Herzlich Willkommen in Bachenau

Mitten in unserem kleinen, beschaulichen Ort steht die Kirche St. Walburga.

Ihre Türen stehen nicht nur den 340 Katholiken offen, sondern allen, die hier einen Raum für Ruhe und Gebet suchen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Ein Blick in unser Gemeindeleben

Der Kirchengemeinderat

Kindertageseinrichtung St. Walburga

Kirche St. Walburga

 

Orgelrenovierung

Unsere Orgel ist in die Jahre gekommen. Immerhin ist sie über 100 Jahre alt. 1902 wurde sie gebaut und erklingt noch heute. Doch nun muss sie dringend repariert und teilweise restauriert werden. Das ist teuer. Es kommen Kosten in Höhe von ca. 60.000 Euro auf die Kirchengemeinde zu. (Wir machen schon Abstriche in der Rekonstruktion, die uns über 100.000 Euro kosten würde). Im Kirchengemeinderat haben wir lange über diese Maßnahme überlegt. Das Gespräch mit den Orgelsachverständigen hat uns aber überzeugt, dass unsere Orgel es wert ist, dass sie erhalten wird und mehr noch, dass sie noch schöner und wieder ursprünglicher erklingt.

Jede Orgel ist ein Kind ihrer Zeit. Als sie gebaut wurde, befinden wir uns noch im Kaiserreich und musikalisch gesehen in der Zeit der Spätromantik. Komponisten wie Richard Strauß und Gustav Mahler sind hier zu nennen oder in der Orgelmusik Max Reger. Sie haben gefühlvolle, mystische, aber auch dramatische Musik komponiert. Der Orgelbau übernahm diesen Stil und baute Orgeln, die diesen Orchesterklang nachahmten. Reich an Grundstimmen verschiedener Lautstärke und Klangfarbe, ein runder und voller Klang.

Doch die Entwicklung ging weiter und der Geschmack änderte sich. In den 1920ern und 1930ern entstand die Singbewegung. Volkslieder, a-capella-Gesang und musikalische Einfachheit waren in Mode. Das führte nach dem 2. Weltkrieg endgültig zu einer Neuorientierung. Die „alte“ romantische Musik galt als gefühlsüberladen und schwülstig, als aus und vorbei. Im Orgelbau wollte man statt der dunklen, warmen Klänge nun helle, obertonreiche, ja spitze Klänge. Man meinte fälschlicherweise, das sei „barock“, also eine Musik wie aus der Zeit des großen Vorbilds Johann Sebastian Bachs. In dieser Zeit wurde dann die Bachenauer Orgel umgebaut. Man hat Pfeiffen halbiert, um sie im Klang zu verändern, hin zu obertonreichen Klangfarben. Man versuchte den Gesamtklang heller, spitzer, schärfer zu bekommen. Der musikalische Denkmalschutz war kaum ausgeprägt und so war man nicht zimperlich im Umgang mit den Orgeln. Man wollte einen neuen Klang, für den die Instrumente aber nicht gebaut wurden.

Nun stehen wir vor der Situation und Chance, das ursprüngliche Klangbild zum Teil wiederherzustellen. Anlass sind die dringend notwendigen Überholungsarbeiten an der technischen Anlage (Spieltisch) des Instruments.  Die Eingriffe der Nachkriegszeit waren handwerklich weniger aufwändig (Pfeifen abschneiden, kürzer machen usw.) als die aktuelle Rückführung.

So erklären sich die hohen Kosten. Musikinstrumentenbau ist Kunsthandwerk, also Einzelanfertigung und keine Serienfertigung. 80% sind Lohnkosten bzw. Arbeitsstunden und nur 20% sind Materialkosten. Die Orgel würde aber einen Mehrwert von der Rückführung in die klangliche Originalgestalt erhalten, da nicht mehr so viele Instrumente dieser Art erhalten geblieben sind. Der Gemeindegesang lässt sich mit grundtönigeren und tragfähigeren Klängen wesentlich besser führen als mit spitzen und scharfen Klängen. Und auch, wenn wir keine „Fachleute“ sind, werden wir den klanglichen Unterschied sicher auch hören.

Wir meinen, die historische Orgel in St. Walburga ist wert, die notwendigen Maßnahmen durchzuführen. Aus der Verantwortung für dieses Instrument, das sich unsere Vorfahren geleistet haben. und auch, um die Musik in unseren Gottesdiensten festlich und schön gestalten zu können. Musik vermag so viel. Oft auch dann, wenn das gesprochene Wort an seine Grenzen kommt.

Das 2. Vatikanische Kirchenkonzil hat es in feierlichem Ton so gesagt: „Die Pfeifenorgel soll in der Kirche als traditionelles Musikinstrument in hohen Ehren gehalten werden; denn ihr Klang vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben."

Wir würden uns freuen und wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Renovierung der Orgel mit einer Spende unterstützen würden.

Bankverbindung

Kath. Kirchengemeinde St. Walburga Bachenau

IBAN: DE98 6205 0000 0009 5206 60

 

Rund um die Kirche

Um die Außenanlage um die Kirche ordentlich zu halten, suchen wir ein Team von Helfern.
Dieses Team könnte sich regelmäßig darum kümmern, dass Unkraut entfernt wird, kleinere Schnittarbeiten erledigt werden, die Treppen sauber gehalten sind.
Je mehr mitmachen, umso besser verteilt sich die Arbeit. Vielleicht ist ein Monatsdienst sinnvoll.
Größere Arbeiten werden wie seither auch in extra Aktionen gemacht.
Könnten Sie es sich vorstellen, mitzumachen, um den Kirchenberg schön zu erhalten? Kommen Sie bitte auf den KGR zu.