Kirche St. Walburga
1901 wurde der Grundstein der heutigen Kirche gelegt.
Patronin ist die Heilige Walburga. Wir finden sie an zwei Stellen im Raum: einmal in dem Gemälde an der rechten Seitenwand und ein zweites Mal als Statue im Hochaltar. Walburga, aus England stammend, war eine Äbtissin des Klosters Heidenheim. Sie lebte im 8. Jahrhundert und wird für Ihr segensreiches Wirken verehrt. Ihr Grab ist in der Abtei St. Walburg Eichstätt zu finden.
1975 wurde die Kirche grundlegend renoviert. Der Josefsaltar wurde von der Seite in den Altarraum verlegt. Das Relief zeigt das Sterben des Josef, an seiner Seite sind Jesus und Maria. Josef ist der Fürsprecher für eine gute Sterbestunde geworden und erinnert an unser grundmenschliches Bedürfnis am Ende des irdischen Weges nicht allein zu sein, sondern uns begleitet und getröstet zu wissen. Ein ernstes, aber hoffnungsvolles Bild.
Bei der letzten Renovierung 1999 wurde die ursprüngliche Holzdecke wieder frei gelegt. Sie trägt zu der warmen, bergenden Atmosphäre des Raums bei. Auch die Kanzel mit dem predigenden Jesus ist ein markantes Ausstattungsstück und auch wenn sie nicht mehr genutzt wird, erinnert sie an die Botschaft des Glaubens, der hier verkündet und gefeiert wird.



