Ausschuss Mission – Entwicklung – Frieden

Still und leise, aber effektiv - von der Arbeit des Ausschusses, den Projekten und dem aktuellen Stand lesen Sie hier.

13.1.2021

Weihnachtsgeschenke aus unserem Container konnten verteilt werden

Nach 3 wöchiger genauer Zählung durch die Angestellten des rwandischen Zolls bei allen gelieferten Sachspenden konnten die Mitarbeiter von „Maison Shalom“ endlich noch kurz vor Weihnachten über den Inhalt unserer Sachspenden verfügen. Dabei wurde vom Zoll wirklich alles in die Hand genommen: 4000 Lineale, über 1000 Glasschälchen beispielsweise wurden noch einmal abgezählt, obwohl wir hier bereits alle Kisten und Pakete genau beschriften mussten!!! Dennoch war es möglich, dass noch zu Weihnachten Päckchen vorbereitet werden konnten mit Schulmaterial für die Kinder oder T-Shirts für die jungen Erwachsenen. Auch Stühle und Tische für das Lokal konnten inzwischen aufgestellt werden und die großen Küchenuntensilien an Ort und Stelle gebracht werden. Leider musste das „Maison Shalom“ aber noch einen hohen Betrag beim Zoll ableisten.

Socken Verkauf war hervorragend

Erneut konnte auf unser Konto € 600.- nur vom Sockenverkauf eingezahlt werden. Insgesamt sind das so viele Einnahmen wie beim letzten Weihnachtsmarktverkauf 2019. Sehr herzlich sei auch hier allen Socken Strickerinnen gedankt, die ehrenamtlich ihre Freizeit zur Verfügung stellen und auch mal die Wolle dazu spendieren! Als Hauptanlaufstelle sei insbesondere Frau Maria Hog gedankt. Auch möchten wir uns bei allen Socken Käufer/innen bedanken und hoffen, dass sie mit der Ware zufrieden sind.

Socken Kauf das ganze Jahr über möglich

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, das ganze Jahr über Socken zu bestellen. Auch jetzt in den ersten Monaten des Jahres wird noch viel gestrickt und so wird die Arbeit besser verteilt!

Spenden eingegangen

Auf unserem Konto sind einige größere Spenden eingegangen, so auch von „Wandern für Afrika“. Sehr herzlich bedanken wir uns dafür und vor allem für die gute Unterstützung unserer Partnerschaften, besonders dem Maison Shalom! Auch persönlich und im Briefkasten von Frau Keicher sind Spenden angekommen, so dass sie wieder € 200.- auf das Missionskonto überweisen kann. Allen Unterstützern unseren besten Dank.

 

26.11.2020

Container ist angekommen

Für alle die mitgefiebert haben, vor allem aber für alle Mithelfer bei der Verschickung des 25. Containers aus Gundelsheim nach Afrika: Unser Container ist am Freitagabend gut in Kigali/ Rwanda angekommen!! Leider wurde er doch nach Kigali geleitet, da die Zollformalitäten nur dort abgeklärt werden können. Aber er steht bereits im Hof der Geschäftsstelle von „Maison Shalom“, so dass ein Entladen auf jeden Fall gut gesichert ist.

Sobald wir nähere Einzelheiten erhalten, werden wir diese unverzüglich weitergeben. Die freudige Nachricht sollte jedoch alle Helfer/innen so schnell wie möglich erreichen.

Noch einmal vielen Dank für alle Mitarbeit!

 

11.11.2020

Ausschusssitzung
Leider konnte unsere im Frühjahr ausgefallene Sitzung auch im Herbst nicht stattfinden
wegen der gegebenen Umstände. So informierte die Vorsitzende die Ausschussmitglieder
per EMail Rundbrief über die anstehenden Themen. Alle Mitglieder und die Bevölkerung
sind ohnehin stets gut informiert über die Berichte im Stadtanzeiger. Nach Rückantwort
konnte nun beschlossen werden, dass wir unsere langjährigen, ja ebenfalls Jahrzehnte
andauernden Beziehungen mit Burkina Faso und Kolumbien weiter aufrecht erhalten und
diese wie in all den vergangenen Jahren je mit € 500.- unterstützen wollen. Über Pater
Hochheimer halten wir immer noch engen Kontakt zu Burkina Faso. Er kennt die Bischöfe
noch persönlich und weiß, dass unsere Gelder nach wie vor für Mädchenprojekte
eingesetzt werden. Nach dem Tod von Schwester Amalie Herold hat sich mit Kolumbien
über die Schwester Oberin Consilia ein enger Kontakt ergeben und auch sie ist ein Garant
dafür, dass unsere Gelder den Ärmsten zugutekommen. Für Argentinien und Sepp Majer
bitten wir, dessen separates Konto zu unterstützen.
Für unsere 1. Partnergemeinde in Burundi, Mushasha in der Erzdiözese Gitega werden
wir in den kommenden Tagen die vereinbarte Summe aus dem öffentlichen Haushalt
überweisen, sowie eine weitere Summe aus dem Missionskonto. Ursprünglich waren die
Gelder vor mehr als 40 Jahren zur Ausbildung von Katecheten vorgesehen, in den letzten
Jahren wurden sie vermehrt für Bauprojekte eingesetzt, da die Katecheten Ausbildung
auch aus Quellen von päpstlicher Seite finanziert werden.
Unser 25. Hilfsgütertransport nach Afrika ist immer noch unterwegs; jedoch hoffen wir,
dass der Container in allernächster Zeit endlich in Rwanda im Flüchtlingscamp eintreffen
wird.


Kein Weihnachtsmarkt in diesem Jahr
Sockenkauf ist dennoch möglich

Haben Sie schon daran gedacht, Ihre Bestellung aufzugeben???
Wegen Corona Einschränkungen wird in diesem Jahr kein Weihnachtsmarkt in unserer
idyllischen Schlossstraße stattfinden können. Um unsere Partner, z.B. Maggy im
Flüchtlingslager Mahama in Rwanda aber dennoch weiter unterstützen zu können, bieten
wir unsere Mitarbeit beim Stricken wieder an: Sie können ab sofort ihre
Sockenbestellungen aufgeben, damit Sie wie gewohnt entweder zum Nikolaustag die neu
gestrickten Socken gut gefüllt mit allerhand Leckereien als kleine Aufmerksamkeit
verschenken können, oder eben zum Weihnachtsfest. Bitte geben Sie die gewünschte
Größe an; jetzt können auch noch Farbwünsche berücksichtigt werden. Einige Socken
sind bereits fertig gestellt, denn unsere Strickfrauen blieben über die Sommermonate
nicht untätig im Stuhl sitzen!!! Auch bieten wir zusätzlich die Möglichkeit an, auf Wunsch
Schals oder Mützen oder gar angefangene Stricksachen fertig zu stellen. Gerne können
Sie bereits gekaufte Wolle zum Stricken vorbeibringen.

Bitte melden Sie sich ganz ungezwungen bei Maria Hog, Tel.665 oder Annemarie Keicher,
Tel.1295. Wir werden uns bemühen, ihre Wünsche zu erfüllen. Unsere Preise bleiben
stabil!
Bei Maria Hog in der Theresienstr. können Sie auch etliche Schals und Mützen und einige
wenige niedliche Babystricksachen bewundern und kaufen. Schauen Sie doch einfach mal
vorbei! Natürlich auf Abstand und mit Mundschutz!


Spenden
Immer mal wieder werden bei Frau Keicher persönlich Spenden abgegeben. So kann sie
dieser Tage insgesamt € 300.- auf das Missionskonto überweisen. Vielen Dank an alle
treuen Unterstützer/innen, die auch in diesen schwierigen Zeiten an andere denken.
Auch von unserem Sockenverkauf das Jahr über konnte dieser Tage € 200.- auf unser
Konto übertragen werden. Unseren Sockenkäufern danken wir ebenfalls sehr herzlich!

 

22.9.2020

Bei guter Mannschaftsleistung konnte Container bereits abgesandt werden.
Der Kraftakt ist gelungen: Viele Vorbeifahrende konnten am vergangenen Samstag in der
Tiefenbacher Straße die schwer arbeitenden Menschen beobachten, die den großen 40 Fuß
Container mit wertvollstem Material für die burundischen Flüchtlinge im Mahama Camp in Rwanda beladen. Schon in der letzten Ausgabe wurde ja berichtet, was alles an Einzelteilen in den vergangenen 6 Monaten gesammelt worden war und seither in der neu renovierten Scheune von Maxi Englert gelagert werden musste.

Bereits um 8 Uhr stand die Mannschaft zusammen und bereitete alles für ein reibungsloses Einladen vor: eine kleine Gruppe von 5. Klässlerinnen des Friedrich von Alberti Gymnasiums machte sich an das Säubern der verstaubten Stühle nach der langen Einlagerungszeit für das neue Lokal in Rwanda, der Gabelstapler fuhr die ersten schweren Gebinde raus auf den Bürgersteig, weitere Helfer/innen sorgten für fest sitzende Geschirrteile in den großen Kästen.


Glücklicherweise erhielten wir noch eine größere Sachspende von den BuGa Freunden HN, die
super in das gesamte Spendenkontingent passte. Zuvor hatten schon Männer die Arbeitszone mit Gitter und Pilonen gesichert, wie es von der Stadtverwaltung vorgegeben war. Endlich traf der Container LKW mit 1 1/2 stündiger Verspätung ein und der Kraftakt konnte beginnen. Die
Fachleute von der „Aktion Hoffnung“ aus Laupheim, die bereits seit Freitagmittag bei uns weilten, waren nach Besichtigung des vorhandenen Materials der Meinung, dass nicht alles in den Container passen würde. Aber die Packmannschaft, inzwischen verstärkt von weiteren Schülern/innen der Abschlussklassen vom FvA Gymnasiums leistete so gute Arbeit, dass zum Schluss wirklich noch alle „Reste“, die vorher ausgesondert worden waren, auch in den Container gepackt worden sind,damit er randvoll gegen 15 Uhr 30 abgeschickt werden konnte.

Nur eine kleine Mittagspause gönnte sich die gesamte Mannschaft von ca 30 Helfer/innen im Hof, um die guten Schnitzel und Fleischküchle sowie den Kartoffelsalat mit Soß, geliefert von der Fa. Beißwenger zu genießen.
Zwischendurch wurden die Packer immer wieder mit Wasser versorgt. Brötchen und Butterbrezeln,
gestiftet von Fa Schell, wurden ebenfalls gereicht. Nach getaner Arbeit versammelten sich die
Helfer wieder im Hof, um dann noch ein bisschen zu fachsimpeln über die geleistete Arbeit bei
gutem Kaffee und etlichen gestifteten Kuchen. Die Gesamtleiterin der Aktion, Annemarie Keicher dankte in herzlichen Worten allen Helfern, denn jede® einzelne hatte sich hervorragend mit voller Kraft eingesetzt. Besonderen Dank sprach sie Maxi Englert aus für die lange Lagerzeit und bedankte sich mit einem kleinen Geschenk. Dem Hauptakteur der Aktion, Axel Schütz dankte sie ebenfalls mit ganz besonderen Worten und einem ausgesuchten Geschenk.

Etliche Eltern, die ihre Kinder von der Hilfsaktion abholten, zeigten sich sehr erfreut darüber, dass der Lehrer Axel Schütz es immer wieder versteht, auch junge Schüler für solche Aktionen zu begeistern und ihre Hilfsbereitschaft zu wecken versteht.

Allen ehrenamtlichen Helfern, besonders denjenigen, die seit vielen Jahren die Kontaineraktionen nach Burundi unterstützten und auch dieses Mal wieder dabei
gewesen sind, wurde noch einmal ganz herzlich gedankt, ebenso allen Sach- und Geldspendern.
Auch die neuen Helfer/innen, die zum 1. Mal dabei gewesen sind, haben sich hervorragend
bewährt und wurden schon während der Arbeit mehrfach gelobt.

24 voraus gegangene Container nach Burundi oder Tansania sind immer gut angekommen, keiner ist je aufgebrochen worden. So hoffen wir, dass auch über dem 25. von uns abgeschickten Container Gottes Segen liegt und er gut bei den burundischen Flüchtlingen im Mahama Camp in Rwanda ankommen wird.

Eine Länder umspannende Aktion ging gut zu Ende: der polnische LKW Fahrer, der einen
holländischen LKW fuhr, den eine deutsche Transportfirma angeheuert hat, brachte den Container noch am Samstag nach Antwerpen in Belgien zum Verschiffen, für unsere ehrenamtliche deutsche Hilfe aus Gundelsheim für burundische Flüchtlinge in Rwanda: das ist gelebte Einheit! Diese Einheit drückte sich auch in der Hilfsmannschaft aus, die nicht nur aus Deutschen bestand, sondern mit Vorfahren aus der Türkei, Syrern, und aus Sri Lanka.
( Text: Annemarie Keicher, Fotos: Axel Schütz)

 

19.9.2020   

Absendung des Containers ist fest gelegt: Samstag 19.09.2020 ist es soweit
Endlich wird es wahr: von allen beteiligten Organisationen und vor allem vom Zoll haben wir die Nachricht erhalten, dass unser 25. Container nach Afrika am Samstag abgeschickt werden kann. Zur leichteren Organisation – so dachten wir – hatten wir die „Aktion Hoffnung“, in Laupheim ansässig und mit dem Verschicken von Containern in alle Welt seit Jahrzehnten vertraut, angeheuert. Zur Finanzierung der Transportkosten, für die wir in den letzten Jahren ja kaum noch Überweisungen erhalten hatten, hatten wir die Organisation „Engagement Global“ mit ins Boot geholt. Fast ¾ der Transportkosten von über € 10000.- wird von dieser Organisation übernommen, wofür wir uns bei den Vermittlern schon jetzt sehr herzlich bedanken wollen.
Besondere Probleme verursachten uns jedoch die strengen Vorschriften der Zollämter auf beiden Seiten des Ozeans. Die Einfuhrbestimmungen nach Rwanda sind denkbar schwieriger zu erfüllen als dies bei den 24 vorher abgesandten Containern nach Burundi und Tansania gewesen war. Unser Container ist ja für die burundischen Flüchtlinge im Mahama Camp in Rwanda bestimmt und dort vor allem zur Ausstattung eines Gaststättenbetriebes. Junge Flüchtlinge können dann in den verschiedensten Berufen ausgebildet werden: im Service, in der Küche, bei der Sauberhaltung des gesamten Territoriums, beim Nähen der Ausrüstung, beim Anlegen von Feldern und Gärten zur Gewinnung der dann in der Küche verarbeiteten Gemüse und Obst und vielem mehr. Dazu darf die Schulbildung nicht vergessen werden. Für all diese Bereiche haben wir nur Firmenspenden annehmen können/ dürfen, da nach Rwanda nur neuwertige Gegenstände eingeführt werden dürfen. Dazu musste für alle Gerätschaften die Gebrauchsanweisung in englisch und französisch beigelegt werden. 
Die Flüchtlinge haben in den vergangenen Monaten bereits die Häuser für Küche und Lokal in Eigenarbeit aufgemauert und warten nun mit den Verantwortlichen von „Maison Shalom“ auf die heiß ersehnte Innenausstattung, die seit Monaten nun in der Scheune in der Tiefenbacher Straße gelagert ist. Wir sind froh und dankbar, dass nun alle Formalitäten erledigt sind und der lang ersehnte Tag der Absendung näher rückt.
Von der hiesigen Bevölkerung konnten  lediglich Fahrräder und Gartengeräte als Sachspenden angenommen werden. Hier bedanken wir uns noch einmal sehr herzlich für die hervorragenden Einzelspenden, die wir erhalten haben. Auch für die speziellen Geldspenden, die wir nach Wunsch für die Schulkinder in Form von Stiften verwendet haben.
Für uns alle, die wir diesen 25. Container vorbereitet haben, ist diese Aufgabe zu einer schwierigen Herausforderung geworden, die uns sehr viele Nerven gekostet hat. Ganz besonderer Dank gebührt hier Herrn Axel Schütz, der seine vielfältigen Beziehungen eingesetzt hat, um Sachspenden zu generieren, von der viele nur träumen können. Auch unsere alten Kontakte konnten wir bei verschiedenen Firmen einsetzen, so dass der Wert des Inhalts des Containers die Transportkosten auch dieses Mal wieder um ein Vielvielfaches übersteigt.
Besonders bedanken wir uns bei Maximilian Englert, dass er uns die Scheune zur Lagerung unserer Sachspenden zur Verfügung gestellt und selbst viel Arbeit hierfür auf sich genommen hat.

 

 

21.7.2020    Absendung des Containers rückt näher

Fahrradspenden: die Räder können am Samstag, 25.07.2020 zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr oder am Dienstag, 28.07.2020 von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr abgeben werden. 

Endlich ist es soweit: die Familien oder Einzelpersonen, die schon vor Wochen mit Frau Keicher Kontakt wegen einer Fahrradspende aufgenommen hatten, können nun endlich ihre versprochenen Spenden abgeben. Unsere Sammelstelle ist dieses Mal mitten im Städtle: in der Scheune, die nun in der Tiefenbacher Str. lange eingerüstet gewesen ist.

Zur Abgabe kommen Sie bitte jedoch auf die Hofseite in der Schlossstraße, wo Maximilian Englert und Annemarie Keicher dann auf Sie warten werden. Wir hoffen sehr, dass diese kurzfristige Ankündigung allen Spendern ausreicht, dass Sie vorbei kommen können.

Bitte auch die Corona Vorschriften beachten!

Alle diejenigen, die um eine Abholung gebeten hatten, müssen sich noch etwas gedulden. Diese Spenden werden wir zeitnah zur Absendung des Containers erst holen. Sie werden vorher telefonisch verständigt, wann wir zum Abholen kommen werden.

Wir danken für all Ihr Verständnis und die lange Zeit des Wartens. Für uns alle, die wir diesen 25. Container abschicken wollen, ist diese Aufgabe zu einer schwierigen Aufgabe geworden, die uns sehr viele Nerven gekostet hat. Besonders bedanken wir uns bei Maximilian Englert, dass er uns die Scheune zur Lagerung unserer Sachspenden zur Verfügung gestellt hat und selbst viel Arbeit hierfür auf sich genommen hat.

 

23.6.2020

Wir bedauern sehr, dass sich die Absendung unseres Containers weiter verzögert: dies ist einmal der Corona bedingten Auflagen geschuldet und nun müssen wir eben abwarten, wann die Zollformalitäten abgeschlossen sind und wir die Papiere der Transportfirma übergeben können, die ebenfalls noch weitere Prüfungen anschließen wird.

Wir haben ja schon mehrfach berichtet, dass die Einfuhr nach Rwanda weit strengere Vorgaben enthält, welche Spendenmittel überhaupt ins Land eingeführt werden dürfen als dies bei Burundi der Fall war. Alles, was telefonisch mit den
Spendern abgesprochen ist, wird erfüllt, wenn auch zeitlich verspätet. Wir bitten sehr herzlich um Entschuldigung.


Präsident NKurunziza von Burundi ist tot
Bereits am 09.06.2020 ist ganz überraschend Präsident Nkurunziza verstorben, offizielle Mitteilung: Herzversagen mit 55 Jahren, jedoch kann auch das Corona Virus schuld sein, da seine Frau eine Woche zuvor wegen dieser Krankheit nach Nairobi ausgeflogen worden war. Die Beerdigung soll am 26.06. Stattfinden. Leider finden in Burundi immer noch große
Massenveranstaltungen statt, wo die Menschen eng an eng beieinander stehen.


Neuer Präsident am 18.06. vereidigt
Bei den Wahlen im Mai hatte der alte Präsident nicht mehr kandidiert. Er hatte einen Kandidaten aus seinem engeren Kreis aufstellen lassen, der auch gewählt worden ist. Er selbst hatte jedoch schon eine Verfassungsänderung durchgesetzt, die ihn als „Überpräsidenten“ weiter mitregieren lassen sollte. Was nun aus dieser Verfassungsänderung nach dem plötzlichen Tod wird, ist nicht bekannt. Auch, ob der neue Präsident eine Möglichkeit eröffnet, dass Flüchtlinge aus Rwanda
zurück in ihr Heimatland dürfen, ist mehr als fraglich. Es wird sogar vermutet, dass der neue Präsident ein noch größerer „Hardliner“ sein könnte als der alte.


Bar Spenden erhalten
In letzter Zeit sind einige Barspenden abgegeben worden. Wir werden davon noch einige Gartengeräte dazu kaufen, die dringend gebraucht werden. Bei allen Spendern danken wir für die Unterstützung unserer Arbeit und der Menschen im Flüchtlingslager!

 

9.6.2020

Sehr schöne Fahrradspenden erhalten
Abgabe zeitnah zur Versendung des Containers, voraussichtlich Ende des Monats
Bitte die Meldungen hier beachten


Der Aufruf in der vorletzten Ausgabe von unserem „Amtsblatt“ hat Wirkung gezeigt und übers
Wochenende seit Freitagnachmittag stand das Telefon nicht mehr still. Wir haben sehr schöne
Angebote erhalten, darunter z. Teil ganz neue Räder, bzw. 2 x damit gefahren. Das freut uns sehr,
dass wir gute Stücke mit in den Container packen können. Dazu haben wir auch einiges fürs
Reparieren erhalten, so dass die Menschen im Mahama Camp sich auf viele Einzelteile im
Container freuen dürfen. Diejenigen Herrschaften, die um Abholung gebeten haben, können sich
darauf verlassen, dass die Fahrräder auch abgeholt werden. Wir werden kurz vor der Abholung bei
Ihnen anrufen. Alle anderen bitten wir, die Fahrräder selbst zum Lagerplatz zu bringen, der
ebenfalls an dieser Stelle bekannt gegeben wird.
Der genaue Abgabetermin wird hier bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis.

Tolle Casual Wear von Firma Bopp erhalten
Die SchülerInnen der Change Maker Firma vom Alberti Gymnasium in Bad Friedrichshall
haben vor ca. 14 Tagen viele Rücklaufpakete kontrolliert und neu verpackt, um auch diese edle
Ware in Originalverpackung mit in unseren Container nach Rwanda schicken zu können. Die
Mädchen und Jungen freuen sich sehr darüber, so einen Dienst für Gleichaltrige im fernen Afrika
leisten zu können und ihnen vor allem das Gefühl zu geben, dass sie nicht vergessen sind.

Ausrüstung vor allem für den Gaststättenbetrieb im neuen Gasthaus außerhalb des
Lagers

Unsere Gegenstände im Container sind gedacht zur Ausstattung einer Gaststätte am Randgebiet
zum Lager Mahama Camp. Die jungen Menschen aus dem Lager sollen als Köche, Servierer, Helfer
für alles Mögliche ausgebildet werden, Reinigungskräfte für innen und außen, denn alles
zusammen soll ein ansprechendes Bild geben. So haben wir neuwertige Töpfe und Pfannen in allen
Größen erhalten, Bestecke haben wir in großen Mengen äußerst günstig dazu gekauft, Stühle und
Tische stehen zur Einrichtung bereit. Fast neue Kühlschränke stehen im Depot, dazu Herde und
weitere wichtige Ausrüstüng. Aber auch Hygienemittel und vor allem Verbandsmaterialen in sehr
großer Menge konnten wir organisieren. Jetzt liegen die Papiere beim Zoll bereits seit einer Woche
und wir warten auf den endgültigen Absendetermin. Die Lage der Gaststätte ist unweit von
Mahama, wo zu normalen Zeiten sehr viele Mitarbeiter von Hilfsorganisationen wie UN, UNHCR
oder Caritas usw. tätig sind. Auch eine sehr große Schule für rwandische Kinder und Jugendliche
ist in der Nähe, wo Lehrer und weitere arbeitstätige Menschen die Gaststätte besuchen können.
Die Gebäude sind bereits fertig gestellt, wie uns Maggy in Fotos gezeigt hat.

 

27.5.2020

Sehr schöne Fahrradspenden erhalten

Leider können wir keine weiteren annehmen

Der Aufruf in der letzten Ausgabe von unserem „Amtsblatt“ hat Wirkung gezeigt und übers Wochen ende seit Freitagnachmittag stand das Telefon nicht mehr still. Wir haben sehr schöne Angebote erhalten, darunter z. Teil ganz neue Räder, bzw. 2 x damit gefahren. Das freut uns sehr, dass wir gute Stücke mit in den Container packen können. Dazu haben wir auch einiges fürs Reparieren erhalten, so dass die Menschen im Mahama Camp sich auf viele Einzelteile im Container freuen dürfen. Das Camp hat die Ausmaße einer Stadt: es leben dort ca. 70000 Flüchtlinge aus Burundi, da ist ein Fahrrad ein unschätzbares Gut, um von A nach B zu kommen! Dadurch, dass Maggy sich mit ihrer Organisation „Maison Shalom“ um die Menschen und das Mahama Camp kümmert, ist es eines der saubersten Flüchtlingscamps auf der Welt, wie der Vertreter der UN bei den Feiertagen zum 25 jährigen Jubiläum von Maison Shalom im Sept. letzten Jahres in Kigali/Rwanda selbst gesagt hat. Allerdings ist er „heim“ nach New York geflogen und noch in der Zeit, wo Herr Mutz und Frau Keicher in Kigali waren, wurden die Reisportionen für die Flüchtlinge im Camp gekürzt. Würden nicht durch das von Maison Shalom gegründete Berufsausbildungswesen kleine Lichtblicke in die Lageralltagszeit gesendet, wäre es für die Menschen dort unerträglich.

Abgabe Termin für die Fahrräder

Leider müssen wir jetzt erst wieder alle Angaben an die Zollbehörden senden und auf das Ergebnis von dort warten. Dann erst kann der Container bestellt werden. Da wir für die Übernahme der Transportkosten eine andere Organisation gewonnen haben, müssen wir auch mit dieser in Kontakt stehen und auf das endgültige okay warten. Es wird sicher bis Mitte Juni dauern.

Der genaue Abgabetermin wird hier bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis.

 

20.5.2020

Im Container ist noch etwas Platz
Bitte um verkehrstüchtige Fahrräder
Vergangenen Samstag hat sich eine kleine Gruppe um Axel Schütz noch einmal um das Verpacken einzelner Sachspenden von großen Firmen gekümmert und das genaue Volumen und Gewicht der vielen Einzelspenden notiert. Anders als bei unseren 24 bis 2015 abgeschickten Containern müssen dieses Mal alle Einzelpakete aufgelistet sein, dazu der genaue Inhalt, die Größe und eben das Gewicht.

Das stellt das Packteam vor eine sehr zeitaufwendige Arbeit. Die Zollämter in
Deutschland und vor allem das in Rwanda stellen diese hohen Anforderungen, was sehr viel
Zusatzarbeit und Zeit erfordert. Allerdings hat es auch den Vorteil, dass wir nun genau wissen,
wieviel Platz noch im Container sein könnte, und wir können heute noch einmal darum bitten, uns verkehrstüchtige Fahrräder zur Verfügung zu stellen, denn diese dürfen wir neben den kompakten Firmenspenden noch mitliefern. Falls Sie ein solches noch zuhause „in der Ecke“ stehen haben, stellen Sie es für die Menschen im Flüchtlingscamp in Rwanda zur Verfügung.

Das Camp hat die Ausmaße einer Stadt: es leben dort ca. 70000 Flüchtlinge aus Burundi, da ist ein Fahrrad einunschätzbares Gut, um von A nach B zu kommen!

Dadurch, dass Maggy sich mit ihrer Organisation „Maison Shalom“ um die Menschen und das Mahama Camp kümmert, ist es eines der saubersten Flüchtlingscamps auf der Welt, wie der Vertreter der UN bei den Feiertagen zum 25 jährigen Jubiläum von Maison Shalom im Sept. letzten Jahres in Kigali/Rwanda selbst gesagt hat.
Allerdings leben die Menschen wie in anderen Flüchtlingslagern am untersten Überlebensweg, die Reisrationen werden von der UNHCR ständig gekürzt. Würden nicht durch das von Maison Shalom gegründete Berufsausbildungswesen kleine Lichtblicke in die Lageralltagszeit gesendet, wäre es für die Menschen dort unerträglich.

Fahrradspenden bitte anmelden bei A. Keicher, Tel.1295. Danke


Spenden schon angekommen
Die bereits letzte Woche abgesandten Spenden sind bereits im Maison Shalom und in Burundi bei Dr. Misago für die Kaffeeplantage und Albert Mbonerane fürs Malaria Krankenhaus angekommen.
Danke an unsere Kassiererin Rose Schell für die schnelle Abwicklung.

 

14.5.2020

Große Geburtstagsspende wird weitergeleitet

In letzter Zeit erhielt unsere Gruppe schöne Spenden, darunter eine sehr große anlässlich eines 50sten Geburtstages. Die Spender wünschen, dass die Spenden zeitnah weitergeleitet werden, so dass unsere Kassiererin in diesen Tagen wieder für den Missionsausschuss tätig werden muss.
Für die Freunde in Burundi werden je € 1000.- überwiesen:

Das Malaria Krankenhaus in Bujumbura im Stadtteil Kamenge unter der Leitung von Albert Mbonerane, dem ehemaligen Botschafter von Burundi in Bonn, ist schon im letzten Jahr wieder eröffnet worden, kann aber nur auf allerkleinster Stufe arbeiten, weil Spendengelder fehlen. Da ist die Freude groß, dass eine schöne Spende ankommt.

Im Süden von Burundi, in Nyarubano nahe Nyanza Lac, dem Heimatort von Dr. Alois Misago ist die Erde sehr fruchtbar. Dr. Misago hat die Bauern dazu ermuntert, eine Kaffeeplantage anzulegen und auch hier wird die Unterstützung große Freude auslösen.

Schließlich soll die Berufsschule im Flüchtlingslager Mahama in Rwanda unter der Leitung von Maison Shalom mit seiner Präsidentin Marguerite Barankitse - Maggy – mit € 3000.- unterstützt werden. In dieser Berufsschule werden viele junge Flüchtlinge aus Burundi in den verschiedenen Berufen ausgebildet: der größte Ausbildungszweig ist die Nähschule, aber auch Schuhmacher und in kleinem Umfang auch Techniker werden ausgebildet. Künstler sind in verschiedenen Bereichen tätig: Im Malen, der Schmuckherstellung und in weiteren kreativen Bereichen.

Container für das Flüchtlingslager

Dennoch bleiben auch für den Transport des in Kürze abzusendenden Containers noch Gelder auf unserem Konto stehen, so dass auch hierfür noch geplant werden kann. Bis jetzt sind alle Firmenspenden bereits eingelagert, werden noch in dieser Woche registriert, da jedes einzelne Stück konkret für die Zollpapiere aufgelistet werden muss. Die Hauptarbeit hier tätigt Herr Axel Schütz, dem unser großer Dank dafür gilt.

Fahrräder dürfen mitgeliefert werden:

Bisher haben wir 3 Fahrradangebote, die mit in den Container gepackt werden können. Der genaue Abgabetermin wird noch bekannt gegeben. Auch für die Gartengeräte gilt diese Nachricht. Bitte beachten Sie weiter die Meldungen an dieser Stelle. Sehr herzlich bedanken wir uns für alle Unterstützung für unsere Partnerschaften.