Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
16.7.2026
Neuigkeiten von unseren Partnern in Burundi
Gemeindesaal in unserer Partnergemeinde Mushasha wird gut genutzt
Immer wieder schickt uns Pfarrer Abbe Methode Grüße, kleine Videos und Fotos von unserer Partnergemeinde Mushasha in der Erzdiözese Gitega. Der Gemeindesaal, der auch mit unserer Unterstützung gebaut werden konnte, wird gut genutzt und es finden die verschiedensten Veranstaltungen dort statt. Am Peter und Paul Tag trafen sich alle Diakone der Gemeinde zum gemeinsamen Feiern und zur Fortbildung. In der Woche darauf waren die jungen Frauen und Mütter eingeladen, um sich ebenfalls weiter zu bilden, wie sie besser auf die eigene Gesundheit achten können und wie sie ihre Babies vor Krankheiten schützen können. Der Saal war brechend voll und zeigt so, dass dieser Bau dringend notwendig war, um das Gemeinde Leben aufrecht zu erhalten. Alle Veranstaltungen enden stets mit Gesang und Tanz. Im Video können wir sehen, dass Gundelsheim immer mit dabei ist: Abbe Methode hat ein Foto unserer Kirche vergrößern lassen und dieses gerahmt im Saal aufgehängt, dass „die Wohltäter“- wie er schreibt- immer zugegen sind!
Das Kamuna Zentrum wird weiter vergrößert
Bereits seit 3 Wochen ist Thierry Mbonerane mit seinem kleinen Sohn wieder in Burundi, um sich als Projektleiter des Zentrums persönlich um weiterführende Arbeiten zu kümmern. Der Therapiegarten ist fast vollständig fertig und die Patienten sowie die Bewohner der umliegenden
„Dörfer“ profitieren vom angebauten Gemüse und Obst, das alles gut gedeiht. Jetzt in der dort herrschenden Trockenzeit können neue Wege angelegt werden oder Zäune hergestellt und befestigt werden. So sind die Patienten rund um die Uhr beschäftigt und sehen am Abend, was
alles geschafft worden ist. Beim gemeinsamen Essen, das ebenfalls in der Gemeinschaft hergestellt worden ist, können sie sich an der eigenen Hände Arbeit erfreuen und mit eigenen Liedern und Tänzen den Tag abschließen.
Die Arbeit in Kamuna wird weiter von der SEZ unterstützt und unsere Pfarrgemeinde tritt dabei wieder als Geld Verwalter und Vermittler auf. Wir freuen uns sehr, dass das Zentrum Kamuna eine so erfolgreiche Arbeit geschafft hat und wünschen dem jungen Team weiter gutes Gelingen. In den nächsten Tagen werden die von unserer Kirchenpflegerin angewiesenen € 10000.- in Burundi ankommen und weiter für Schwung in der Aufbauarbeit sorgen.
Im Flüchtlingslager Mahama wird das Ausbildungsjahr gefeiert
Zahlreiche junge Flüchtlinge hatten ein Jahr lang eine Berufsausbildung erhalten und stellten zum Ende gehenden Schuljahr ihre geleisteten Arbeiten der Leitung von Maison Shalom vor. Maggy war mit einer größeren Abordnung ihres Teams selbst für mehrere Tage wieder im Lager, um sich so ein Bild von den Arbeiten machen zu können. Die Schuhmacher hatten alle Stiefel aufgereiht und blank geputzt, dass es eine Freude ist, sie anzusehen. Die Nähstube platzte mit schönen Kleidern und den frischen Farben der selbst gewebten und gefärbten Stoffe aus allen „Nähten“!!
In der Computer Abteilung erhielten die jungen Auszubildenden ihre Urkunden. Mit unserem letzten, dem 25. Container nach Afrika schickten wir alle Geräte für eine Großküche. Auch hier wurde eifrig geübt und die Speisen auf den Tellern schön angerichtet, damit das Ergebnis des Kochunterrichts
getestet werden konnte. Maggy hat mit ihrem DaSein alleine schon ihre Wertschätzung für die Arbeit der Jugendlichen gezeigt und hat dann mit allen im Zentrum getanzt und die burundischen Lieder gesungen, ein Erbe, das auch im Flüchtlingslager nicht verloren gehen soll. Auf diesem Wege wieder einmal der große Dank an alle Unterstützer /innen und Helfer/innen bei unseren Aktionen.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
28.5.2026
Maggy in den USA: Sie erhält die 8. Ehrendoktorwürde
Wirklich bis zum letztmöglichen Termin musste Maggy in Luxemburg auf ihr Visum für die USA warten: am 13. Mai konnte sie am Nachmittag in der amerikanischen Botschaft das Visum abholen. Dann musste alles schnell gehen, damit sie am Sonntag, den 17. Mai in South Bend im Staate Indiana an der Universität „Notre Dame“ an der feierlichen Zeremonie zur Verleihung der Ehrendoktorwürde teilnehmen konnte.
Die Uni „Notre Dame“ ist eine der angesehensten in den USA auf einer Stufe mit Yale oder Stanford. Notre Dame ist ein Zentrum für Menschenrechte, denn der damalige Rektor war ein enger Freund von Martin Luther King. So war es kein Wunder, dass in der Laudatio auf Maggy bei der Verleihung der Ehrendoktorwürde besonders die Würde des Menschen in den Mittelpunkt gerückt wurde. Von Anfang an bemühte sich Maggy darum, jedem einzelnen die Würde, die ihm gebührt zukommen zu lassen: als junge Lehrerin im Staatsdienst in ihrem Heimatland Burundi hielt sie sich nicht an die vorgegebene Regel, den Tutsi Kindern leichtere Aufgaben bei den Abschlussprüfungen zu geben als den Hutu Kindern. Diese Art der „Aufsässigkeit“ gegenüber der Staatsmacht wurde nur wenige Jahre geduldet, dann wurde sie aus dem Schuldienst entlassen.
Bischof Joseph von Ruyigi, der 1. Hutu Bischof in Burundi, ein enger Freund ihres Vaters, der nach dem allzu frühen Tod des Vaters eine schützende Hand über den Kindern seines Freundes hielt, ermöglichte Maggy die Stelle der Sekretärin am Bischofssitz. Diese konnte sie nur wenige Jahre ausüben, denn im Oktober 1993 brach der Bürgerkrieg aus, bei dem die vorwiegend aus Tutsi bestehende Armee auf Anordnung des sich wieder an die Macht geputschten Staatspräsidenten Buyoya vor allem alle Hutus in leitenden Positionen ermorden sollte. In diesen ersten Tagen entstand dann das „Maison Shalom“, wenn auch der Name erst später geprägt worden ist.
ie Kirchengemeinde St Nikolaus unterstützt seit Okt.1993 Maggy in ihrer selbst gewählten Aufgabe, Waisenkindern zu helfen, sie zu beschützen, ihnen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Das alles war und ist auch mit unserer Hilfe möglich, vor allem der Hilfe der 1. Stunde an. All diese Momente wurden in der Laudatio hervorgehoben, auch, dass das Augenmerk von Maggy sich inzwischen auf ihre Landsleute im Flüchtlingslager „Mahama“ in Rwanda gelegt hat. 2015 stellte sich der damalige Präsident zum 3. Mal zur Wahl, was von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wurde, besonders weil dieses Ansinnen gegen die Verfassung sprach, die im Jahre 2005 von Nelson Mandela in Arusha / Tansania zwischen den verfeindeten Parteien in Burundi ausgehandelt worden war. Auch Maggy nahm an Demonstrationen gegen den Präsidenten teil und musste 2015 im Juni aus Burundi fliehen, wurde in Luxemburg als Flüchtling aufgenommen. Doch sie wollte ihren Landsleuten helfen und ging nach Rwanda ins neue Flüchtlingslager für Burunder, das bald auf die große Anzahl von 80000 Flüchtlingen angewachsen war.
Für diese Menschen setzt sich Maggy nach wie vor ein, ermöglicht den jungen Mädchen und Buben den Besuch einer Schule, vielen einer Universität, sorgt für Berufsausbildung und ein besseres Leben als in so manch anderen Flüchtlingslagern, ja will dafür Sorge tragen, dass das Lager Stadtrechte erhält. Auch die Rektoren der Universität von Notre Dame nahmen diese Vorschläge auf. So gratulieren wir „unserer“ Maggy, die noch wenige Tage vor diesem ganz besonderen Moment in unserem Städtchen weilte, zu dieser Auszeichnung. Es ist die 8. Ehrendoktorwürde, die ihr verliehen wurde: 4 in USA, Indiana, Kalifornien, Washington und New York, 3 in Frankreich: Lille, Lyon und Paris und eine in Belgien: Loewen.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
6.5.2026
Grüße von Maggy
Kurzbesuch, um wertvolle Kirchengegenstände persönlich abzuholen. Vergangenen Sonntag war Maggy – Gründerin und Leiterin von Maison Shalom – zu einem Kurzbesuch in Gundelsheim, um liturgische Gegenstände für die Feier des Gottesdienstes als Partnerschaftsgeschenk zur Einweihung der neuen Kapelle in der Nähe der neuen Schule St. Anne persönlich abzuholen.
Vor einigen Wochen hatten wir vom Bau der Kapelle berichtet, die besonders für die jungen Menschen ein Ort werden soll, wo sie Rekonsiliation finden können nach den schlimmen Erlebnissen in ihrer Heimat Burundi, wovon ihre Eltern immer noch traumatisiert sind.
Mitte Juni wird der Kardinal von Kigali die Einweihung feiern mit dem Kelch aus Gundelsheim, einer Altarglocke und dem Wasser- und Weingefäß mit dem kleinen Tablett und der Kapelle den Namen: Beatitudes geben, was so viel heißt wie: Seligpreisung.
Herr Englert konnte diese Gegenstände mit dem Namen unserer Kirchengemeinde St. Nikolaus selbst gravieren, so dass sie ein bleibendes Erinnerungsgeschenk an die Partnerschaft mit unserer Gemeinde sind. Ob der Kardinal auch das neue Messgewand und die Stola aus Gundelsheim bei der Einweihung tragen wird, mochte Maggy nicht versichern.
Überglücklich über diese Geschenke bedankte sich Maggy. Auch bat sie, alle Freunde und Unterstützer aufs Herzlichste zu grüßen und versprach, beim nächsten Besuch auf jeden Fall länger zu bleiben, um die Gemeindemitglieder treffen zu können.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
19.3.2026
Grüße von Maggy
Vergangenen Sonntag hat sich wieder einmal Maggy per face time gemeldet und viele Neuigkeiten berichtet. Als erstes bittet sie darum, alle Freunde und Bekannte in Gundelsheim zu grüßen. Sie habe richtig Sehnsucht nach ihrer 2. Heimat, wo sie sich so oft in den 90iger Jahren von
anstrengenden Wochen und Monaten erholen konnte und auch danach immer versuchte, manchmal nur kurz, manchmal für längere Zeit vorbei zu schauen.
Flüchtlingslager Mahama bekommt Stadt Status
Nach erneutem Zukauf von Land oberhalb des Flüchtlingslagers Mahama konnten in den vergangenen Monaten vor allem Mango - und Avocado Bäume gepflanzt werden, noch ein zusätzlicher Gasthof gebaut werden und kleinere Läden sind entstanden. Dazu floriert das Schneiderhandwerk sehr gut, auch der Schuhmacher Betrieb stellt hauptsächlich Einzelstücke her, auch in für unsere „normalen“ Begriffe verrückter Ansicht, so dass sich das Lager immer mehr zu einer Großstadt entwickelt hat mit vielen unterschiedlichen Betrieben. Da in den letzten beiden Jahren die Bewohner selbst sich richtige Lehmhäuser gebaut haben und zwischen den Häusern ebenfalls viele Bäume gepflanzt worden sind, hat das Lager ein ansehnliches „Gesicht“ erhalten, so dass bei den Behörden der Antrag auf eine Stadt gestellt werden konnte.
Durch das unermüdliche Einsetzen von Maggy und ihren vielen Helfern von „Maison Shalom“ ist dieser Behördengang möglich geworden. Hoffen wir, dass das friedliche Miteinander belohnt wird.
Kapelle gebaut
Neben dem neuen Gymnasium ist es Maggy gelungen, jetzt auch noch eine kleine Kapelle auf dem Gelände bauen zu lassen. Sie ist der festen Überzeugung, dass die jungen Schüler und Schülerinnen ebenso wie für ihr Allgemeinwissen etwas für die Seele tun müssen. Wo ist dies besser möglich als an einem spirituellen, heiligen Ort? Auch in Ruyigi / Burundi hat sie damals auf dem Verwaltungsgelände von „Maison Shalom“ eine Kapelle gebaut, die dann mit wertvollen Stücken aus unseren Containern ausgestattet worden ist. Wehmütig erinnerte sie an diese Lieferungen bei dem Gespräch und war richtig traurig, dass keine Container mehr von Gundelsheim aus zum „Maison Shalom“ gelangen können.
Ehrendoktorwürde für Maggy von Universität Chigaco
Diese neue Entwicklung bringt für Maggy eine weitere große Ehre ein. In den USA wird ihr Werk von entsprechenden Stellen schon seit Jahren verfolgt und gewürdigt. So war sie in den vergangenen Jahren mehrmals Gast bei Präsident Clinton und Präsident Obama gewesen; dieses Netzwerk hat sie nun erneut für oben genannte Ehrung vorgeschlagen. Allerdings ist die Einreise für dieses Event noch nicht geklärt, da ihr Flüchtlingsstatus recht schwierig zu verhandeln ist. Sie wird im Mai wieder nach Luxemburg reisen und versuchen, eine Einreise in die USA zu erhalten.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
27.2.2026
Blechbläserensemble spielte zugunsten für Burundi
Mit einem fulminant kraftvollen Zusammenspiel ihrer Instrumente mit Musikstücken aus Filmmusiken der James Bond Filme entließen die Mitglieder des „Brass Five“ Quintetts ihre Zuhörer in eine kurze Pause, um sich selbst mal ordentlich durchschütteln zu können. Zuvor hatte der heimliche Chef des Quintetts, Klaus Muth die Zuhörer in der gut gefüllten Nikolauskirche mit ausgewählten Worten auf die einzelnen Musikstücke eingestimmt: Das gesamte Programm war mit „der Liebe“ in ihren vielfältigsten Formen zusammengestellt. So zitierte Klaus Muth aus dem Hohen Buch der Liebe, die nicht nur dort in der Bibel beschrieben wird, sondern in vielerlei Kapiteln der Evangelisten, wo sie mit blühenden Blumen, einem leichten Windhauch oder anderen erhebenden Gefühlen verglichen wird. Daraus resultierten die Stücke „The Book of Love“, „Taste of Honey“ und der von Mendelssohns Bartholdy vertonte Psalm „Jauchzet dem Herrn“. Ganz zu Beginn wurde auf die mittelalterliche Form des heutigen „whatsapp“ hingewiesen mit der Sonata: die Bänkelsänger zogen von Dorf zu Dorf und erzählten in ihren Liedern von den Neuigkeiten in der Welt: Dass sie auch von jedem gesehen werden konnten stellten sie sich auf Bänke, daher der Name.
Im 2. Teil standen bei „La Cumparsita“ bei den meisten Zuhörern die Füße nicht mehr still, soll es doch der berühmteste Tango aller Zeiten sein, den der Uruguayer Rodrigues zuerst als Marsch für seine Studienkollegen in Montevideo komponiert hatte, dann aber als Tango Welt berühmt wurde und seit 1998 als die Hymne von Uruguay gilt. In liebevollen Worten charakterisierte und stellte danach Klaus Muth seine Mitspieler vor und wurde selbst von Jo Reichert, der viele der Kompositionen für seine „Brass Five“ selbst bearbeitet, mit launigen Worten eben als der heimliche Chef bezeichnet.
Musikalisch ging es weiter nur auf höchstem Niveau mit „Blues for Brass“, „Canzon Cornetto“, „Hey Jude“ von den Beatles und „Don’t stop me now“ von Freddie Mercury. Zuvor schon hatte sich die Vorsitzende des Ausschusses Mission – Entwicklung – Frieden mit herzlichen Worten bei den
Musikern und der einen Dame unter ihnen bedankt, besonders auch dafür, dass die Gruppe schon öfter zugunsten der Projekte aufspielte, für die der Missionsausschuss Geld sammelt, damit im Partnerland Burundi Kinder zur Schule gehen und auch einen Beruf erlernen können. Das ist die
wahre Entwicklungshilfe: Bildung! Mit stehendem und langem Applaus wurden die Musiker vom Publikum noch einmal herzlich belohnt, so dass ohne 2 Zugaben die Musiker nicht die Bühne – den Chorraum -verlassen konnten.
Dank für Präsente
Ein kleines haptikes Geschenk wurde den Musikern noch überreicht: Da bedanken wir uns sehr herzlich bei Familie Chocolatier Schell für die schöne Zusammenstellung und den Preisnachlass.
Spendenergebnis
Das Spendenergebnis betrug € 670.- Vielen Dank an alle Besucher und alle Spender/innen. Besonderer Dank gilt den wenigen Helfern aus der Reihe des KGR’s, die hinter den Kulissen alles vor – und nachbereitet haben.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
4.12.2025
Weihnachtsmarkt ist zu Ende
Nach vielen Wochen der Vorbereitung und anstrengenden Tagen beim Verkauf ist der Weihnachtsmarkt gut zu Ende gegangen. Der Freitag ist gleich super gut „angelaufen“ und verbreitete allgemeine Vorfreude auf ein neues Top Ergebnis. Leider war das Wetter dann am Samstag und Sonntag nicht sehr gut gelaunt und so konnte das gute Ergebnis von Freitag nicht gehalten werden.
Dennoch sind wir mit dem Verkauf sehr zufrieden und können mindestens € 3500.- für unsere Partner in Afrika im kommenden Jahr einsetzen.
Sehr herzlich bedanken wir uns bei der Stadtverwaltung, dem Bauhof, den Elektro Meistern, den Tourist Damen Geißler und Hotter für die guten Vorbereitungen, die den gesamten Ablauf erst möglich gemacht haben und bei allen, die noch im Hintergrund mitgewirkt haben.
Ein besonderer Dank gilt allen Besuchern in unserem Weihnachtshaus, das zu einer kleinen Attraktion in den vergangenen Jahren geworden ist wegen der tollen Angebote und der gemütlichen Atmosphäre, die zu einem Schwätzle einlädt und ein paar sorgenfreie Minuten beschert.
Vielen Dank an alle, die etwas gekauft haben und besonders an die, die eine Spende gegeben haben, weil sie nichts mehr brauchen konnten. Danke auch an unsere Schola und Freunde für die gute Einstimmung in den Advent mit allen Sinnen. Nach dieser besinnlichen und gleichzeitig anregenden Stunde wurde unser Weihnachtshaus noch einmal gut
besucht, sodass wir einen zufriedenen Abschluss festhalten können.
Auf diesem Wege bedanken wir uns noch einmal bei allen Unterstützer/innen für das sagenhafte Verkaufsangebot, sowie allen Helfern und Helferinnen beim Aufbau und Abbau und beim Verkauf über die 3 Tage, ohne die der Verkaufsstand nicht möglich gewesen wäre.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
24.11.2025
Mitwirkung beim diesjährigen Weihnachtsmarkt
Jetzt schon an Weihnachten denken? Ja, jetzt wird es Zeit: am kommenden Sonntag ist der 1. Advent!
In den letzten Wochen haben wir viel von unseren Vorbereitungen preisgegeben, trotzdem zeigten alle Fotos nur eine kleine Auswahl von der großen Vielfalt unserer Angebote. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, in unser Weihnachtshaus zu kommen und sich umzuschauen. Sie können sich auch
viele Anregungen noch zum Selber Basteln holen, viele Kleinigkeiten liegen bereit, die Wohnung festlich auszuschmücken.
Wir haben Kerzen und Kugeln zum Dekorieren, festliche kleine Tabletts: ein grüner Zweig darauf und eine Kerze, fertig ist der 1. Adventsgruß!
Sie brauchen noch ein kleines Präsent für die Nachbarin, die so oft aushilft? Da gibt es viel zu entdecken: ein Windlicht vielleicht? Einen schönen Schal, oder ein paar Handgelenkswärmer?? Für jede Preisklasse gibt es das besondere Etwas! Handgemacht hat den besonderen Reiz, von den vielen Marmeladengläsern bis zu den Plätzchentüten: der Duft der vielen Gewürze macht alles noch verführerischer.
Socken liegen in allen Größen bereit für Damen, Herren und Kinder.
Schreiben Sie doch wieder mal eine handschriftliche Karte, nicht nur eine Whatsapp Nachricht. Bei uns liegt eine ganz wundervolle Auswahl an Karten bereit. Karten, die auch für Geldgeschenke vorbereitet sind mit extra Fach und herrlicher Dekoration.
Einige wenige Einzelstücke in der höheren Preisklasse warten auf Käufer wie die Shabby Fenster oder die toll geschmückten alten Schlitten, die den Eingangsbereich vor dem eigenen Haus zum Hingucker werden lassen.
Von unserem Stricksortiment zeigen wir noch einen kleinen Ausschnitt!
Unser Weihnachtshaus ist eigentlich nicht zu übersehen, wir haben es mit Lichterketten verziert und der Weg von der Kirche bis zum Haus wird mit Windlichtern ausgeleuchtet. Kommen Sie, schauen Sie sich um, Ideen sammeln, eine Kleinigkeit kaufen, schon ewig nicht mehr
gesehene Bekannte treffen, ein Schwätzle halten, ein Späßle machen, sich auf Weihnachten freuen. Das gesamte Sortiment wird von vielen Mitwirkenden gespendet, so dass der gesamte Erlös den Projekten zugute kommt, damit unser Ausschuss Mission – Entwicklung – Frieden auch im
kommenden Jahr unsere Partner in Burundi und das „Maison Shalom“ weiter unterstützen können.
Auf diesem Wege bedanken wir uns schon heute bei allen Unterstützer/innen sowie allen Helfern und Helferinnen beim Aufbau und beim Verkauf über die 3 Tage, ohne die der Verkaufsstand nicht möglich wäre.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
25.10.2025
Mitwirkung beim diesjährigen Weihnachtsmarkt
Viele Beispiele aus Wolle
Unsere Kernkompetenz ist Wolle: fürs Sockenstricken sind unsere Helferinnen bekannt. In allen Größen finden Sie bei uns das passende Paar, um im Winter immer warme Füße zu haben. Auch in Kindergrößen sind wir gut sortiert. Sogar für Babies haben wir allerliebste Modelle, die immer besonders bestaunt werden. Falls Sie besondere Wünsche haben, können Sie sich immer noch vorab an Frau Hog, Tel. 665 wenden und alles Erforderliche mit ihr besprechen.
Jedoch haben wir auch wunderschöne Schals im Angebot, wärmend für den Hals und als modisches Accessoire sehr zu empfehlen. Dazu gibt es oftmals die passenden Mützen oder sogar Handschuhe, die nicht zu vergleichen sind mit denen aus dem Kaufhaus. Des Weiteren bieten wir Handgelenk Stulpen an, die nicht so voluminös daher kommen wie Handschuhe. Auch hier bieten wir verschiedene Größen an: Wer zuerst kommt hat die Qual der Wahl!
Das ist noch nicht alles aus Wolle: Immer wieder können wir gestrickte oder gehäkelte Decken anbieten, die die Knie im Winter warmhalten. Ebenso sind ganz einfache Bettschuhe, von einer fast 90jährigen Dame gehäkelt, seit Jahren im Angebot. Es lohnt sich also auf jeden Fall, sich in unserem schön beleuchteten Weihnachtshaus einmal umzusehen und im gemütlichen Ambiente die letzten Weihnachtsgeschenke zu ordern, oder für den Nikolaustag eine Kleinigkeit zu finden.
Jetzt schon an Weihnachten denken?? Ja, wir tun es! Kommen Sie vorbei, schauen Sie sich um, ein Schwätzle halten, Bekannte treffen und ein bisschen Spaß sind inbegriffen!
Wir freuen uns auf Sie im haus hinter der St. Nikolauskirche!
Bis bald!
Neues vim Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
15.10.2025
Ausschuss Sitzung
Endlich konnte die so wichtige Ausschusssitzung mit dem Kassenbericht stattfinden. Dazu konnte die Vorsitzende ein neues Mitglied aus dem Kirchengemeinderat begrüßen.
Die eingegangenen Spenden waren trotz Rückgang immer noch überwältigend und alle Mitglieder freuten sich, dass wir an alle Partner wieder Spenden für die diversen Projekte weiterleiten
können. Der größte Betrag geht auch dieses Mal ans Maison Shalom durch die schönen Spendensummen aus dem Topf „Wandern für Afrika“, Teil aus dem Erlös vom Weihnachtsmarkt
und persönliche Spenden das ganze Jahr über von Freunden und Unterstützern, die Maggy zum Teil persönlich kennen und auch deshalb zweckgebunden spenden.
Unsere 1.Partner Gemeinde in Burundi, Mushasha wie auch der Pfarrer, der damals bei der Gründung der Partnerschaft im Jahre 1978 in Mushasha Pfarrer war wie auch die Partner vom Malaria Krankenhaus in Bujumbura in Verbundenheit mit dem Projekt Kamuna und auch die Gegend um Nyanca Lac können durch viele Spenden aus der Bevölkerung speziell mit dem Vermerk Burundi und dem Erlös des WMs eine schöne Summe erhalten.
Wir danken noch einmal herzlich für alle eingegangenen Spenden und versichern, dass diese im fernen Afrika der gesamten Bevölkerung zu Gute kommt.
Mitwirkung beim diesjährigen Weihnachtsmarkt
Schon lange hat sich der Ausschuss und viele weitere Helfer/innen im Hintergrund dazu entschieden, auch in diesem Jahr wieder beim Weihnachtsmarkt mitzumachen. Sie finden uns wie
seit ein paar Jahren im alten-ehemaligen Waas Haus hinter der Kirche. Durch die tolle Beleuchtung im letzten Jahr fanden doch viele Besucher den Weg zu uns. Diese erfreuliche Besucher Zahl erhoffen wir uns auch für dieses Jahr, denn auch heuer ist unser Angebot überaus vielfältig! Beachten Sie bitte in den nächsten Wochen diese Seite, denn wir werden hier verschiedene
Angebote vorstellen.
Selber basteln zum 1. Advent
Der Weihnachtsmarkt findet ja direkt am 1. Adventswochenende statt. Da bietet es sich an, dass Sie uns schon am Freitagabend oder am Samstag besuchen, denn wir haben viele Ideen und Vorschläge, wie Sie ganz einfach ein schönes Gesteck oder einen Adventskranz selbst herstellen können. Jede Menge Kugeln, Kerzen und weitere Kleinteile warten nur darauf, ausgesucht zu werden um im heimischen Wohnzimmer zu glänzen.
Spende
Diese vielen Kleinteile erhielten wir aus einer Wohnungsauflösung und können sie so sehr preiswert abgeben. Sie sind noch original verpackt und ganz wunderschön. Sehr herzlich bedanken wir uns auf diesem Wege bei allen, die „daran“ beteiligt sind! Kommen Sie vorbei, schauen Sie sich um, ein Schwätzle und ein bisschen Spaß sind inbegriffen!
Wir freuen uns auf Sie! Bis bald!
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
10.9.2025
Nachrichten von Maison Shalom - UN zieht alle Mitarbeiter ab
Schon seit Wochen sind die Maßnahmen von Präsident Trump, die Unterstützung der weltweit tätigen UN Hilfsgruppen einzustellen, auch Im Camp Mahama in Rwanda zu spüren: alle
Mitarbeiter/ Innen der UNHCR sind schon abgezogen worden, die Maßnahmen für Nahrungsmittel Lieferungen auf ein äußerstes Minimum beschränkt.
Die Multiplikatoren im Erziehungs- und Lehrbereich sind bereits in den ersten Wochen des neuen Jahres abgezogen worden. Für das Lager Mahama mit seinen weit über 70000 Bewohnern – eine Größe etwa wie die Stadt Friedrichshafen – sind diese Maßnahmen ein großer Rückschlag, für Maggy und ihre engsten Mitarbeiter die ständige Sorge, wie die Würde und Selbstachtung der Flüchtlinge zu stärken, wie genügend Nahrung für die Menschen beschaffen, wie den Kindern und jungen Menschen eine Perspektive auf ihr Leben zu geben.
Felder oberhalb des Camps ein Glücksfall
Ein wahrer Glücksfall sind die Felder oberhalb des Camps gelegen, die auch mit Geldern aus Gundelsheim vor ca. 4 Jahren gekauft werden konnten. In diesem Jahr gedeihen die ausgesäten Pflanzen richtig gut, so dass noch keine Hungersnot im Lager herrscht. Schon mehrmals konnten Karotten und Bohnen geerntet werden, im lockeren Sandboden wachsen sie schnell und schmecken hervorragend. Auch Tomaten können täglich geerntet werden. Doch was, wenn die Regenzeit beginnt? Eine Bevorratung wie Einkochen kennen die Afrikaner nicht, auch fehlen hierfür die entsprechenden Hilfsmittel im Lager.
Hausbau
Seit Mai herrschte im gesamten Lager eine Aufbruchsstimmung: Maggy bemühte sich seit jenem Monat, die meiste Zeit im Camp anwesend zu sein und die Menschen zu motivieren, füreinander einzustehen. So wurden viele Backsteine in gemeinsamer Arbeit aus den Lehmgruben gefertigt, zum Trocknen in die Sonne gelegt, die noch vorhandenen Baracken abgerissen und richtige Häuser – zwar klein, mit bestenfalls 3 Zimmern – gemeinsam aufgebaut. Das alles auch mit einfachsten Hilfsmitteln, wie auf dem Foto in den Gundelsheimer Nachrichten zu sehen. Nach getaner Arbeit wurde dann gemeinsam getanzt und gesungen, damit die alten burundischen Weisen nicht vergessen werden und an die Kinder weitergegeben werden können.
Fußball
Auch im Lager gibt es immer wieder die Möglichkeit, Fußball Neuigkeiten aus der ganzen Welt zu erfahren. Wie überall ist es das Größte für die Jugendlichen, eine Mannschaft zu stellen und gegeneinander anzutreten. Zwar gibt es keinen Rasen, auch kein ebenes Feld, aber die Jungen finden eine Möglichkeit, Fußball zu spielen, auch wenn der Ball aus Bananenblättern hergestellt werden muss. Traurig erinnert sich Maggy an die vielen Container, die noch nach Ruyigi / Burundi bis 2015 geschickt wurden, in denen wir fast jedes Mal Fußball Trikots und Bälle mit eingepackt hatten. Trotz dieser eingeschränkten Möglichkeiten meldete Maggy eine Mannschaft zu einem regionalen Turnier an. Die Freude war unbeschreiblich, als die Jungen dieses Turnier gewannen und als Sieger in das Flüchtlingscamp zurückkamen. Solche Momente sind für alle im Lager größte Glücksmomente!
Spenden
So wissen wir, wenn wir uns jetzt wieder an die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt machen, was für uns sehr viel Vorbereitung und Arbeit bedeutet, dass diese Arbeit nicht umsonst ist,
sondern dass wir mit den gewonnenen Geldern im fernen Afrika sehr viel Hilfe zur Selbsthilfe geben können.
Helfen Sie alle mit, unterstützen Sie unsere Arbeit. Danke schon jetzt.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
30.7.2025
Nachrichten zu Burundi - Spende von „Wandern für Afrika“
Bereits vor einigen Tagen ist wieder eine ansehnliche Spende von fast Tausend Euro auf unserem Konto von der Aktion: Wandern für Afrika für unsere Partnerschaft mit Maison Shalom überwiesen worden. Wir freuen uns sehr, dass die Organisatoren immer noch an diese besondere Partnerschaft denken und die gleichaltrigen Kinder in Afrika von dieser hervorragenden Aktion profitieren dürfen.
Maggy – die Gründerin und Leiterin von „Maison Shalom“ – war schon öfter in der Horneckschule zu Gast und hat persönlich über ihr Leben mit den Waisenkindern gesprochen. Sie hat in den ersten 20 Jahren des Bestehens über 10 Tausende von Waisen das Leben gerettet, ihnen mit solchen Spendengeldern eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht. Seit 10 Jahren hat Maggy nun im großen Flüchtlingslager Mahama in Rwanda nach ihrer Flucht aus Burundi auch dort das Maison Shalom weitergeführt und auch hier wieder dafür gesorgt, dass Kinder zur Schule gehen können und junge Erwachsene Berufe erlernen können.
Seit 40 Jahren schon wandern unsere Schüler und Schülerinnen für Afrika, indem sie die erwanderten Kilometer von Eltern und Verwandten „sponsern“ lassen und so große Spendensummen erwandern können. Ursprünglich flossen alle Spendengelder nach Äthiopien. Als in Burundi 1993 der Bürgerkrieg ausgebrochen war und Maggy über Nacht die Sorge für 25 Waisenkinder übernommen hatte, entschloss sich unter der Leitung der Vorsitzenden unseres Ausschusses derselbe, dort spontan Hilfe zu leisten. Die Not wurde immer größer, bereits nach einigen Wochen musste für über 100 Kinder gesorgt werden.
Nach 2 Flugcontainern, für deren Inhalt die Mitglieder des Ausschusses sorgten und deren Kosten damals nach langen Verhandlungen das Auswärtige Amt (noch in Bonn) übernommen hatte, wurde 1995 nach anderen Möglichkeiten gesucht. So bat die Vorsitzende die Organisatoren von „Wandern für Afrika“, diesem Namen gerechter zu werden und die Spendengelder wenigstens auf 2 afrikanische Länder zu verteilen, so dass seit ca. 30 Jahren auch unsere Partnerschaft mit Maison Shalom in den Genuss der Spendengelder gelangt. In den 90er Jahren hat auch Maggy einmal an einem Wandertag teilgenommen. Wanderschuhe von Freundinnen ausgeliehen mit den Folgen: Blasen an den Füßen!
Sehr herzlich danken wir an dieser Stelle dem Initiator der Aktion, Herrn Anton Gurt dass er auch im Pensionsalter sich noch für diese gute Sache einsetzt, der Lehrerin Frau Katja Meißner, die sich seither für die Durchführung stark macht und allen Schülern und Schülerinnen, dass sie sich weiter für die Gleichaltrigen im fernen Afrika einsetzen, um auch ihnen eine Schulbildung zu ermöglichen. Ihnen und Euch allen wünschen wir gute Erholung in den Ferien!
Jetzt schon an Weihnachten denken? Wir tun es!
Der Weihnachtsmarkt findet am letzten November WE statt!
Allen Freunden unseres Weihnachtshauses hinter der Kirche sei jetzt schon angekündigt, dass unser Ausschuss mit vielen weiteren Helfern und Helferinnen sich wieder entschlossen hat, sich am diesjährigen Weihnachtsmarkt zu beteiligen, um für eine größere Spendensumme für unsere Partnerschaften sorgen zu können. Wir bitten also alle Unterstützer der letzten Jahre, sich wieder mit Verkaufsartikeln an unserem Verkaufsstand zu beteiligen. Spezialisiert sind wir auf Socken und Plätzchen und Marmeladen, aber auch Kinderhöschen und Weiteres ist im Angebot. Wolle für Socken und Schals oder Mützen können bei Frau Hog geordert werden. Dort steht eine große Auswahl bereit.
Nehmen Sie tel. Kontakt mit Frau Hog, 665 auf. Danke sehr.
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24.7.2025
Nachrichten aus Burundi - Neuer Kindergarten bei Abbe Audace
Unser 1. Partnerpfarrer bei der Gründung unserer Partnerschaft mit Burundi im Jahre 1978 war Abbe Audace in der Pfarrei „Herz Jesu“ in Mushasha in der Erzdiözese Gitega. Er wurde in den Jahren 1985 und 1986 mehrmals ins Gefängnis gesteckt, nur weil er unter der Woche auch die Messe gefeiert hat. Das Gefängnis war ein Erdloch, seine Mutter musste ihm täglich etwas zu essen dorthin bringen. Deshalb verehrten ihn die Menschen in Mushasha wie einen Heiligen, weil er diese Strapazen überlebt hat. Aus diesem Grund ist er oft versetzt worden. So war er schon nicht mehr Pfarrer in Mushasha, als die 1. Reisegruppe aus Gundelsheim 1988 zu Besuch nach Gitega gekommen ist. Auf all seinen Stationen versuchten wir – die KG St Nikolaus-ihn dennoch zu unterstützen, so auch jetzt in seiner neuen Gemeinde Rusamaza, wo er seit ca. 3 Jahren tätig ist.
Im letzten Jahr konnten wir ihm € 3000.- überweisen, weil er 2 Jahre lang uns kein Konto nennen konnte. Vor einigen Tagen hat sich Abbe Audace herzlich für die Zuwendung bedankt, die es ihm ermöglicht hat, eine Kinderschule in seinem neuen Wirkungsort aufzubauen. Es ist ein stattliches Haus geworden. Arbeiter heben gerade noch Gräben aus, damit auch eine Wasserleitung verlegt werden kann. Wir freuen uns, dass wir wieder für eine Verbesserung der Lage der Kinder im fernen Afrika sorgen konnten und danken all unseren Unterstützern, die es uns mit ihren Spenden ermöglichen, solche Hilfen leisten zu können.
Thierry und Familie schon seit Wochen in Burundi
Mit seiner Familie ist Thierry, der mittlere Sohn des ehemaligen Botschafters von Burundi in Bonn, der 2015 hier ein 4wöchiges Praktikum absolviert hat wieder in Burundi, um sein von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg –SEZ- gefördertes Projekt weiter voran zu treiben. In diesem Jahr soll ja zusätzlich zu den bereits 6 entstandenen Häusern in den Jahren 2023 und 2024 ein Therapiegarten angelegt werden. Auch dieses Projekt wird von der SEZ und uns als Vermittlungspartner gefördert. Das Projekt soll jungen Menschen, die auf die schiefe Bahn geraten sind, wieder eine neue Perspektive geben und sie in den verschiedenen Bereichen fördern.
Bereits seit dem letzten Jahr laufen die Berufsausbildungskurse und die Häuser sind gut belegt. Das Projekt wurde auch vom deutschen Botschafter beachtet und für so gut befunden, dass die deutsche Botschaft die Kosten für Solar Module übernommen hat. Nun sind alle Verantwortlichen besonders froh und auch stolz, dass sie unabhängig von Elektrizität sind und auch über Wasser in den Häusern verfügen. Thierry erzählt, dass das Leben auf dem Land viel einfacher als in der Stadt ist. Dort können sie vom angebauten Gemüse leben und die Teuerung in der Stadt etwas umgehen. Die Arbeiten am Therapiegarten gehen langsam voran, die Gerätschaften wie bei uns stehen ja nicht zur Verfügung, es ist sehr viel Handarbeit mit einfachsten Geräten nötig. Die Kosten für die Baumaterialien allerdings sind erneut gestiegen, diese müssen sie wie in der Stadt tragen. Dennoch ist er zuversichtlich, dass bis zum Herbst alles geschafft werden kann. Schon jetzt sind Psychologen und ein Arzt eingetroffen, die die Arbeit mit den jungen Menschen weiter verbessern.
Thierry lebt seit letztem Jahr in Sizilien mit seiner Familie. Nach etlichen Jahren in Berlin ist die junge Familie ins Heimatland seiner Frau gezogen, wo die Tochter Mahoro im letzten September dort in die Schule gekommen ist. Zusammen mit ihrem viel jüngeren Bruder Rema spielt sie jetzt in den Ferien mit den einheimischen Kindern und kann sich mit ihnen auf Kirundisch unterhalten, bis sie am Ende der Ferien wieder zurück nach Italien fliegen werden. Wir wünschen der jungen Familie alles Gute.
Grüße von Maggy
Herzliche Grüße von Maggy sollen ausgerichtet werden. In dieser Woche kann sie ihren Geburtstag – 68 Jahre - feiern, dazu sind schon am WE einige Freunde nach Kigali gereist. Sie vermisst Gundelsheim und hofft, wieder einmal zu Besuch kommen zu können.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
1.7.2025
Nachrichten Maison Shalom /Rwanda: 10 Jahre Flüchtlingslager Mahama
Zum 10 jährigen Bestehen des Flüchtlingslagers Mahama hat das Büro von Maison Shalom in Kigali ein besonderes Bouklet herausgebracht mit vielen Rückblicken. Viele Burunder mussten in den Sommermonaten des Jahres 2015, also ab April aus Burundi fliehen, weil sie gegen die 3. Amtszeit des damaligen Präsidenten demonstriert hatten. Diese Demonstrationen hatte auch Maggy unterstützt, musste sich deshalb wochenlang im Busch verstecken. Als die Situation zu ausweglos wurde drängten europäische Freunde darauf, dass auch sie floh.
Der erste Weg führte sie nach Luxemburg, wo Herzogin Marie Theres die schützende Hand über sie hielt. Doch nach wenigen Wochen drängte es Maggy zurück nach Afrika, wo sich inzwischen im Nachbarland Rwanda ein großes Flüchtlingscamp nahe der Grenze zu Tansania / Burundi gebildet hatte. Dort lebte sie wochenlang wie ihre geflohenen Landsleute in dunklen Zelten, verbreitete jedoch allein durch ihre Anwesenheit Zuversicht und Lebenswillen. So konnte sie durch die große Unterstützung der europäischen Freunde, aber auch durch den hochdotierten Gewinn des erstmalig 2015 vergebenen Aurora Preises an Maggy ein neues Büro von Maison Shalom in Kigali eröffnen, wo seitdem die Fäden zusammenlaufen, um den geflohenen Menschen im Camp Mahama ein besseres Leben zu ermöglichen.
Bald schon leitete sie die Flüchtlinge mit Hilfe ihrer Getreuen aus Burundi, die ebenfalls geflohen waren, dazu an, statt unter den Zeltplanen zu leben, kleine Lehmhütten zu bauen. Die Hütten umfassen 2 Räume, ein Schlafraum für die Kinder, der 2. Raum tagsüber als eine Art Wohnzimmer, abends der Schlafraum der Eltern. Auch heute noch wird draußen vor den
Hütten gekocht, mit Tüchern abgetrennt in kleinen Wannen gebadet, die Kinder gewaschen.
In 10 Jahren hat sich an der Größe des Camps nichts verändert, es leben immer noch ca. 80.000 Flüchtlinge dort. Das Lager selbst hat sich durch die Umsicht und Fürsorge von Maggy sehr
verändert: große Schatten spendende Bäume sind gewachsen, in vielen Fällen konnte dafür gesorgt werden, dass die Familien sich einen kleinen Garten anlegen konnten, sich Hühner und
sogar Ziegen halten können. Der ganz große Fortschritt war der Kauf von Feldern oberhalb des Camps, wo dann im großen Stil Mais, Kartoffeln und Bohnen und weitere Feldfrüchte angebaut werden konnten und so die ehemalige Zeltstadt mit einer ausgewogenen Ernährung sich weiter entwickeln konnte.
Von Anfang an war das Bestreben von Maggy, für Bildung zu sorgen. So entstanden Kindergärten, ein Ausbildungszentrum für Nähkurse, Elektriker, Schuhmacher, Malerei.
Der Schulbesuch war lange Zeit schwierig, nur „ausgewählte“ Kinder durften in eine nahe gelegene rwandische Schule. Aber auch dieses Problem löste Maggy auf ihre Art und baute eigene Schulen im Camp. Inzwischen ist auch nahe des Organisationszentrums von Maison Shalom in Kigali ein Gymnasium entstanden, in dem Lehrer aus 18 verschiedenen Nationen tätig sind, die zum Teil ihrem Lebensabend einen besonderen Sinn geben möchten.
Unser Ausschuss und viele weitere Unterstützer/innen aus Gundelsheim, den umliegenden Orten und darüber hinaus haben einen großen Anteil am Aufbau von Maison Shalom, das wir praktisch seit seiner Entstehung im Okt.1993 unterstützen und so dürfen wir uns freuen, dass trotz des Lebens im Flüchtlingscamp die Menschen die Hoffnung nicht verloren haben und weiter die Hoffnung hegen, eines Tages wieder zurück in ihr Heimatland gelangen zu können.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
28.5.2025
Nachrichten aus Burundi /Rwanda: Maggy begrüßt Studenten aus den USA im Camp Mahama
Bereits seit knapp 14 Tagen ist Maggy wieder zurück in Rwanda und ist auch da gleich wieder in vollem Einsatz. Durch Ihre Vorträge an verschiedenen Universitäten hat sie eine Reihe von Studenten dermaßen beeindruckt, dass praktisch 2 Reisegruppen ihr nach wenigen Tagen nach Rwanda gefolgt sind, und zwar Studenten und einige Professoren der DUKE Universität sowie der Belmont Universität aus Kalifornien. Das Foto in den Gundelsheierm Nachrichten zeigt eine der Reisegruppen vor einem Feld nahe des Flüchtlingslagers Mahama. Dort erklärt sie den Studenten, dass die Flüchtlinge hier keine Ahnung haben, wie die Flüchtlinge im Gaza Streifen oder auch im benachbarten Goma im nahen Kongo leben müssen. (Dies wird durch ein Video klar, das Maggy uns ebenfalls weitergeleitet hat.)
Im Verhältnis zu den Flüchtlingen dort geht es „ihren“ Flüchtlingen gut: Mit den aufgekauften Feldern – übrigens auch mit Geldern aus Gundelsheim vor ein paar Jahren erst gekauft – können die Flüchtlinge aus dem Camp Mahama quasi einer geregelten Arbeit nachgehen mit dem Bestellen der Felder und dem „Verkauf“ der gewonnenen Früchte.
Außerdem sorgen sie so für eine ausgewogene Nahrungszufuhr der Menschen und können dadurch viele Krankheiten
vermeiden, die durch die einseitige Ernährung in Flüchtlingslagern sonst gegeben ist. Das Flüchtlingslager selbst hat sich nach den 10 Jahren des Bestehens nun trotz der beengten Verhältnisse, wo die kleinen Häuschen eng aneinander gebaut sind, zu einer Stadt entwickelt, die durch die Aufforstung mit verschiedenen Bäumen Schatten und auch Erholung bietet. Das alles setzt die Studenten in Erstaunen. Hoffen wir nur, dass sie ihr Staunen auch in Taten der Hilfe umsetzen.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
30.4.2025
Nachrichten aus Burundi,Ostergeschenk: Sauberes Wasser für das Dorf Rubindi
Es ist tatsächlich wahr geworden: An Ostern konnten die Einwohner/innen von Rubindi in der Region Nyanca Lac endlich sauberes Wasser trinken und zum Kochen verwenden: die vielen
Arbeiter und Helferinnen aus den eigenen Reihen, darunter auch Kinder haben die Rohrleitungen über die 5 km lange Strecken vom Berg herunter verlegt und damit eine erste Wasserstelle
eingerichtet. Als erste durften die Kinder Wasserflaschen füllen und das frische Nass genießen. Das war für die Dorfgemeinschaft ein ganz besonderes Osterfest: Die Frauen mussten nicht mehr kilometerweit den Berg hinaufsteigen und die Kanister mit Wasser füllen: Dieser tägliche Marsch fällt jetzt weg und bedeutet mehr Zeit für die Kinder oder andere Arbeiten.
Ja, die Dorfgemeinschaft hat sogar beschlossen, die Wasserleitung in jedes Haus zu verlegen. Allerdings scheitert vorerst dieses Vorhaben an den Kosten. Schon für die Fassung der ersten Wasserstelle sind zusätzliche Gelder notwendig. Unsere Spende im vergangenen Herbst über € 3000.- reichte nur, um die Rohre von der Quelle bis ins Dorf zu legen. Über diese Spende sind alle hocherfreut und dankbar und schicken uns die besten Grüße aus dem kleinen Dorf in der Nähe – am südlichsten Zipfel des Tanganjika Sees - jedoch hoch in den Bergen.
Auf dem Foto in den Gundelsheimer Nachrichten sind die strahlenden Kinderaugen zu sehen und auf dem 2. die schwere Arbeit der Männer.
Auch wir vom Ausschuss bedanken uns bei allen, die uns immer wieder unterstützen, damit wir die Gelder weiterleiten können, wo sie dringend nötig sind.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
4.4.2025
Nachrichten aus Burundi, Von der SEZ gefördertes Projekt „Kamuna“
Bereits im Februar haben wir die Unterlagen für das von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ) erneut geförderte Projekt „Kamuna“ in der Region Cankuzo in der Diözese Ruyigi unter der Leitung von Thierry Mbonerane zurückgeschickt. Nun ist die 1. Charge der bewilligten Gelder von € 5000.- bei uns eingetroffen und unsere Kirchenpflegerin hat sie letzte Woche nach Burundi weitergeleitet. Dort wird der Betrag schon erwartet, damit die Arbeiten beginnen können.
Die Mitglieder der Gruppe „Cosmos Fundacion“ aus Chile sind bereits eingetroffen und so können die jungen Menschen, die ja bereits seit Ende 2023 in den neu entstandenen Häusern leben, zusammen mit den Menschen aus dem benachbarten Ort Cankuzo mit dem Anlegen des „Therapeutischen Gartens“ beginnen. Von dem Leiter der Gartenbauarbeiten haben wir ein Foto zugespielt bekommen, wie der Garten später, wenn sich alle Pflanzen gut entwickelt haben, aussehen soll. Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg beim Anlegen und Fertigstellen des Gartens.
Containerverschickungen/Trauer um Arno Mutz
Mit Trauer haben wir vom Tode unseres allseits geschätzten Arno Mutz erfahren. Viele Jahre lang war er ein geschätzter Unterstützer, wertvoller Ratgeber und unverzichtbarer Mitarbeiter, wenn es um die seit 1993 bis 2020 durchgeführten Containerlieferungen nach Afrika gegangen ist. Schon im Vorfeld des eigentlichen Ladetages hat er mit wenigen anderen die Vorsitzende des Ausschusses bei den vielfältigen Vorbereitungen unterstützt, so dass die Arbeiten am eigentlichen Ladetag der jeweiligen Container problemlos über „die Bühne“ gingen. Auf diesem Wege danken wir unserem Arno noch einmal für seinen großen Einsatz für unsere Partnerschaft mit Burundi und dem „Maison Shalom“. Die Mitglieder des Ausschusses werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
21.3.2025
Nachrichten aus Burundi
Leider sind es keine guten Nachrichten, die uns momentan aus Burundi erreichen: Unser Partnerpfarrer in Mushasha, Abbe Methode berichtet, dass es zur Zeit so heiß in Burundi tagsüber ist, dass die Ernte vertrocknet und die Menschen Hunger leiden müssen. Normalerweise kann 3x im Jahr geerntet werden, diese 1. Ernte kann nun nicht eingebracht werden. In der Region Muiynga gibt es schon erste Todesfälle.
Baumaßnahmen sind im Moment schwer auszuführen, da es kein Benzin gibt und auch das Baumaterial rationiert ist. Marguerite Barankitse-Maggy- Gründerin und Leiterin von „Maison Shalom“ berichtete schon mehrmals per Face Time, dass immer mehr Flüchtlinge aus dem Riesen Flüchtlingslager in Goma im Kongo kommen. Dort in Goma, an der Grenze zu Rwanda gelegen, stehen die staatlichen Soldaten Rebellen aus dem eigenen Land gegenüber, aber auch Truppen aus Rwanda und Burundi. Es ist völlig unklar, auf welcher Seite diese Soldaten stehen. Auch ist schwer zu begreifen, wie Burundi Soldaten in ein benachbartes Land schicken kann, wenn im eigenen Land überall Not herrscht.
Die Lage in Rwanda ist ruhig, berichtet Maggy.
Die Aufnahme der Flüchtlinge aus dem Kongo in das Lager Mahama ist schwierig und bringt viel Unruhe. Maggy hat mehrere Teams gegründet, die sich um die Probleme kümmern. Sie selbst war vergangene Woche im Lager Mahama, das ja östlich von der Hauptstadt Kigali liegt. Dort übt sie nach wie vor mit den Kindern burundische Lieder und Tänze ein, damit die das Brauchtum des Heimatlandes nicht verlernen und auch, um Kraft und Freude tanken zu können und das auf beiden Seiten!
Fair Handeln Messe in Stuttgart im April
Die Stiftung Entwicklungs - Zusammenarbeit – SEZ – weist uns bereits jetzt auf die „Fair Handeln Messe“ in Stuttgart hin. Besonders interessant dürfte es sein, dass ein Enkel von Nelson Mandela am Donnerstag, 25. April dabei sein, die Eröffnungsrede halten und danach für Gespräche sich zur Verfügung halten wird. Dr Siyabulela Mandela ist Berater für Menschenrechte, Frieden und Konfliktlösung. Wenn jemand Interesse an der Veranstaltung hat kann er/sie sich an A. Keicher wenden wegen der Teilnahmemöglichkeit.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
26.2.2025
Nachrichten aus Burundi – Unterstützung der Region Nyanza Lac.
Bei den Weihnachnachts- und Neujahrsgrüßen ist schon darauf hingewiesen worden, dass wir verschiedene Gegenden in Burundi zusätzlich unterstützen zu den Hauptpartnerschaften mit
unserer 1. Partnergemeinde Mushasha und dem Waisenhaus Maison Shalom. So kann unser Vertrauter Dr Alois Misago, der während seiner Studienzeit in Deutschland in den 80 und 90iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts oft in Gundelsheim zu Besuch gewesen ist und oftmals auch als Dolmetscher bei Besuchen von Pfarrern und Bischöfen gewirkt hat, mit unserer Hilfe schon auf mehrere gelungene Projekte zurückblicken:
Es wurde eine Kaffeebohnen Trocknungsanlage geschaffen, die den Kaffeebauern dazu verhilft, durch den Verkauf von trockenen Bohnen daraus ein Einkommen zu generieren und selbständig für weitere Baumaßnahmen zu sorgen.
Ein weiteres, wunderbar gelungenes Projekt ist die Nähschule, wo in einem Container mit unserem Geld angeschaffte Nähmaschinen jungen Frauen und Männern zur Verfügung gestellt werden, damit sie das Schneiderhandwerk erlernen können. Die wunderschön aufwändig genähten Kleider können gut verkauft werden und ermöglichen den Verkäufern ein kleines Einkommen.
Die letzte Spende von uns im Herbst 2024 wurde nun einem kleinen Dorf „Rubindi“ zur Verfügung gestellt, damit die Bewohner endlich sauberes Wasser für den Lebensunterhalt zur Verfügung haben. 5 km oberhalb des Dorfes befindet sich eine reiche Quelle, die die Bewohner von Rubindi „anzapfen“ dürfen. Mit
unseren Geldern konnten die benötigten Rohre gekauft werden, alles andere ist jedoch Handarbeit: es gibt keine Bagger, nicht einmal besonders gute Schaufeln und Spaten, um die Gräben für die Rohre ausheben zu können. Den benötigten Sand, um die Rohre weich zu lagern, schaffen die Männer und Frauen auch mit eigenen Händen herbei. So ist dieses Vorhaben äußerst Zeit aufwendig und schwer zu handhaben im wörtlichsten Sinne. Nun haben die Verantwortlichen die Hoffnung, dass die schwierige Baumaßnahme bis Ostern abgeschlossen sein kann und dem gesamten Dorf dann endlich sauberes Wasser zur Verfügung steht.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
21.2.2025
Nachrichten aus Burundi – Projekt Kamuna
Wie schon berichtet wird das von Thierry Mbonerane geleitete Projekt in der Diözese Ruyigi erneut von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ) des Landes Baden-Württemberg mit einer größeren Summe, nämlich € 20000.- weiter gefördert: Bereits im Jahre 2023 stellte die SEZ diese Summe zur Verfügung, wir als Ausschuss Entwicklung, Mission, Frieden stellten für die Anschubfinanzierung ebenfalls € 10000.- zur Verfügung und es entstanden die ersten beiden Häuser des Projekts „Kamuna“.
Dort sollen jungen Menschen mit psychischen Problemen oder gestrauchelte Jugendliche in ländlicher Gegend „aufgefangen“, ihnen neue Perspektiven gegeben werden, ja ihnen das Erlernen eines Berufes ermöglicht werden. Schon Ende 2023 konnten die ersten Jugendlichen dort einziehen und auch mit der Unterstützung der Bewohner des nahen Dorfes Cankuzo konnten erste Erfolge in der Landwirtschaft geschaffen werden, wie das Mahlen von Mais und anderen Getreiden.
Im Jahre 2024 stellte eine Schweizer Organisation eine hohe Summe Geldes zur Verfügung, dass 6 weitere Häuser entstehen konnten. Sogar der deutsche Botschafter in Burundi erkundigte sich vor Ort über das Projekt und war so begeistert, dass er die Häuser mit Solarzellen ausrichten ließ, so dass eine eigene Stromversorgung gewährleistet ist und auch das Dorf Cankuzo von der Stromerzeugung profitieren kann.
Die neuerlichen Fördergelder der SEZ sollen für einen Therapeutischen Garten verwendet werden.
Hierzu konnte Thierry als Aufbauleitung eine NGO aus Chile gewinnen, die „Cosmos Fundacion“. Sie führte bereits im Vorfeld eine Umfrage sowohl in der Hauptstadt von Burundi, Bujumbura durch, als auch in der Gegend um Cankuzo, welche heimischen Pflanzen für den therapeutischen Garten in Frage kommen könnten. Es sollen vor allem alte Heilpflanzen angebaut werden, damit das Wissen der Naturheilpflanzen nicht verloren geht und neu bewertet werden kann, wie diese Mittel für die verschiedensten Krankheiten eingesetzt werden könnten.
Für diese Fördergelder steht unser Ausschuss wieder als Vermittler sowohl mit der SEZ wie mit dem Projekt in Burundi in Verbindung. Die Projekte im Partnerland von Baden-Württemberg
brauchen einen Partner aus Baden-Württemberg, um in den Genuss einer Förderung zu gelangen. In den nächsten Tagen wird die 1. Charge der Gelder bei uns eintreffen und unsere
Kirchenpflegerin Conny Kolbeck hat etliche Zusatzaufgaben dabei zu erfüllen. Besonders ihr danken wir schon heute für diese Aufgabe.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
28.1.2025
Nachrichten aus Burundi - Malaria Krankenhaus erweitert
Schon im November vergangenen Jahres konnten Bauarbeiten am Malaria Krankenhaus in Bujumbura begonnen werden, was mit unserer Überweisung für eben dieses Krankenhaus möglich gemacht wurde. Seit vielen Jahren unterstützen wir die Menschen in Kamenge, einem Stadtteil von Bujumbura, wo der ehemalige Botschafter von Burundi nach seiner Rückkehr nach Burundi im Jahre 2001, Albert Mbonerane mit seiner Frau Marie Rose diese Einrichtung geschaffen hat, um die Menschen von der Krankheit Malaria zu befreien und ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie sich schützen können.
Nun tat sich eine Möglichkeit auf, wie selbst Gelder erwirtschaftet werden können, um Medikamente für die bedürftige Bevölkerung beschaffen zu können: ein kleiner Um – und Anbau ermöglicht es den Mitarbeitern in Zukunft, den größten Behandlungsraum am Wochenende auszuräumen, um ihn als Veranstaltungsraum vermieten zu können, wo Hochzeiten oder andere Empfänge gefeiert werden können. Die Mietkosten für ein Wochenende und damit die Einnahmen für das Malaria Krankenhaus betragen: 150 000.- Burundi Francs. Von diesen Einnahmen können viele hundert Malaria Patienten behandelt werden.
Wir beglückwünschen die Verantwortlichen zu dieser guten Idee und wünschen viel Erfolg bei den Behandlungen. Leider kann ein an Malaria erkrankter Mensch diese Krankheit mehrmals in seinem Leben bekommen mit oftmals schweren und schwierigen Verläufen.
Erneut im Förderprogramm „betrifft“ bei der SEZ
Thierry Mbonerane hat es erneut geschafft, im Förderprogramm der Stiftung Entwicklung Zusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg aufgenommen zu werden, um sein im Jahre 2023 begonnenes Projekt in der Diözese Ruyigi, der Region Cankuzo, Projekt Kamuna weiter führen zu können. Unser Ausschuss muss/darf wieder als dazwischen geschalteter Vermittler tätig sein. Die Summe der zu erwartenden Gelder beträgt € 20 000.-. Weitere Einzelheiten berichten wir demnächst.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
15.1.2025
Arbeit des Weihnachtsmarkt Teams wird hochgeschätzt
Noch vor dem Jahreswechsel erreichte uns die Nachricht, dass die Einnahmen des Weihnachtsmarkt Teams wie im letzten Jahr mit einer großen Summe auf insgesamt € 5000.- aufgerundet wird. Die Spende von € 1500.- eines uns seit Jahren immer wieder unterstützenden Ehepaares wurde im Kreis der Mithelfer / Innen mit großer Freude und auch mit Stolz
aufgenommen, zeigte uns diese Geste doch, dass die Arbeit des ganzen Teams hochgeschätzt wird.
So können wir unsere Partner in Burundi und in Rwanda – dort nur das Maison Shalom mit seiner Gründerin und Leiterin Maggy Barankitse – weiter bei den verschiedensten Projekten
unterstützen. Wir bedanken uns noch einmal für diese große Spende und bei allen weiteren, die in diesen Tagen auf unserem Konto mit dem Vermerk „Mission“ eingegangen sind.
Grüße aus unseren Partnerländern
Maggy schickt per Facetime Grüße an alle Freunde und Unterstützer, an Herrn Pfarrer Häuptle und alle Gundelsheimer. Immer wieder erinnert sie sich gerne an die Gottesdienste, die sie bei uns mitfeiern konnte bei ihren Besuchen und an die vielen Begegnungen in all den Jahren. Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut sie sich an die verschiedensten Namen erinnert, und viele Kleinigkeiten, die zusammen erlebt worden sind.
Abbe Audace, der in Mushasha 1978 unser erster Partnerpfarrer gewesen ist und seither bei so vielen Besuchen in Gundelsheim viele Freunde gewonnen hat, grüßt ebenfalls alle Ausschussmitglieder und alle Gundelsheimer und hofft, einmal wieder Gundelsheim besuchen zu können. Der jetzige Pfarrer in Mushasha, Abbe Methode grüßt ebenfalls die gesamte
Kirchengemeinde und ist froh und dankbar, dass die Partnerschaft schon so lange besteht und immer weitergeführt wird.
Der ehemalige Botschafter von Burundi in Bonn, Albert Mbonerane der mit seiner Familie oft in Gundelsheim zu Besuch gewesen ist, interessiert sich ebenfalls immer noch sehr für Gundelsheim und erkundigt sich regelmäßig, wie es geht. Auch von ihm und der ganzen Familie sollen Grüße an Freunde und Unterstützer ausgerichtet werden. Seinen Sohn Thierry haben wir im Jahre 2023 mit einer größeren Summe beim Start eines Projektes in der Region Cankuzo, das auch von der SEZ gefördert worden ist, geholfen. Von ihm
und seiner jungen Familie sind ebenfalls alle Freunde und Unterstützer zu grüßen. Vielen ist Thierry noch bekannt von seinem 4wöchigen Aufenthalt im Juli 2015, wo er ein Praktikum im
Pfalzgrafenstift in Mosbach absolvierte. Auch beim Packen im Jahre 2015 des 24. Containers hat er damals tatkräftig mitgeholfen und dankte allen Helfern beim abschließenden gemütlichen Abendessen auf der Terrasse von Fam. Keicher mit einem besonderen, aus dem Stehgreif heraus gedichteten berührenden Rap – Song.
Dr. Alois Misago ist inzwischen sehr oft in Deutschland und als Dozent bei der SEZ in Stuttgart tätig. Er hat mit Gundelsheim seit dem Treffen der Gundelsheimer Besucher Gruppe im Jahre 1988 in Gitega in Karusi bei der Priesterweihe eine enge Beziehung zu Gundelsheim aufgebaut und war seitdem sehr oft in unserem Städtle zu Besuch. Von ihm und seiner Familie sollen alle Freunde und Helfer gegrüßt werden. Er dankt für viele Unterstützungen in den vergangenen Jahren im Gebiet von Nyanza Lac, wo er herstammt. Dieses Gebiet wird von Regierungsseite von jeher vernachlässigt, egal, welcher Präsident gerade herrscht.
missio – kontinente
In diesen Tagen sind wieder unsere Austrägerinnen unterwegs, um den Jahresbeitrag für die überaus interessanten und informativen Hefte einzusammeln. Der Jahresbeitrag ist immer noch
seit Jahren gleichgeblieben, wenn es auch seit dem letzten Jahr ein Exemplar weniger gibt. Leider haben wir im vergangenen Jahr 2 zuverlässige langjährige Mitglieder durch Tod verloren.
Wir betrauern den schmerzlichen Verlust von Frau Margrit Haberbosch und Frau Sabine Waniek, die jahrzehntelang eine große Stütze unserer Gruppe waren: Sie mögen in Frieden ruhen.
Glücklicherweise haben wir neue Helfer/innen gewinnen können: Frau Andrea Kuke hat die Abonnenten von Frau Haberbosch übernommen, Herr Michael Waniek führt die Arbeit seiner Schwester weiter. Vielen Dank für diesen reibungslosen Einsatz.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
5.11.2024
Maggy für die gute Sache weltweit unterwegs
Nach den Treffen mit Papst Franziskus in Luxemburg und Belgien und die Premiere des Films über ihr Leben in Schweden ging für Maggy die Reise weiter nach Rom; wo sie an der Global Winconference – „Women, a Force for Good“- als Rednerin teilgenommen hat, am 9.- 11. Oktober.
Sie beeindruckte die hauptsächlich aus Frauen bestehende Teilnehmerschaft mit ihrer seit Jahren immer wiederkehrenden Botschaft auf die Frage, was ihre Intention ist: Love – Liebe! Die Gleichheit aller Menschen, in jeder Beziehung!
Am 16. Oktober saß sie bereits im Radio Studio von „Animer“ Montreal, denn sie möchte ihre Idee weltweit vorantreiben und nutzt jede Chance, die sich ihr bietet. Gleichzeitig konnte sie die dortige größere Gemeinschaft von Burundern treffen, die sich nicht zurück in ihr Heimatland wagen aus politischen Gründen. Auch ihre beiden Töchter, die Kinder ihrer Freunde, die 1993 vor ihren Augen im Bischofssitz von Ruyigi getötet worden sind, vorher der Freundin aber noch das Baby Lydia in den Schoß legen und die 3 Jahre alte Schwester Lycette anvertrauen konnten, konnte sie wiedersehen.
Die Reise ging weiter: Nashville ist nicht nur für die Country Musik weltbekannt, dort wird bereits der 3. Hope Summit an der Belmont Universität veranstaltet, bei dem Preise für den besonderen Einsatz von Menschen für Menschen vergeben werden, aber auch ein Netzwerk entstanden ist, wo sich diese Mensen untereinander näher kennenlernen und ihre Überzeugungen austauschen können und sogar Wohltäter fördern können. Maggy lässt uns an all diesen Begebenheiten teilnehmen. Über ihre Reden können Sie sich im Internet nach Eingabe der Titel näher informieren!
Jetzt schon an Weihnachten denken?? Wir tun es!
Inzwischen werden die meisten Besucher des Weihnachtsmarktes wissen, dass wir unseren Verkaufsstand im ehemaligen Waas Haus hinter der Kirche haben: Wir bieten allerhand Leckereien aus der Küche an: Eingemachtes, Marmeladen, Plätzchen etc, verschiedene Bastelarbeiten und
natürlich die selbst gestrickten Socken. Bitte merken Sie sich schon vor, dass Sie uns besuchen und aus einem reichhaltigen Angebot auswählen können.
Wir würden uns auch freuen, wenn unsere Bäcker/innen, Näher/innen und Marmelade Kocher/innen aus früheren Jahren uns auch in diesem Jahr unterstützen würden. Bitte melden Sie Ihre Mithilfe / Unterstützung bei Annemarie Keicher, Tel, 1295 an. Vielen Dank schon heute.
Wolle gespendet
Herzlich danken wir auch all denen, die uns bereits Wolle gespendet haben und uns mit Geldspenden unterstützen.
18.10.2024
Unwetter über Erzdiözese Gitega
Vor einigen Tagen fegte ein starker Sturm mit heftigem Wind über unsere Partnergemeinde Mushasha. Er beschädigte u.a. eine Schule und verletzte 20 Kinder, wie unsere Partnerpfarrer Abbe Methode berichtet hat. Die Schule gehört zu unserer Partnergemeinde: obwohl sie schon sehr alt ist – 75 Jahre – soll sie wieder instandgehalten werden, denn die Bausubstanz ist sehr gut.
Da kommt unser Zuschuss aus den Beständen unseres Missionsausschusses zu den jährlich stets geschickten € 1500.- aus dem öffentlichen Haushalt für Katecheten sehr gut gelegen, denn so kann die Gemeinde das Dach erneuern. Im Moment herrscht schon Regenzeit, die Kinder sitzen jedoch auch bei Regen in den Schulräumen, um weiter lernen zu können. Wenn es irgend möglich ist sind die Bauarbeiter auf dem Dach, damit bald alle Schulräume wieder geöffnet werden können.
Wir sind froh, dass unsere zusätzlich geschickten € 3000.- so gut und schnell verwendet werden können. Den verletzten Kindern wünschen wir eine schnelle Genesung.
Mitwirkung beim Weihnachtsmarkt
Seit Beginn des Weihnachtsmarktes in der Schlossstraße ist unser Ausschuss mit dabei, anfangs sogar mit anderen Partnern als Planer und Ausgestalter, sowie als Informationsgeber. Unvergessen sind die immer wieder kehrenden Zeilen: Jetzt schon an Weihnachten denken?? Wir tun es!
Usw.: Inzwischen werden die meisten Besucher des Weihnachtsmarktes wissen, dass wir unseren Verkaufsstand im ehemaligen Waas Haus hinter der Kirche haben: Wir bieten allerhand Leckereien aus der Küche an: Eingemachtes, Marmeladen, Plätzchen etc, verschiedene Bastelarbeiten und natürlich die selbst gestrickten Socken. Bitte merken Sie sich schon vor, dass Sie uns besuchen und aus einem reichhaltigen Angebot auswählen können. Wir würden uns auch freuen, wenn unsere Bäcker/innen, Näher/innen und Marmelade Kocher/innen uns auch in diesem Jahr unterstützen würden.
Wolle gespendet
Herzlich danken wir auch all denen, die uns Wolle gespendet haben und uns mit Geldspenden unterstützen.
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
Maggy bei Treffen mit Papst Franziskus
Nach dem Kurzbesuch in Gundelsheim von Marguerite Barankitse-genannt Maggy- Gründerin und Leiterin von Maison Shalom wartete in Luxemburg ein besonderes Treffen auf sie: der Besuch von Papst Franziskus. Auch anschließend in Belgien bei dem Besuch unseres Papstes an der Universität von Löwen war sie als Ehrengast geladen, hatte sie doch schon vor vielen Jahren die Ehrendoktorwürde der Universität von Löwen erhalten für ihr soziales Engagement für die Kinder ihres Landes Burundi. Obwohl Maggy unseren Papst als Nachfolger Christi auf Erden sehr sehr verehrt, ist sie doch auch traurig darüber, dass die Rolle der Frau so klein gehalten wird. Nun reist sie nach Schweden zur Premiere eines Filmes über ihr Lebenswerk. In diesen Tagen werden unsere Großspenden überwiesen.
In Rubindi soll mit unseren Geldern der Bau einer Wasserleitung angestoßen werden
Schon seit vielen Jahren setzen wir uns auch dafür ein, dass im Südzipfel von Burundi die von der Regierung vergessenen Menschen ebenfalls bessere Lebensverhältnisse erhalten. Unlängst haben wir über das gelungene Projekt der Nähschule dort berichtet sowie über das gut voran gekommene Kaffeebohnen Projekt. In diesem Jahr will unser Vertrauter Dr. Alois Misago einen weiteren Ort, nämlich Rubindi voranbringen. Seit den Überschwemmungen des Tanganjika Sees im Frühsommer diesen Jahres haben die Menschen dort kein Trinkwasser mehr, müssen kilometerweit laufen, um solches in Kanistern herbeizuholen. Wäsche waschen und sich selbst waschen: das erledigen die Menschen im verunreinigten Seewasser, sind so vermehrt vielen Krankheiten ausgesetzt. Mit Rohren könnte ein 5 km weit entfernter Brunnen „angezapft“ werden, so dass die Menschen wenigstens sauberes Trinkwasser entnehmen könnten. Das gesamte Projekt übersteigt unser in Aussicht gestelltes Geld natürlich um ein Vielfaches, aber es kann mit unseren € 3000.- ein Anfang gemacht und dann – hoffentlich – weitere Sponsoren gefunden werden. Die Gräben für die Rohrleitungen heben die Menschen des Dorfes selbst aus, auch den benötigten Sand würden sie selbst beschaffen. So hoffen wir, dass wir auch für dieses Dorf Rubindi eine bessere Zukunft in Aussicht stellen können.
Mitwirkung beim Weihnachtsmarkt
Seit Beginn des Weihnachtsmarktes in der Schlossstraße ist unser Ausschuss mit dabei, anfangs sogar mit anderen Partnern als Planer und Ausgestalter, sowie als Informationsgeber. Unvergessen sind die immer wieder kehrenden Zeilen: Jetzt schon an Weihnachten denken?? Wir tun es! Usw. Um weiter unsere Partner in Übersee unterstützen zu können, wird unser Ausschuss so auch am diesjährigen Weihnachtsmarkt wieder teilnehmen: Inzwischen werden die meisten Besucher des Weihnachtsmarktes wissen, dass wir unseren Verkaufsstand im ehemaligen Waas Haus hinter der Kirche haben: Wir bieten allerhand Leckereien aus der Küche an: Eingemachtes, Marmeladen, Plätzchen etc, verschiedene Bastelarbeiten und natürlich die selbst gestrickten Socken. Bitte merken Sie sich schon vor, dass Sie uns besuchen und aus einem reichhaltigen Angebot auswählen können. Wir würden uns auch freuen, wenn unsere Bäcker/innen, Näher/innen und Marmelade Kocher/innen uns auch in diesem Jahr unterstützen würden.
Strickerinnen gefunden
Ganz herzlich danken wir den Frauen, die sich auf unseren Aufruf in der letzten Woche bereits gemeldet und uns mit so viel Unterstützung überrascht haben und uns eine so große Freude gemacht haben.
Neues vom Ausschuss – Mission-Entwicklung-Frieden
24.09.2024
Kurzbesuch von Maggy
Wieder musste Maggy zu einem Untersuchungsbesuch nach Luxemburg, um endlich auch die letzten „Überreste“ der Chemotherapie aus ihrem Körper entfernen zu lassen. Wie üblich bei solchen Besuchen hängt sie dann – außer den offiziellen Terminen – auch ein paar Tage an, um Freunde treffen zu können. Da sie nun seit 2019 zum letzten Mal in Gundelsheim gewesen ist wollte sie unbedingt einmal wieder ihr 2. Heimat, wie sie es nennt, sehen. Zum Glück entschloss sich ein alter Freund aus Luxemburg, die beschwerliche Fahrt hin und zurück an einem Tag durchzuführen. So konnte Maggy vergangenen Sonntag mal wieder schwäbische Luft schnuppern und sich sogar mit den Mitgliedern des Ausschusses Mission – Entwicklung – Frieden treffen. Trotz Sprachschwierigkeiten, die immer mit einem Spässle überwunden werden konnten, war es für alle ein interessanter Nachmittag.
Maggy berichtete, dass sie die Leitung von Maison Shalom abgegeben habe, aber im Hintergrund immer noch zur Verfügung steht. Ihr Bereich bleibt nach wie vor, die Idee von Maison Shalom weiter in die Welt zu tragen, Brüderlichkeit und Gleichheit mehr zu festigen, jedem Menschen seine Würde zu lassen bzw zu geben, und allen die Chance auf Bildung zu geben. So ist sie stolz darauf, dass viele junge Flüchtlinge aus dem Camp Mahama /Rwanda ein Gymnasium abschließen konnten und mehrere junge Leute ein Stipendium an der Universität in Lyon erhalten haben.
Den Werdegang von Maison Shalom haben Filmemacher aus Schweden eingefangen. Dort erhielt Maggy zusammen mit Kindern vom Maison Shalom im Jahre 2003 den Kinder Nobel Preis, u.a. aus der Hand von Königin Silvia. Auch eine Abordnung aus Gundelsheim war zu jenem Festakt eingeladen und dabei auf Schloß Gripsholm. Die guten Beziehungen zu der Organisation blieben all die Jahre bestehen, so dass das Film Team vielerlei Grundlagen hatte.
Die Premiere des Films wird in der kommenden Woche sein, so dass Maggy als nächstes nach Stockholm reisen wird. Wir bleiben ebenfalls „am Ball“ und hoffen, den Film in einigen Wochen bei uns in Gundelsheim zeigen zu können.
Mitwirkung beim Weihnachtsmarkt
Um weiter unsere Partner unterstützen zu können, wird unser Ausschuss am diesjährigen Weihnachtsmarkt wieder teilnehmen: Inzwischen werden die meisten Besucher des Weihnachtsmarktes wissen, dass wir unseren Verkaufsstand im ehemaligen Waas Haus hinter der Kirche haben: Wir bieten allerhand Leckereien aus der Küche an: Eingemachtes, Marmeladen, Plätzchen etc, verschiedene Bastelarbeiten und natürlich die selbst gestrickten Socken. Bitte merken Sie sich schon vor, dass Sie uns besuchen und aus einem reichhaltigen Angebot auswählen
können.
Wir würden uns auch freuen, wenn unsere Bäcker/innen, Näher/innen und Marmelade Kocher/innen uns auch in diesem Jahr unterstützen würden.
Socken stricken
Leider sind 2 hervorragende Sockenstrickerinnen krank geworden und so suchen wir noch Unterstützerinnen. Wer also gerne strickt und dies für einen guten Zweck machen würde soll sich bitte bei Frau Hog, Tel. 665 melden. Es reicht auch schon, wenn jemand die „Röhrle“ stricken würde, Ferse und Fuß könnten andere Strickerinnen übernehmen. Auch Sockenwolle als Spende ist willkommen.
Schon heute danken wir für alle Unterstützung!
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
19.9.2024
Nähschule am Südzipfel von Burundi in Betrieb
Von unseren Containerlieferungen ins Maison Shalom in Ruyigi im Nordosten von Burundi wissen wir, wie wichtig die vielen Nähmaschinen im Containerbauch gewesen sind, die wir in den Jahren der Sachspenden Unterstützung geschickt haben: konnte ein Dorf eine solche Nähmaschine
erhalten, haben die Frauen mit ihren selbst genähten Kleidern und den Ausbesserungsarbeiten für sich und ihre Familien für ein für dortige Verhältnisse gutes Auskommen sorgen können. Im letzten Jahr haben wir alle unsere Partner in Burundi mit Geldspenden aufgefordert, weiter
Entwicklungsarbeit zu leisten.
Dr. Misago, der in Deutschland studiert und einige Jahre als Dozent hier gearbeitet hat, und sehr oft in Gundelsheim gewesen ist, hat schon des Öfteren mit Geldern aus Gundelsheim neue Projekte angestoßen, die sich nach kurzer Zeit selbst getragen haben. So wurde z. B. ein Trocknungsraum für Kaffeebohnen mit unseren Geldern geschaffen: jetzt können die Kaffeebauern die Bohnen besser verkaufen, Gewinne erzielen und für ihre Familien sorgen.
Im letzten Jahr hat er mit unserer Geldspende für die jungen Frauen in der Gegend um Nyanza Lac, einem von der Regierung stets vergessenem Landstrich, einen Container gekauft, dazu etliche Nähmaschinen, Stoffe und Garne und so einen Schulungsraum eingerichtet. In abwechselnden
Kursen werden die Frauen in der Nähkunst unterrichtet. Die Anfragen nach einem Ausbildungsplatz sind sehr hoch. Vor einigen Wochen, als Dr Misago wieder einmal zu Besuch in der Gegend war, konnte eine kleine Ausstellung arrangiert werden und die Frauen stellten die toll genähten Kleider aus.
Wir freuen uns und sind dankbar, dass wir immer wieder mit unseren Geldspenden solche kleine Lichtblicke herstellen können und die Menschen dort in ihren Ländern bleiben.
Mitwirkung beim Weihnachtsmarkt
Um auch weiter solche Projekte unterstützen zu können, wird unser Ausschuss am diesjährigen Weihnachtsmarkt wieder teilnehmen: Inzwischen werden die meisten Käufer wissen, dass wir unseren Verkaufsstand im ehemaligen Waas Haus hinter der Kirche haben: Wir bieten allerhand
Leckereien aus der Küche an: Eingemachtes, Marmeladen, Plätzchen etc, verschiedene Bastelarbeiten und natürlich die selbst gestrickten Socken. Bitte merken Sie sich schon vor, dass Sie uns besuchen und aus einem reichhaltigen Angebot auswählen können.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
3.9.2024
Auch die Deutsche Botschaft unterstützt das Projekt von Thierry
Schon mehrmals waren Thierry und sein Team auf Empfängen in der deutschen Botschaft eingeladen. Die Verantwortlichen dort waren sehr interessiert daran, dass ein junger Burunder sich für seine Landsleute einsetzt und deren Lebensumstände verbessern möchte. Vor einigen Wochen waren nun Mitarbeiter aus dem Stab des Botschafters auf der Baustelle in Cankuzo und besichtigten das Projekt Kamuna. Sie waren sehr angetan von den Baufortschritten und davon, dass bereits in 2 Häusern mit den jungen Menschen gearbeitet werden konnte.
Nach einiger Zeit des Wartens seitens der Projektleiter wurde dann endlich die freudige Nachricht übermittelt, dass die deutsche Botschaft in Burundi das Projekt ebenfalls unterstützen wird und zwar mit einer Photovoltaik Anlage. Die ersten Module konnten bereits auf ein Dach verbaut werden. Die Freude ist riesengroß bei Thierry und seinem Team, dass die Anstrengungen auch an „höchster“ Stelle gewürdigt werden. So kann nun eigener Strom produziert werden und die lauten Generatoren gehören bald der Vergangenheit an.
Vor der Regenzeit muss das Projekt beendet werden
Bald beginnt wieder die Regenzeit in Mittelafrika, da sind Baumaßnahmen fast nicht mehr durchzuführen. So wird nun jede helfende Hand gebraucht, um die Baumaterialien an Ort und Stelle zu bringen. So helfen auch Frauen mit, um die schweren
Dachziegel zu den entsprechenden Häusern zu tragen. Das ist wieder eine große Errungenschaft bei dem Projekt: auf den meisten Häusern werden Wellblechplatten verbaut. Bei Regen – und der fällt meist heftig aus – ist darunter kein Wort zu verstehen! Mit den schönen Dachziegeln wird das ein ganz anderes Lebensgefühl in den Häusern sein.
Für die Rückkehrer aus dem Urlaub noch einmal:
Jetzt schon an Socken denken??
Ja genau: In 4 Monaten ist das Weihnachtsfest schon wieder vergangen! Socken sind dann noch da, wenn sie rechtzeitig bei uns bestellt werden!! Jetzt gibt es immer noch Sonderangebote bei Sockenwolle, dann kann die Farbei / das Muster selbst bestimmt werden!! Sie bezahlen nur noch einen kleinen Obulus fürs Stricken. Den wiederum stellen alle unsere Strickhelferinnen unserem Missionsausschuss zur Verfügung, damit wir unsere Partner in Afrika weiterhin bei Projekten unterstützen können. Melden Sie sich bei Frau Hog, Tel. 665 oder Frau Keicher, Tel.1295!
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
28.8.2024
Bau eines Kinderspielplatzes nahe Lager Mahama/Rwanda
Jetzt in den Sommerwochen, wo auch in Afrika Schul – und Studienferien sind, haben sich etliche junge Erwachsene zusammengetan, um für die vielen Kinder im Camp einen weiteren größeren Spielplatz anzulegen. Ein größeres Stück freies Land zwischen hoch gewachsenen Bäumen eignet sich bestens für dieses Vorhaben. Es ist nicht weit entfernt von der Lagerstadt und die Kindergartenkinder können mit ihren Leiterinnen nach einer kurzen Wanderung diesen neuen Spielplatz erreichen. Innerhalb des Lagers gibt es bereits einige kleinere Spielplätze. Auf diesem
großen, neu angelegten Platz können sich die einzelnen Gruppen richtig austoben und sich auch sportlich ertüchtigen. Dazu wird der Boden von alten Gestrüpp befreit, so dass die Kinder auch noch einen kleinen Garten selbst anlegen können und damit schon früh Verantwortung üben, dass
aus den kleinen Pflanzen auch etwas wachsen kann.
Ballspielplätze für die neue Schule von Maison Shalom in Kigali
Mit dem von uns in Aussicht gestellten Geld will Maggy für die neue Schule am Geschäftssitz von Maison Shalom in Kigali ebenfalls einen Spielplatz für die Schüler anlegen lassen, damit auch sie sich während der Pausen austoben können.
Weiter sollen ein Fußballplatz und ein Volleyplatz dazu kommen, damit auch dort der Sport geübt und gelebt werden kann.
Jetzt schon an Socken denken??
Ja genau: In 4 Monaten ist das Weihnachtsfest schon wieder vergangen! Socken sind dann noch da, wenn sie rechtzeitig bei uns bestellt werden!! Jetzt gibt es immer noch Sonderangebote bei Sockenwolle, dann kann die Farbei / das Muster selbst bestimmt werden!!
Sie bezahlen nur noch einen kleinen Obulus fürs Stricken. Den wiederum stellen alle unsere Strickhelferinnen unserem Missionsausschuss zur Verfügung, damit wir unsere Partner in Afrika weiterhin bei Projekten unterstützen können. Melden Sie sich bei Frau Hog, Tel. 665 oder Frau Keicher, Tel.1295!
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
19.8.2024
Projekt „Kamuna“ von Thierry Mbonerane vor Abschluss
Ende diesen Monats wollte Thierry Mbonerane mit seiner Familie wieder die Heimreise nach Europa antreten, denn sein im letzten Jahr begonnenes Projekt für Jugendliche sollte im August 2024 beendet werden. Doch die Weltlage hat sich auch in Burundi von der schlechten Seite gezeigt: seit Wochen ist es äußerst schwierig, das notwendige Baumaterial zu bekommen, vor allem es transportieren zu können, denn die Benzin Tankstellen haben keinen Sprit zum Verkaufen.
Die beiden Häuser, die im letzten Jahr mit Hilfe der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit – SEZ - des Landes Baden – Württemberg mit € 20000.- und unseres Ausschusses mit € 10000.- gebaut werden konnten und seitdem in „Betrieb“ sind, sollten „Nachbarn“ bekommen: ein sehr spendabler Sponsor aus der Schweiz hatte mehrere weitere € 10000.- zur Verfügung gestellt, so dass 6 weitere Häuser in Angriff genommen werden konnten, die seit Januar aufgebaut worden sind, aber eben noch nicht fertig sind. Alle Ausschussmitglieder konnten in den letzten Tagen einen aufschlussreichen Videofilm von Thierry erhalten, der zeigt, wie in Burundi gearbeitet wird und wie weit der Aufbau eines großen Gemeinschaftshauses und der weiteren 5 Häuser gediehen ist.
Die jungen Menschen sollen eine Berufsausbildung bekommen und einige Monate dort in Kamuna leben und arbeiten können. Es wird nun noch mindestens bis September dauern, bis das Projekt abgeschlossen werden kann. Auf dem Foto in den Gundelsheimer Nachrichten sehen wir Thierry mit den Kindern von Theopiste aus Dortmund vor den im letzten Jahr auch mit unserer Unterstützung fertig gestellten Häusern.
Sozialdienst für das Projekt
Florian, der Sohn von Theopiste und ihrem Ehemann Prudence möchte nach dem bestandenen Abitur noch einige Wochen Sozialarbeit leisten vor einem Studienbeginn und bleibt einige Wochen nach der bereits erfolgten Heimreise seiner Eltern und Schwestern in Burundi, um den Cousin seiner Mutter bei der Fertigstellung der Häuser in Kamuna zu helfen und so einen selbst gewählten Sozialdienst abzuleisten.
Waldbrand in Cankuzo
Vor einiger Zeit berichteten wir hier vom Waldbrand in Burundi, eben in der Gegend, wo Thierry sein Projekt hat. Glücklicherweise konnte der Waldbrand von vielen Helfern in gemeinsamer Arbeit gelöscht werden. Selbst Kinder mussten bis zu einer gewissen Stelle Wasserkanister bringen, die dann von den Erwachsenen weitergeleitet wurden, bis die Männer die Brandherde löschen konnten.
Immerhin war dort in der Gegend genügend Wasser vorhanden, von Thierry mussten wir erfahren, dass in Bujumbura eine ganze Woche kein Wasser in den Häusern zur Verfügung gestanden hat.
Neues vom Ausschuss Mission- Entwicklung – Frieden
25.07.2024
Großes Fest in der Erzdiöcese Gitega
Vor ca. 3 Wochen fand in der Erzdiöcese Gitega, zu der auch unsere Partnergemeinde Mushasha gehört, ein großes Fest statt in der Gemeinde Makebuko, nordöstlich von Gitega: eine Priesterweihe: 28 junge Männer wurden von dem neuen Erzbischof von Gitega, Adventure Nahimana sowie seinem Vorgänger im Amt, Simon Ntamwana zu Priestern geweiht. Auch alle anwesenden Priester durften ihren neuen jungen Kollegen die Hände auflegen. Nach dem mehrstündigen Festgottesdienst fand noch ein weltlicher Festakt statt mit traditionellen Tänzen und Gesängen und Ansprachen. Die Besuchergruppe von 1988 in Burundi aus Mitgliedern von Gundelsheim und Obergriesheim wird sich gerne an die Zeit erinnern und zurückdenken an die Priesterweihe damals in Karusi, wo unser damaliger Pfarrer Adolf Schuhmacher ebenfalls den Neupriestern Hand auflegen durfte: es war für ihn, wie er uns danach berichtete, eine ganz besondere Ehre und ein besonderer Moment, wohl der wichtigste unserer Reise damals.
Wir bitten unsere Gemeindemitglieder, die Neupriester in das Gebet mit einzuschließen und wünschen ihnen allen auf diesem Wege Gottes Segen bei allem Tun, eine segensreiche Arbeit für ihre neuen Aufgabengebiete.
Neuer Erzbischof für Gitega
Leider erfuhren wir erst im Zuge der Priesterweihe, dass Papst Franziskus bereits im Februar 2022 einen neuen Erzbischof in Gitega eingesetzt hat, nämlich Monsignore Bonaventure Nahimana. Die Erzdiözese Eichstätt hat eine sehr enge Partnerschaft mit der Erzdiözese Gitega. So ist es fast selbstverständlich, dass auch der neue Erzbischof von Gitega schon mehrmals in Eichstätt zu Besuch gewesen ist. Wir wünschen dem neuen Erzbischof Bonaventure Nahimana auf diesem Wege Gottes reichen Segen für seine neue, so verantwortungsvolle Aufgabe.
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
11.7.2024
Ausschusssitzung
Ende des Monats Juni trafen sich die Mitglieder zu ihrer jährlichen Sitzung, um einen Überblick über die Spendensituation und der Verteilung der Spenden zu erhalten. Zuvor konnten sie auf
hervorragend gute Ereignisse zurückblicken:
Der Weihnachtsmarkt im Städtle war durch die großzügigen Sachspenden vieler Helfer/innen und Unterstützer/innen aus der Bevölkerung ein Riesenerfolg und wurde noch dadurch getoppt, dass ein Mäzenen Ehepaar insgesamt die Einnahmensumme mit über € 1000.- auf den Gesamtgewinn von € 4000.- erhöhte, eine noch nie da gewesene Summe. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an alle Sachspender/innen, Helfer/innen an den Verkaufstagen und natürlich an alle Käufer/innen, die den nicht ganz leicht erkennbaren Weg zu uns gefunden hatten. (Unser Stand ist im ehemaligen „Waas“ Haus hinter der Kirche.).
Das 2. Tolle Ereignis war der Besuch einer Gruppe des „HopeTheatres“ aus Nairobi. Glücklicherweise fand eine große Zahl von Besuchern den Weg ins Gemeindehaus im April und war
hellauf begeistert von den Sketchen, Tänzen und Mitmachaktionen der jungen Afrikaner, die auch gesanglich überzeugen konnten und auch da immer wieder zum Mitmachen animierten. Ein rundum gelungener Abend besonders auch deshalb, da die Besucher das Unterhaltungsprogramm schätzten und die Idee, dass die jungen Menschen aus Übersee sich selbst als Mentoren für die zuhause Gebliebenen sehen: sie setzen die Einnahmen aus solchen Abenden für ihre Kameraden in den Slums von Nairobi ein, damit die in die Schule gehen können und eine warme Mahlzeit am Tag von ihnen erhalten können. Diese Idee wurde mit einer ansehnlichen Spendensumme belohnt.
Auch hier an alle Besucher ein großes Danke-Schön, sowie an das Vorbereitungsteam für den perfekten Ablauf und Axel Schütz für die Vermittlung der Gruppe. Die Leiterin der Gruppe, Winnie, hat sich im Nachhinein bei allen Besuchern auf das herzlichste bedankt mit den Worten: Sie ist froh, dass Gott sie nach Gundelsheim geschickt hat.
Danach wurden die langjährigen Partnerschaften durchgesprochen. Leider kommt von den Partnern in Kolumbien und Burkina Faso seit über 5 Jahren kein Lebenszeichen mehr, obwohl die Vorsitzende immer wieder versucht hat Kontakt aufzunehmen, um etwas über die Verwendung der Spendengelder zu erfahren. Deshalb wurde schweren Herzens beschlossen, die über 80ig- und 60ig-jährigen Beziehungen zu den beiden Ländern zu beenden, bzw keine Spendengelder mehr zu verschicken. Es wurde noch einmal an viele schöne Begegnungen erinnert und wehmütig der Abschied beschlossen.
Für Argentinien, wo „unser“ Sepp Majer eine große Entwicklungsstation für Bildung und Arbeit aufgebaut hat, die wir hin und wieder ebenfalls unterstützt haben, besteht ein eigenes Konto bei der Sparkasse in NSU. So waren die eingegangenen Spenden wie folgt aufzuteilen: Zweckgebundene Summen von € 5ooo.- für „Maison Shalom“, dazu € 1000.- von der Knapp Stiftung, vermittelt von den „Changemakers“ vom Alberti Gymnasium—großen Dank hierfür!
Für unsere 1. Partnergemeinde in Burundi: Mushasha in der Erzdiözese Gitega können wir zu dem aus dem ordentlichen Haushalt jährlich zur Verfügung gestellten Betrag von € 1500.- erneut € 3000.- dazu legen.
Die langjährigen Freunde der Kirchengemeinde, Dr. Alois Misago erhalten für die Aufbauarbeit in Nyanca Lac im Zipfel von Burundi € 3000.- und Albert Mbonerane fürs Malaria Hospital in Bujumbura € 2000.-!
Unseren 1. Partnerpfarrer damals in Mushasha, mit dem wir die Partnerschaft mit Burundi 1978 begründet haben, Abbe Audace, der schon mehrfach versetzt worden ist und seit einigen Jahren in einer neu gegründeten Pfarrei lebt, wollen wir erneut für den Aufbau einer Schule mit € 1000.- unterstützen.
Sehr herzlich bedanken wir uns bei all denjenigen, die die Arbeit des Ausschusses Mission – Entwicklung – Frieden Wert schätzen, uns immer wieder unterstützen oder bei Verkaufsveranstaltungen unsere Waren kaufen, damit wir so viel Gutes für die Jugend in unserem Partnerland tun können: Bildung und Gesundheit sind das Wesentliche für eine gute Zukunft, dazu der Glaube. Alle sind einstimmig in dem Satz zu zitieren "Wir sind im Gebet stets miteinander verbunden."
Halten auch wir es so! Danke an alle!
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
26.6.2024
Seit 46 Jahren Partnerschaft mit Burundi
Gute Nutzung des Gemeindesaales in Mushasha /Erzdiöcese Gitega
Seit 46 Jahren schon unterstützen wir unsere 1. Partnergemeinde in der Erzdiöcese Gitega. Begonnen haben wir mit DM 800.- aus dem öffentlichen Haushalt zur Unterstützung der
Katecheten, denn die Pfarrer von Mushasha, die über 60000 Gemeindemitglieder zu betreuen haben, konnten höchstens einmal pro Jahr in jedes einzelne Dorf kommen. So hatten die
Katecheten eine große Bedeutung, denn sie unterrichteten im Dorf alle Gemeindemitglieder und hielten Andachten und Wortgottesdienste.
Zunehmend wurden die Entschädigungen für die Katecheten in den letzten 20 Jahren von der Diöcese selbst übernommen, so dass die Gemeinde die von uns überwiesenen Gelder, inzwischen seit etwa 20 Jahren sind es € 1500.- aus dem öffentlichen Haushalt, anders verwenden konnte. Meist wurden Baumaßnahmen von den Geldern bezahlt; oft hat der Ausschuss aus eigen erwirtschafteten Geldern in den letzten Jahren mindestens € 1000.- dazu gelegt, dass die Baumaßnahmen gut gelingen konnten.
Das letzte Projekt, über das wir ja immer wieder berichtet hatten, war eine große Gemeindehalle, fast direkt neben der Kathedrale von Gitega, zu deren Einweihung vor etwa 36 Jahren eine Abordnung aus Gundelsheim anwesend war und die Beziehungen dadurch gefestigt worden sind. Unser jetziger Partnerpfarrer Abbe Methode schickt immer wieder Fotos: so waren wir über die Baufortschritte stets gut informiert. Auch konnten wir sehen, mit welch einfachen Mitteln Gerüste erstellt wurden und wieviel schwere Handarbeit im wörtlichsten Sinne gegenüber unseren Baustellen mit Baggern und Kranen dort geleistet wird.
Jetzt hat er erneut Fotos übermittelt, die zeigen, dass der Gemeindesaal gut genutzt wird: Vor einigen Wochen konnten die Feierlichkeiten zum Goldenen Priesterjubiläum von Erzbischof Simon Ntamwana dort ausgetragen werden, jetzt fand wieder eine größere Veranstaltung der Gemeinde statt, von der er Fotos geschickt hat. Wir wollen die Freude der Partnergemeinde an unsere Gemeindemitglieder weitergeben. Wir sind dankbar, dass wir unseren Partnern in Afrika so immer wieder beweisen können, dass sie Freunde im fernen Europa haben.
All unseren Unterstützern und Wohltätern, die seit so vielen Jahren dem Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden wohlwollend gegenüberstehen, danken wir an dieser Stelle erneut
sehr herzlich.
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
20.6.2024
Maggy wieder von großer Reise zurück in Kigali
In einem langen Telefonat berichtete Maggy am vergangenen Sonntag von den vielen Terminen, die sie in den zurückliegenden Wochen absolviert hat. Nach der Verleihung des Aurora Awards Mitte Mai in Los Angeles hatte sie weitere Treffen an der Ostküste der USA mit der dort lebenden burundischen Community und möglichen Sponsoren, damit sie die großen Aufgaben, die sie sich auch in Rwanda aufgebürdet hat, weiter erfüllen kann.
Für die neue Schule in Kigali, die ja rechtzeitig zum 30-jährigen Bestehen von Maison Shalom letztes Frühjahr eröffnet werden konnte, sucht sie immer wieder Lehrer/Innen, die am Aufbauwerk mithelfen. Ungetrübt sind ihr Wille und ihre Zuversicht, dass alles gelingt, was sie sich vorgenommen hat.
Auch ein Kurzbesuch in Kanada war möglich, um den ehemaligen Chef de Bureau, Emery Emerimana und ihre beiden „Töchter“ Lydia und Lycette treffen zu können. Die beiden jungen Frauen sind die einzigen Waisenkinder, die Mama zu ihr sagen dürfen: Lydia war erst einige
Wochen alt, Lycette 3 Jahre, als ihre Eltern im Bischofssitz von Ruyigi am 23.Oktober 1993 vor ihren Augen getötet wurden. Die Eltern waren die besten Freunde von Maggy. Beide haben in Ottawa Jura studiert und haben gute Berufe. Emery soll in Kanada auch ein „Maison Shalom“
aufbauen! (Foto in den Gundelsheimer Nachrichten mit Emery und Lycette!)
Ihre Krebserkrankung ist besiegt
Nach diesen Treffen reiste Maggy zurück nach Europa, um sich wieder im Krankenhaus in Luxemburg untersuchen zu lassen mit dem Ergebnis: keine Krebszellen mehr: sie ist geheilt. Diese Nachricht soll an alle Unterstützer und Freunde in und um Gundelsheim gehen mit vielen herzlichen Grüßen von Maggy. Auch in Luxemburg und Belgien hatten mehrere Organisationen um Vorträge von ihr gebeten, so dass sie erst vergangene Woche nach Rwanda zurückgekehrt ist.
Im September stehen noch einmal Untersuchungen in Luxemburg an. Dann will sie versuchen, auch wieder einmal nach Gundelsheim kommen zu können.
Große Spende von „Wandern für Afrika“
In den vergangenen Wochen konnten wir etliche schöne Spendensummen auf unserem Konto verbuchen, wofür wir uns bei allen Wohltätern herzlich bedanken. Eine größere Spende sticht besonders hervor: von der Aktion „Wandern für Afrika“, die immer noch von unserer Horneckschule durchgeführt wird und von der unser Ausschuss profitiert, erhielten wir die schöne Summe von Euro 720.-. Für die Organisation und das Durchhaltevermögen möchten wir uns sehr herzlich beim ehemaligen Lehrer an der Horneckschule, Herrn Anton Gurt, dem Initiator dieser Aktion vor fast 40 Jahren und der jetzigen Verantwortlichen dort, Frau Katja Meißner bedanken.
Herzlicher Dank geht auch an alle Schüler, die sich mit ihrer Spende so für Gleichaltrige im fernen Afrika einsetzen und ihnen dort die Möglichkeit geben, auch eine Schule besuchen zu können.
Ausschusssitzung
Alle Ausschuss Mitglieder seien noch einmal auf unsere Sitzung am 25. Juni hingewiesen und den Beginn um 19 Uhr 45. Wir treffen uns im ehemaligen Büchereiraum der Kath. Kirchengemeinde.
Herzliche Einladung an alle.
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
16.5.2024
Maggy wieder auf großer Reise - Aurora Award in Los Angeles verliehen
2015 war Marguerite Barankitse die erste Person, die diesen Preis verliehen bekam, der die Mitmenschlichkeit in den Mittelpunkt stellt. Damals wurde der Preis in Yerewan / Armenien
verliehen. Unserer Freundin Maggy wurde der Preis von George Clooney übergeben, den sie damals nicht kannte, geschweige denn wusste, dass er ein auf der ganzen Welt berühmter
Schauspieler ist. Jetzt hat sie ihn in Los Angeles wieder getroffen, denn in diesem Jahr wurde der Preis dort im warmen Kalifornien vergeben. Maggy saß dieses Mal mit in der Jury, wie die
vergangenen Jahre auch. Es war wieder eine ereignisreiche Woche, in der sie auch für die eigene Stiftung warb, um weiter für die Flüchtlinge aus dem Heimatland im Mahama Camp in Rwanda die verbesserte Situation zu erhalten und für die jungen Menschen eine Schulbildung ermöglichen zu können.
Verheerende Unwetter in Burundi
Vor ca 14 Tagen wurde in der Tagesschau / ARD berichtet, dass große Unwetter die gesamte Region um die großen Seen in Afrika zerstört haben. Auch Burundi wurde in diesen Nachrichten erwähnt. Die Flüsse, die zu der Zeit normalerweise kaum Wasser führen, verwandelten sich in kurzer Zeit in reißende Ströme, vernichteten die am Ufer gelegenen Felder mit den bereits gut gediehenen Früchten und Gemüsen und rissen die gute Erde mit sich. Der Tanganijika See trat über die Ufer und verwüstete das angrenzende Land.
Inzwischen konnten wir mit Thierry Mbonerane sprechen, der mit seiner Familie ja seit Januar wieder in Burundi lebt, um sein von der SEZ und uns gefördertes Projekt zu Ende zu führen. Er
berichtete, dass das ganze Land wie gelähmt ist und kaum eine Entwicklung zeigt. Glücklicherweise läuft sein Projekt gut, nachdem eine große Schweizer Organisation für ausreichend Mittel sorgt, damit das Projekt bis Mitte des Jahres beendet werden kann. Cankuzo liegt in der Region Ruyigi auf einem Hügel, so dass dort die Unwetter keine größeren Schäden
anrichten konnten. Das Projekt Kamuna soll Jugendlichen helfen, einen Beruf erlernen zu können und ihre psychischen Probleme abzulegen.
In den bereits im letzten Jahr fertig gestellten 2 Häusern leben und arbeiten schon seit dem letzten Jahr Jugendliche unter professioneller Unterstützung.
Ausschusssitzung
In allernächster Zeit wollen wir - die Mitglieder unseres Ausschusses - uns wieder treffen, um über die eingegangenen Spenden zu beraten und sie weiter zu leiten. Bitte meldet Euch wegen eines passenden Termins.
Fair handeln Messe in Stuttgart mit Dozent Dr. Alois Misago
3.4.24
Diese Woche findet in Stuttgart wieder die Fair Trade Messe statt.
Wegen der besonderen Partnerschaft von Burundi mit Baden Württemberg hat die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit, SEZ schon seit Jahren bei allen Veranstaltungen als Dozenten unseren langjährigen Freund Dr Alois Misago für verschiedene Vorträge engagiert. Er war während seines Studiums und später seiner Dozententätigkeit in Bad Honnef von 1988 bis ins Jahr 2000 sehr oft in Gundelsheim zu Besuch.
Wenn es jemandem möglich ist, zur Fair Trade Messe zu fahren: Nutzen Sie die Möglichkeit, beim Stand der SEZ auch Dr. Misago zu treffen und geben Sie sich als Gundelsheimer/in zu erkennen!
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
21.03.2024
Das Flüchtlingslager Mahama in Rwanda für über 80000 Menschen, hauptsächlich Burunder
Noch immer sind es traurig stimmende Erinnerungen, die Arno Mutz und Annemarie Keicher an den Besuch im Flüchtlingslager Mahama im Jahre 2019 haben. Hütte an Hütte in engen Gassen;
Wäscheleinen vor den Hütten, kleine Waschschüsseln vor den „Türen“, wo Kinder gerade „gebadet“ wurden, grimmig und fröhlich schauende Menschen, die einesteils die Besucher willkommen heißen, andererseits sich ausgeguckt fühlten. Das Camp ist ein Vorzeigeexemplar bei der UN, jedoch nicht durch den Verdienst der UN Mitarbeiter, sondern es ist das Werk von Maggy und ihren Vertrauten, die großen Wert auf Sauberkeit und Ordnung legen und dafür sorgen, dass die Flüchtlinge Arbeit haben und nicht tagelang herumlungern müssen.
Felder rund um das Lager sind gut bestellt
Seit dem Jahre 2020 hatte Maggy mit Spendengeldern aus aller Welt große Flächen rund um das Lager angemietet und zum Teil auch aufgekauft, um Kartoffeln, Mais, Rüben aller Art, Tomaten
und auch Frucht tragende Bäume anpflanzen zu können. So waren viele Flüchtlinge beim Anlegen der Felder beschäftigt, mussten die Felder immer wieder bearbeiten und konnten nach einiger Zeit eine gute Ernte heimholen, die das Essen der Menschen im Lager abwechslungsreich gestaltete.
Für die besondere Zeit der Ernte tanzen die Menschen auf den schmalen Wegen zwischen den einzelnen Bebauungsreihen. Wenn Maggy gerade Im Lager war ging auch sie mit auf die Felder
und freute sich mit ihren Landsleuten über den guten Ertrag. Trotz der misslichen Situation, dass sie schon seit 2015 auf engstem Raum zusammen leben müssen haben die Menschen ihren Sinn für Fröhlichkeit nicht verloren und suchen immer wieder nach Möglichkeiten, sich mit Tanzen, Trommeln und Singen die gute Stimmung zu bewahren.
Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
5.3.2024
Neues von Maison Shalom - Grüße von Maggy
In einem langen Face Time Gespräch mit Maggy vor einigen Tagen berichtete sie ausführlich von einem Besuch im Camp Mahama, wo sie über eine Woche lang geblieben ist. An den Nachmittagen hielt sie selbst Vorträge für die Flüchtlinge, um ihnen ihre Leitsprüche zu erläutern, die für ein gutes Leben ihrer Meinung nach von allergrößter Wichtigkeit sind: Alle Menschen sind gleich, immer nach vorne schauen, niemals aufgeben: „we will win“!, keinen Hass zulassen, immer das Gute suchen und sehen. Gott unser Vater ist immer bei uns!
Stolz berichtete sie und schickte im Anschluss noch Fotos, dass rund um das Lager die Felder gut bestellt sind und alles vorzüglich gedeiht. So können sich die Menschen im Lager aus eigener Kraft durch Selbstversorgung besser ernähren, und so die ständigen Kürzungen des UNHCRs, des Ernährungsprogramms der UN für Flüchtlinge kompensieren. Sie sind durch die Arbeit auf den
Feldern auch ständig beschäftigt, was auch für ein gutes Klima innerhalb des Lagers sorgt.
Allerdings ist es unumgänglich, dass auch Zäune gezogen werden müssen, um manche Programme zu schützen. Das ist für Außenstehende leicht zu verstehen, wenn sie wissen, dass
80000 Flüchtlinge auf engstem Raum bereits seit 2015 zusammenleben müssen. Da ist es unvermeidlich, dass Neid und Missgunst dennoch entstehen, und die Verantwortlichen ein hohes
Maß an Verständnis und Ausgleich täglich mitbringen müssen. So sind z. B. Gärten mit neuen Sorten von Gemüse und neue Züchtungen durch Zäune abgetrennt, oder Kindergärten mit
besonderer Ausrüstung, die die Erzieher/innen für den täglichen Unterricht benötigen.
Die politische Lage im Gebiet der sog. Großen Seen ist nach wie vor angespannt. Natürlich wird auch dort der Plan aus England diskutiert, Flüchtlinge nach Rwanda zu schicken. Im Kongo
eskaliert immer wieder die Situation. Das große gefürchtete Flüchtlingslager Goma an der Grenze zu Burundi und Rwanda platzt aus allen Nähten. So kommen zur Zeit viele Flüchtlinge von dort ins Camp Mahama. Das ist für alle eine sehr große Belastung. Ganz ausdrücklich bat Maggy, alle Freunde, Förderer und Unterstützer seit vielen Jahrzehnten auf das Herzlichste zu grüßen.
Immer schwärmt sie von Gundelsheim als ihre 2. Heimat. Nach der schweren Zeit der Gründung von Maison Shalom im Jahre 1993 konnte sie 1995 das 1. Mal wieder zu einem längeren Aufenthalt nach Gundelsheim kommen, was sie dann ja fast jährlich einrichtete, um ein paar Tage sich erholen und ausschnaufen zu können. Viele enge Freundschaften sind dabei entstanden, wofür Maggy außerordentlich dankbar ist.
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
24.3.2024
Grüße von Maggy
Schon mehrfach hat Maggy in den letzten Wochen telefoniert und auch gebeten, Grüße an alle Freunde und Wohltäter auszurichten. Immer noch bezeichnet sie Gundelsheim als Heimat und
erinnert sich an viele Einzelheiten.
Auch von allen anderen Freunden in Burundi sind Grüße und gute Wünsche auszurichten: Abbe Methode, Abbe Audace, Familie Mbonerane, Thierry und Familie, Familie Dr. Misago und viel mehr.
Maggy im Camp
Nach den Weihnachtstagen war sie mit mehreren Vertrauten aus dem Büro im Camp Mahama, wo 3 alte Damen ihre Geburtstage feiern konnten, alle 3 bereits über 100 Jahre, was für Afrika eine
große Seltenheit ist. Die 3 alten Damen seien soweit noch rüstig und freuten sich dermaßen über das gemeinsame Fest, besonders natürlich darüber, dass die Präsidentin persönlich an der Feier
teilnahm, dass sie selbst sogar noch die alten burundischen Tänze vorführten. Es sei eine große Freude für alle gewesen, ein solches Fest miterleben zu können.
Erlös des Weihnachtsmarktes noch einmal gesteigert
Eine große Freude für alle Mitwirkenden beim vergangenen Weihnachtsmarkt bereitete ein befreundetes Ehepaar, das schon oft den Ausschuss Mission mit besonderen Aktionen unterstützt
hat damit, dass es den Erlös auf € 4000.- aufrundete und so die Arbeit der Ausschussmitglieder besonders würdigte. Sehr herzlich bedanken wir uns für diese unerwartete Spende und freuen uns, dass wir auch im neuen Jahr unsere Partner in Afrika weiter unterstützen können.
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
16.01.2024
Das Projekt Kamuna in Burundi geht weiter. Die Verantwortlichen konnten eine große Organisation mit großer finanzieller Unterstützung gewinnen und können das Projekt zu Ende bringen. Die junge Familie von Thierry ist bereits seit Jahresanfang wieder in Burundi und wird den Fortlauf des Projekts weiter persönlich betreuen.
Bericht über die Wiederaufnahme des Zentrumsbaues
Anfang 2023 begannen wir mit dem Bau der beiden Gebäude, für die wir Zuschüsse von der SEZ und finanzielle Unterstützung von der St. Nikolaus-Gemeinde in Gundelsheim erhalten hatten.
Mitte Juli waren wir fertig und konnten die Gebäude bereits nutzen. Sie dienen als Werkstatt für Lebensmittelverarbeitung. Anfang dieses Jahres werden wir den Bau des Zentrums, einschließlich
der Schlafräume und Gemeinschaftsräume, sowie die Gestaltung des Außengeländes dank der Zuschüsse der "Stiftung Schweizer Entwicklungszusammenarbeit" fortsetzen können. Diese
finanzielle Unterstützung war nur möglich, weil wir hart gearbeitet haben, um Kontakte zu knüpfen und Projekte vorzuschlagen, aber auch, weil der erste Teil des Baus so gut lief, dass wir das
Vertrauen der neuen Partner gewinnen konnten. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die uns die Pfarrei St. Nikolas immer wieder gewährt hat, indem sie uns finanziell geholfen hat und der Partner war, durch den wir unser Projekt bei der SEZ Baden-Württemberg einreichen konnten.
Das Team ist immer noch das gleiche. Wir haben unsere beiden Architekten, Anita und Julien, die aus Italien und der Schweiz kommen, Kwizera Thierry, der das Projekt weiterhin leitet, und Albert
Mbonerane, den Vorsitzenden des Vereins A.LU.MA, mit dem wir eng zusammenarbeiten.
Nachdem wir einige Schwierigkeiten mit der Baufirma „Bugetrac“ hatten, mit der wir letztes Jahr die Werkstatt gebaut haben, haben wir uns entschlossen, mit einer neuen Baufirma zu arbeiten.
Deshalb haben wir eine neue Ausschreibung veröffentlicht. Wir werden Mitte Februar mit den weiteren Arbeiten beginnen und hoffen, sie Mitte September abschließen zu können.
Wir arbeiten auch mit einer chilenischen Stiftung zusammen, die "Healing Gardens" für Krankenhäuser und Gesundheitszentren herstellt. Wir haben sie in Berlin getroffen und sie waren
sehr interessiert an unserem Projekt und haben vorgeschlagen, auch für Kamuna einen Healing Garden zu machen. Dies könnte ebenfalls im Jahr 2024 beginnen.
Wir arbeiten weiterhin mit der Gemeinde in Kamuna, die wir gut kennen, zusammen, um ihnen das Projekt zu erklären, einige Mitglieder auszubilden, damit sie auch als Sozialarbeiter in der Zukunft helfen können. Aber vor allem, dass sie als Gemeinschaft einen guten Einfluss auf die Nutzer des Zentrums haben können.
Das ist ein sehr wichtiger Faktor für die zukünftige Arbeit, die dort geleistet wird. Zusammen mit der Gemeinschaft sollen die Nutzer des Zentrums ein neues Leben genießen und sich neu erfinden können.
Wir arbeiten auch mit den Mitarbeitern in Bujumbura zusammen, um gemeinsam ein gutes Konzept zu entwickeln, damit das, was gebaut wird, für die Menschen geeignet ist, die wir
bereits hier in Bujumbura betreuen. Psychische Störungen, Geisteskrankheiten, die oft mit der traurigen kolonialen und postkolonialen Geschichte und den verschiedenen Krisen, die das Land
erlebt hat, in Verbindung stehen, sind sehr verständlich. Wir hoffen, in Kamuna eine Art Elite auszubilden, die als Vorbild und Hoffnung für andere dienen kann. Junge und alte Menschen, die
gelernt haben, mit ihren Krankheiten zu leben, stabil zu sein und gleichzeitig einkommensschaffende Aktivitäten auszuüben. Wir sind zuversichtlich, dass wir das schaffen werden.
In dem von A.LU.MA Burundi betriebenen psychosozialen Betreuungszentrum in Bujumbura haben wir trotz des Platzmangels und der fehlenden Kapazitäten die Rehabilitation einiger Menschen erfolgreich begleitet und abgeschlossen. Die Anzahl ist aufgrund von Rückfällen und mangelnder Betreuung über einen längeren Zeitraum immer noch nicht zufriedenstellend, aber wir sehen, dass es möglich wäre, wenn sie an einem Ort bleiben würden, der nur ihrem Wohlbefinden, ihrer Rehabilitation und ihrer beruflichen Ausbildung gewidmet ist.
Wir werden jede, der interessiert ist, weiterhin auf dem Laufenden halten und unsere Erfahrungen hier in Burundi teilen. Dieses Land hat ein großes Potenzial mit mutigen, belastbaren und
liebevollen Menschen, die nur darauf warten, dass man ihnen Vertrauen schenkt und sie am Anfang begleitet.
Kwizera Thierry
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
18.12.2023
Guter Abschluss des Weihnachtsmarktes
Der Verkauf am Sonntag nach dem Gottesdienst füllte weiter die Kasse. Immer noch läuft der Verkauf unseres großen Angebotes beim Weihnachtsmarkt weiter. Es konnten noch einmal Socken, Marmeladen und Grußkarten verkauft werden, so dass wir wirklich hoffen können, auf ein sehr gutes, noch nie dagewesenes Endergebnis von € 3000.- zu kommen.
Diese Summe ist nur möglich, weil alle Unterstützer/innen die selbst und extra für den Weihnachtsmarkt hergestellten Sachen, Gegenstände und vor allem Essbares völlig unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben. Dazu haben die Käufer/innen oftmals die zu zahlende Summe aufgerundet, sodass wir auch gute Spendeneinnahmen zu verzeichnen hatten, die insgesamt die Endsumme aufrundeten. So möchten wir auf diesem Wege noch einmal allen sehr herzlich danken für die Unterstützung, besonders auch denen, die sich in der Kälte als Verkaufsteam zur Verfügung gestellt haben. Da macht das ehrenamtliche Schaffen ganz einfach Spaß, wenn viele Hände sich für eine Sache einsetzen und die gemeinsame Arbeit dann so schön belohnt wird.
Gute Nachricht aus unserer 1. Partnergemeinde in Burundi: Mushasha
Genau zum Start in den Advent erreichte uns die gute Nachricht, dass unsere bereits Anfang November überwiesenen Gelder direkt am 1. Dezember bereits in Mushasha angekommen sind. Manchmal geht das Transferieren schnell! So herrschte auch in Mushasha große Freude zum Advent. Unser Partnerpfarrer, Abbe Methode schickte dankbare Grüße im Namen der gesamten Gemeinde und endet mit: „Gott segne Sie alle!“ dieser Segenswunsch richtet sich an alle Mitglieder des Ausschusses Mission-Entwicklung – Frieden, die sich seit Jahrzehnten um die Belange unserer Partnerschaft kümmern, allen Wohltätern für Ihre Spenden, alle Beter für den Frieden auf der Welt, den wir alle so sehr herbei sehnen, an alle Menschen guten Willens.
Seien Sie alle noch einmal herzlich bedankt für alle Unterstützung: ein herzliches “Vergelt’s Gott!“
Rückblick Weihnachtsmarkt Gundelsheim
6.12.2023
Der Weihnachtsmarkt ist vorüber - Unser Haus war gut beleuchtet
Wir waren mit dem Verkauf unseres vielfältigen Angebotes zufrieden. Sehr herzlich bedanken wir uns bei allen Besuchern, auch dafür, dass viele die Verkaufssumme aufgestockt haben und uns
Spenden für unsere Partnerschaften überlassen haben. Bei allen Unterstützer/innen bedanken wir uns auf das Herzlichste, denn unsere Regale waren gut gefüllt mit den herrlichsten Angeboten. Die Besucher/innen haben sehr viel Lob über das reichhaltige und schöne Angebot gespendet!
Nochmaliges Verkaufsangebot: am 2. Advent
Am kommenden Sonntag, 10.12.2023 möchten wir allen nochmals die Möglichkeit bieten, nach dem Gottesdienst hinter die Kirche zu kommen und in unserem Angebot zu stöbern. Wir haben
noch manches anzubieten, so dass wir hoffen, wenn jemand noch ein Geschenk zum Wärmen oder fürs Frühstück braucht, etwas einkauft: Gelee und Marmelade, verschiedene Wollwaren und Deko- Artikel. Alles Obst aus heimischen Gärten und vor allem biologischem Anbau!
Das eingenommene Geld geht voll und ganz in die Missionskasse, die viele Projekte in Afrika auch im kommenden Jahr unterstützen möchte. Es gibt noch zusätzlich eine warme Tasse Tee! Wir freuen uns auf Sie!
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
15.11.2023
Teilnahme am Weihnachtsmarkt am 1. Adventswochenende
Standplatz: Haus hinter der St Nikolauskirche
Der Ausschuss Mission – Entwicklung – Frieden hat sich entschlossen, wieder beim Weihnachtsmarkt aktiv mitzuwirken. Wie im letzten Jahr werden wir unseren Standplatz im Haus hinter der Kirche haben, im sog. „Waas“ Haus, das zur Zeit leer steht. Bereits im letzten Jahr hatten wir das Haus schön beleuchtet. Heute weisen wir schon auf unseren Standplatz hin, damit er besser im Gedächtnis bleibt!
Aufruf an unsere Unterstützer/innen
Plätzchen Bäcker/innen—Marmelade und Gelee Kocher/innen
Wir haben bereits schöne Angebote erhalten und freuen uns auf eine vielfältige Auswahl!! Allein Stehende, die nicht für sich selbst backen wollen, sind bei uns genau richtig zum Einkaufen, denn
mit dem Kauf unterstützen Sie die Partnerschaften der Kirchengemeinde und tun etwas Gutes für sich und andere!
Näharbeiten
Auch die reizenden Baby- Kleinkinderhöschen, die im letzten Jahr so großen Anklang gefunden haben, können wir wieder anbieten.
Kartengrüße
Nehmen Sie sich Zeit und schreiben Sie mal wieder!!! Wir haben ein schönes Sortiment für Weihnachtsgrüße und auch die Geburtstage, an die wir alljährlich denken, können mit unseren
Karten beglückwünscht werden!!
Kleiner Flohmarkt
Einige neuwertige Artikel sind bei uns eingegangen, die wir ebenfalls anbieten wollen/ können: Lassen Sie sich überraschen!
An alle Spender sprechen wir schon heute unseren besten Dank für alle Unterstützung aus!
Kommen Sie vorbei, schauen Sie sich um, treffen Sie Nachbarn und Freunde auf ein Schwätzchen und unterstützen Sie durch einen Einkauf den Ausschuss Mission – Entwicklung – Frieden Ihrer
Kirchengemeinde!
missio kontinente
Leider erreichte uns die Nachricht, dass auch an unseren Heften „kontinente“ der Preisanstieg nicht vorüberging. Um keine Erhöhung des Jahrespreises vornehmen zu müssen entschlossen sich
die Verantwortlichen, die Anzahl der Hefte zu kürzen. Ab nächstes Jahr wird es deshalb nur noch 4 Ausgaben geben, der Preis für die informativen Hefte bleibt gleich: 4 Ausgaben für € 10.- Mit den Einnahmen werden ja weltweit Projekte von „missio“ unterstützt! Wir weisen unsere Leser schon heute auf diese Veränderung hin! Danke!
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
3.11.2023
Partnerschaft mit Burundi seit 45 Jahren
Am Missionssonntag 1978 feierte die Diözese Rottenburg-Stuttgart in Heilbronn ein besonderes Begegnungsfest: Beziehungen weltweit. Jede Pfarrei wurde gebeten, einen Vertreter aus irgendeinem Land der Welt aufzunehmen. Aus Burundi nahm an diesem Fest der Weihbischof der Erzdiözese von Gitega, Pierre Tuhabonye teil. Er wurde unser Partner und unser damaliger Pfarrer, Adolf Schuhmacher brachte ihn mit nach Gundelsheim. In diesen Tagen wurde die Partnerschaft mit Burundi geschmiedet: der Weihbischof schlug unserer Pfarrei zusammen mit der
Obergriesheimer die Partnerschaft mit Mushasha vor.
Bei unserem Besuch in Burundi 1988 nahm uns Weihbischof Tuhabonye in Empfang, merkte unsere Befangenheit, wie wir ihn anreden könnten und sprach in seinem sehr guten Deutsch: Sagt doch einfach Pierre zu mir!!! Unser damaliger Bischof Georg Moser bat die Pfarreien bei dem Begegnungsfest 1978, vom öffentlichen Haushalt 10 % an die Partner zu überweisen, damit in den Partner Pfarreien Katecheten ausgebildet werden können, die die Pfarrer in ihrer Arbeit unterstützen könnten. Die Pfarrer in Burundi z. B. haben auch heute noch oftmals über 50.000 Gemeindemitglieder zu betreuen in weit verstreuten Gebieten. Die Gemeindemitglieder, die z.B. in Gitega am Gottesdienst teilnehmen möchten, müssen nicht selten einen Fußweg von über drei Stunden zurücklegen. Dennoch sind die Kirchen bei den Messfeiern übervoll, aus allen Himmelsrichtungen strömen die Katholiken zum Gotteshaus.
Auf ihren „Hügeln“ – wir würden die auch dort sehr verstreut gebauten Hütten Dörfer nennen – werden sie von den Katecheten unterrichtet. Unsere Pfarrei St Nikolaus hat zu Beginn der
Partnerschaft DM 800.- nach Mushasha überwiesen, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. In den letzten 45 Jahren haben wir den Betrag immer mal wieder „angepasst“, sodass wir aus dem
öffentlichen Haushalt derzeit € 1500.- überweisen können. Der Ausschuss Mission – Entwicklung – Frieden hat in all den Jahren aus eigenen Einnahmen, generiert durch Veranstaltungen oder
spezielle Spenden, des Öfteren zusätzliche Gelder überweisen können, in den letzten Jahren sogar jeweils € 5.000.-. So konnte in Mushasha ein Gemeindehaus gebaut werden mit etlichen Duschen und Toiletten, damit die Menschen, die einen langen Fußweg hinter sich haben, sich frisch machen können. Das genießen sie sichtlich, wie uns der jetzige Pfarrer, Abbe Methode, der 2011 für einige Tage in Gundelsheim zu Besuch gewesen ist, berichtet. Im Moment wird noch ein Saal an das bereits bestehende Gebäude angebaut, wie das Foto zeigt. Die Arbeiten werden zumeist in Eigenregie durch die Gemeindemitglieder ausgeführt, um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten.
Wir freuen uns, dass wir zusätzlich zu den Geldern aus dem öffentlichen Haushalt Anfang November als besonderes Zeichen unserer Partnerschaft auch in diesem Jahr € 5.000.- überweisen
können.
Teilnahme am Weihnachtsmarkt am 1. Adventswochenende -Standplatz: Haus hinter der St Nikolauskirche
Um auch weiter unsere Partner in Übersee unterstützen zu können hat sich der Ausschuss Mission – Entwicklung – Frieden entschlossen, wieder beim Weihnachtsmarkt aktiv mitzuwirken.
Aufruf an unsere Unterstützer/innen, Plätzchen Bäcker/innen—Marmelade und Gelee Kocher/innen Wir haben schon etliche Angebote erhalten, freuen uns jedoch über weitere, auch Näharbeiten.
Wie wir bereits erfahren haben wird unser 2. Vorsitzender des KGR einen Backtag mit mehreren Mitgliedern des KGR durchführen. So können wir uns schon jetzt auf ein besonderes Ergebnis
freuen und sind sehr neugierig!
Socken Angebot
Wer möchte uns beim Socken stricken unterstützen? Bestellungen nehmen wir gerne an. Warten Sie nicht zu lange. Melden Sie Ihre Wünsche an bei Frau Hog, Tel. 665 oder Frau Keicher,
Tel.1295. Abholen können Sie Ihre Socken dann beim Weihnachtsmarkt oder nach Absprache.
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
25.10.2023
Jubiläum 30 Jahre Maison Shalom
Vom 23. Auf 24. Oktober vor 30 Jahren wurde Maggy von einem Tag auf den anderen Mutter von 25 Kindern im Alter von 0 bis 14 Jahren, nachdem am 21. Oktober in der Hauptstadt Bujumbura
im Regierungssitz der 1. frei gewählte Präsident von Burundi, zum 1. Mal ein Hutu, ermordet worden war. Die vornehmlich aus jungen Tutsi Soldaten bestehende Armee jagte seitdem die Hutu
Oberschicht und wollte auch den 1. Hutu Bischof des Landes, Joseph Nduhirubusa, Bischof von Ruyigi töten. Bischof Joseph hielt sich jedoch in Deutschland auf. Marguerite Barankitse – genannt Maggy – selbst eine Tutsi, war zu der Zeit bereits seit 2 Jahren Sekretärin bei Bischof Joseph. Sie hatte viele Hutu Freunde in den Bischofssitz eingeladen, um sie zu schützen. Doch die jungen Soldaten stürmten den Sitz und töteten vor den Augen von Maggy alle Freunde, über 70 Menschen, nur die Kinder ließen sie auf eindringliches Flehen von Maggy am Leben.
Noch in der Nacht telefonierte Maggy mit Annemarie Keicher und fragte, ob sie helfen könne: So wurden wir - der Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden von der Katholischen Kirchengemeinde St Nikolaus, die Helfer vom 1. Tag an. Seitdem konnten 25 Container mit wertvollstem Inhalt nach Afrika geschickt werden. Viele Geldspenden machten es zudem möglich, dass wir uns auch am Aufbau von Kindergärten und Schulen beteiligen konnten. Nach der Flucht von Maggy aus Burundi hat sie seit 2015 in Rwanda für das große Flüchtlingslager ihrer Landsleute in Mahama ein 2. Maison Shalom in Rwanda aufgebaut, das wir ebenfalls weiter mit unterstützen.
Vielen 10 Tausenden von Kindern wurde in diesen 30 Jahren eine Heimat geboten, eine Schul – und Berufsausbildung und eine Grundhaltung des Mensch Seins: Alle sind gleich! Allen Helfern bei den Aktionen, allen Spendern und Wohltätern sei auf diesem Wege sehr herzlich für alle Unterstützung gedankt. In diesen Tagen wird nun das 30jährige Jubiläum von Maison Shalom in Rwanda gefeiert, leider ohne eine(n) Abgeordnete(n) aus Gundelsheim. Unser Jubiläumsgeschenk von 10 000,00 € haben wir schon länger überwiesen und schicken nun noch die besten Grüße und Wünsche für eine weitere gute und erfolgreiche Zukunft und Gottes Segen bei allem Tun!
Neues vom Ausschuss Mission – Entwicklung - Frieden
10.10.2023
Teilnahme am Weihnachtsmarkt am 1. Adventswochenende
Standplatz: Haus hinter der St Nikolauskirche
Der Ausschuss Mission – Entwicklung – Frieden hat sich entschlossen, wieder beim Weihnachtsmarkt aktiv mitzuwirken. Wie im letzten Jahr werden wir unseren Standplatz im Haus hinter der Kirche haben, im sog. „Waas“ Haus, das zur Zeit leer steht. Bereits im letzten Jahr hatten wir das Haus schön beleuchtet. Ein großes Schild an der Fensterfront sollte auf unser Angebot hinweisen. Leider hat das nicht bei allen unseren früheren Kunden als Hinweis ausgereicht. Deshalb weisen wir heute schon auf unseren Standplatz hin, damit er vielleicht besser verinnerlicht wird!
Aufruf an unsere Unterstützer/innen
Plätzchen Bäcker/innen—Marmelade und Gelee Kocher/innen
Unser eigenes Angebot reicht für ein vielfältiges Sortiment nicht aus. Deshalb bitten wir unsere langjährigen Unterstützer/innen auch heuer wieder, uns mit ihren Hobby Arbeiten zu unterstützen. Das können die vielfältigsten Angebote sein, auch Näharbeiten. Wir freuen uns über jede Einzelne!
Socken Angebot
Unser hauptsächliches Angebot das ganze Jahr über ist das Socken stricken. Jetzt wird es schon kühler und viele haben bereits die handgestrickten Socken über ihre Füße gezogen. Wenn Sie neue Socken brauchen oder ein wärmendes Geschenk machen wollen wird es jetzt Zeit, die Socken bei unseren Strickfrauen anfertigen zu lassen. Sie können die eigene Wolle vorbeibringen und zahlen nur die Strickzeit. Die genaue Größe muss natürlich angegeben werden. Wir fertigen jede Größe an, auch kleine Babysöckchen oder jegliche Kindergröße!
Warten Sie nicht zu lange, dass Ihr Geschenk auch wirklich rechtzeitig zum Nikolaustag oder zum Weihnachtsfest fertig sein wird. Melden Sie Ihre Wünsche an bei Frau Hog, Tel. 665 oder Frau Keicher, Tel.1295.
Abholen können Sie Ihre Socken dann beim Weihnachtsmarkt oder nach Absprache.
Neues vom Ausschuss Mission – Entwicklung - Frieden
19.9.2023
Burundi / Provinz Ruyigi
Die ersten Häuser vom Projekt Kamuna sind schon in Betrieb
Bereits Ende Juli ist der Projektleiter mit seiner Familie und dem weiteren Architekten nach Deutschland zurückgekehrt. Die ersten beiden Häuser, auf den Fotos (zu sehen in den Gundelsheimer Nachrichten) noch in Bearbeitung, sind fertig gestellt und bereits in Betrieb. Für die junge Familie waren und die weiteren Mitarbeiter aus Europa die 6 Monate in Burundi eine anstrengende Zeit, mussten sie doch feststellen, dass sowohl von den Arbeitsgeräten wie auch vom gesamten Ablauf die Zeiten ganz anders getaktet sind.
Zum Schluss jedoch waren alle zufrieden und es konnte nach altem burundischen Brauch noch ein Einweihungsfest mit den Arbeitern und den Bewohnern vom Dorf gefeiert werden.
Socken Bestellung
Noch haben wir sommerliche Wärme, aber die Strickfrauen denken schon jetzt ans Socken stricken, dass rechtzeitig zur Weihnachtszeit dieses praktische Geschenk fertig ist. Schon jetzt nehmen wir Bestellungen entgegen: bei Frau Hog, Tel. 665, oder bei Annemarie Keicher, Tel. 1295.
Gerne können Sie die Wolle selbst auswählen und vorbeibringen, unser Preis allein fürs Stricken ist unschlagbar!! Denken Sie daran, wir spenden die gesamten Einnahmen für unsere Partnerländer!!
Bitte machen Sie jetzt schon Gebrauch von unserem Angebot. So können Sie sicher sein, wieder ein wärmendes Sockenpaar verschenken zu können!
Neues vom Ausschuss Mission - Entwicklung - Frieden
05.09.2023
Maggy steckt voller Energie - Neue Schule in Kigali eingeweiht
Rechtzeitig zum Schuljahresbeginn in Rwanda konnte die seit etwa einem Jahr im Bau befindliche neue Schule eingeweiht werden. Sie ist ein weiteres Vorzeige Exemplar für den Einsatz von Maggy für ihre Landsleute im Flüchtlingslager und für Rwandesen, die ebenfalls in den Genuss der neuen Schule kommen sollen. In einem langen Face Time Gespräch erklärte Maggy, wie dankbar sie den Schwestern und Patres sei, die in den 60iger Jahren aus Belgien und Frankreich nach Burundi gekommen sind und mit Hilfe ihrer Kongregationen Schulen gebaut hätten, damit die burundischen Kinder Bildung erhalten konnten. Auch Maggy selbst und ihrem Bruder sei es dadurch ermöglicht worden, die Grundschule und danach noch die weiterführende Schule besuchen zu können. Immer wieder zitiert sie auch den ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela, für den es ebenfalls das Wichtigste im Leben war, den Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen. Maggy will mit ihrem Einsatz etwas zurückgeben von dem Guten, das sie als Kind von den Schwestern erhalten hat, nämlich die Bildung. Die neue Schule soll sowohl Eliten ausbilden, aber vor allem den Flüchtlingskindern einen Schulbesuch ermöglichen. Ihr schwebt es vor, dass die rwandischen Eltern für ihre Kinder ein Schulgeld bezahlen und so hauptsächliche die Lehrergehälter finanziert werden können. Die Flüchtlingskinder sollen unentgeltlich am Unterricht teilnehmen dürfen. Mit einem Teil der Lehrerinnen und Lehrer steht Maggy vor der neuen Schule. Als Rektor der Schule konnte ein ehemaliger belgischer Schulleiter gewonnen werden. Etliche Lehrer und Lehrerinnen stammen aus dem großen Flüchtlingslager „Mahama Camp“. Ihnen wurde es schon seit 2015 ermöglicht, rwandische Schulen zu besuchen, danach die Universität in Kigali. So schließt sich jetzt schon der Kreislauf und die ehemaligen Flüchtlingskinder können ihresgleichen unterrichten. Auch wir haben immer wieder Gelder für die Ausbildung der Flüchtlingskinder geschickt und dürfen uns nun über diese glückliche Entwicklung mitfreuen.
Vorbereitung auf das 30jährige Bestehen von „Maison Shalom“
Weiter verfolgt Maggy alle Vorbereitungen für das große Jubiläum im Oktober. Bei jedem Gespräch bedauert sie es außerordentlich, dass kein Vertreter aus Gundelsheim dabei sein kann. Seit dem Drama am 24. Oktober 1993, wo Maggy von einem Tag auf den anderen „Mutter“ von 25 Kindern geworden ist, haben wir aus Gundelsheim sie nun über 30 Jahre ununterbrochen unterstützt. Beim verspätet gefeierten 25jährigem Jubiläum im September 2019 waren Annemarie Keicher und Arno Mutz dabei gewesen und haben unvergessliche Momente in Kigali erleben dürfen. Alters- und krankheitshalber sind solche Besuch leider nicht mehr möglich. Wir werden in Gedanken beim Fest dabei sein.
Neues vom Ausschuss Mission – Entwicklung - Frieden
13.07.2023
Flucht von Maggy im Sommer 2015 eindeutig aus politischen Gründen
Leider ist im Bericht in der Ausgabe von letzter Woche einiges durcheinandergeraten. Die Flucht von Marguerite Barankitse, - Maggy - Gründerin und Leiterin von Maison Shalom erfolgte damals aus politischen Gründen: der damalige Präsident des Landes Nkurunziza wollte sich ein 3. Mal zur Wahl stellen. Dies war in der Verfassung des Landes, die im Jahre 2005 in Arusha/ Tansania u.a. vom ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela mit ausgehandelt worden war, nicht vorgesehen.
Es bildete sich im ganzen Land eine Bewegung von hauptsächlich jüngeren Menschen, die das Vorgehen des Präsidenten nicht akzeptieren wollte und Demonstrationen gegen eine 3. Amtszeit des Präsidenten organisierte. Dieser Bewegung schloss sich auch Maggy mit an.
Daraufhin wurde sie von der Leibgarde des Präsidenten verfolgt und bedroht, so dass sie schließlich fliehen musste. Der Leiter von Caritas Luxemburg und weitere gute Freunde dort ermöglichten es ihr, nach Luxemburg zu fliehen. Nach einiger Zeit kam Maggy zum Bewusstsein, dass sie sich um ihre Landsleute kümmern wollte/ musste, die ebenfalls in großer Zahl fliehen mussten und sie kehrte nach Afrika zurück, allerdings nach Rwanda.
Im Osten von Rwanda entstand das große Flüchtlingslager „Mahama“, das in kurzer Zeit auf 100000 Flüchtlinge anwuchs.
Da auch viele ihrer Helfer/innen aus Burundi fliehen mussten, organisierte sie wieder mit großer finanzieller Unterstützung- hier von vielen belgischen Freunden- ein neues Zentrum in einer der Vorstädte von Kigali, das jetzt das Maison Shalom von Rwanda geworden ist, das auch wir seit 2015 unterstützen. Unser letzter Container, der 25. wurde im Sept.2020 dorthin geschickt mit wohl dem wertvollsten aller Inhalte: einer kompletten Ausrüstung für ein Hotel, das ganz in der Nähe des Mahama Camps entstanden ist und vielen jungen Flüchtlingen zu einem Beruf verhalf und damit dafür sorgte, dass sie sich selbständig um ihren Lebensunterhalt kümmern können. Das
Hotel wird hauptsächlich von Mitgliedern von Hilfsorganisationen besucht, die das Camp kontrollieren.
Hoher Besuch von SEZ Mitarbeitern und Landtagsabgeordneten in Bujumbura
In den vergangenen Wochen stand wieder hoher Besuch aus Deutschland bei der Universität in Bujumbura auf dem Plan. Außerdem war in Burundi in der Hauptstadt ein eigenes Büro der SEZ eingerichtet worden, wo 2 ehemalige Abteilungsleiterinnen der SEZ Stuttgart nun tätig sind. Der Geschäftsführer der SEZ, Herr Keil war mit etlichen seiner Mitarbeiter aus Stuttgart und Landtagsabgeordneten aus allen Parteien unterwegs, um sich ein Bild von der augenblicklichen Situation im Lande persönlich zu machen.
Sowohl die SEZ als auch der deutsche Botschafter in Burundi richteten Empfänge aus, zu denen auch unsere Freunde Dr. Alois Misago, Albert Mbonerane, der ehemalige Botschafter in Bonn, sowie auch Thierry Mbonerane, Initiator und Leiter des von der SEZ geförderten Projekts „Kamuna“ eingeladen gewesen sind. Dr. Misago hatte als
Konrektor der Universität mehrere Funktionen auszuüben, war er beim Besuch der Universität durch die Delegation quasi Gastgeber.
Neues vom Ausschuss Mission – Entwicklung - Frieden
6.7.2023
Maggy war wieder in Europa unterwegs
Von Mitte Mai bis Mitte Juni hielt sich Maggy in verschiedenen Ländern in Europa auf.
Im Mai war sie 14 Tage lang im Vatikan, wo sie auch direkt wohnen konnte zu einer Tagung über Menschrechtsfragen eingeladen gewesen, wo sie sowohl als Referentin als auch als Teilnehmerin gefragt war. U. a. traf sie sich zu einer Privataudienz von über 1 Stunde mit Seiner Excellenz Pietro Cardinal Parolin, le Secretaire d’Etat, was wir als Außenminister des Vatikans bezeichnen würden.
(Foto siehe Gundelsheimer Nachrichten)
Die Gespräche empfand Maggy als sehr fruchtbar und wichtig. Danach reiste sie weiter nach Frankreich und Belgien, wo ebenfalls Konferenzen mit ähnlichen Themen wie in Rom auf der Tagesordnung standen. Schließlich beendete sie ihren Aufenthalt in Luxemburg, wo sie bei den anstehenden Wahlen teilnehmen durfte, da sie neuerdings die Staatsangehörigkeit von Luxemburg erhalten hat.
Nach ihrer Flucht aus Burundi im Jahre 2015 aus ungeklärten Gründen konnte sie sich damals als erstes nach Luxemburg retten, wo sie eben nun als Staatsbürgerin anerkannt worden ist. Sie muss sehr vorsichtig sein und weiter auf ihr Leben aufpassen.
Zurück in Kigali ist sie weiter voller Tatendrang für die neue Schule, die noch im September zu Beginn des neuen Schuljahres eingeweiht werden soll. Im Moment werden die Möbel für die Inneneinrichtung geliefert, es werden schon Verträge für Lehrkräfte formuliert und z.T. bereits abgeschlossen.
Jubiläumsgeschenk
Als sie hörte, dass unser Ausschuss als besondere Gabe zum 30 jährigen Bestehen von Maison Shalom € 10000.- zur Verfügung stellen kann, freute sie sich riesig und versicherte, die Gelder in die „Education for the younger generation“ zu investieren. Wir sind sehr dankbar, dass es uns immer wieder möglich ist, Gelder an unsere Partner weiter geben zu können und bedanken uns auf diesem Wege sehr herzlich für alle Spenden.
Vom Organisator von „Wandern für Afrika“ konnten wir bereits erfahren, dass wir noch einmal mit einer Spende aus diesem Topf rechnen dürfen. Hier sagen wir ebenfalls schon heute ein großes Dankeschön!
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
22.6.2023
Von SEZ gefördertes Projekt „Kamuna“ in Burundi wächst weiter
Im vergangenen Jahr hatten wir mit wenig Hoffnung auf Erfolg bei der SEZ und dem speziellen Programm für Auslandsförderungen „bwirkt“ einen Antrag gestellt und wurden dann doch mit einer Gewährung auf finanzielle Unterstützung belohnt: € 20000.- sollten nach Burundi in die Region Cankuzo fließen in ein Projekt, bei dem junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen in Burundi Berufe erlernen und so für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen können.
Eine Gruppe junger Menschen aus Berlin, die sich um die kleine Familie von Thierry Mbonerane, dem mittleren Sohn des ehemaligen Botschafters in Bonn, scharte und ehrenamtlich Pläne für die Umsetzung des Projekts schmiedete, schickte sich im zeitigen Frühjahr an, für ca ein halbes Jahr nach Burundi zu gehen, um das Entstehen der Häuser mit zu organisieren und mit zu verfolgen.
Inzwischen konnten wir die vom Land Baden-Württemberg über das „bwirkt“ Programm der SEZ zur Verfügung gestellten € 20000.- nach Burundi überweisen und mit Freude verfolgen, wie die Bauten wachsen. Unser Ausschuss selbst hatte bereits im vergangenen Jahr eine Anschubfinanzierung zur Verfügung gestellt und auch schon Fotos im Amtsblatt veröffentlicht.
Nach unserer Ausschusssitzung im Mai hatten die Mitglieder beschlossen, erneut € 5000.- zur Verfügung zu stellen, dass das Projekt weiter vorangetrieben werden könne. Am vergangenen Montag war es dann soweit, die Gelder sind nach Burundi überwiesen worden. Nun hoffen wir, dass das Transferieren so schnell über die Bühne geht wie bei der 2. Charge der Überweisung von dem „bwirkt“ Betrag.
Ein ganz besonderes Danke geht noch an unsere Kirchenpflegerin Conny Kolbeck für die vielen zusätzlich notwendigen Schritte!!
Auch die Region um Nyanza Lac wird weiter gefördert
Seit etlichen Jahren unterstützen wir auch Projekte im südlichsten Zipfel von Burundi, in der Region Nyanza Lac, wo wir mit dem in Gundelsheim ebenfalls gut bekannten Dr. Alois Misago zusammen arbeiten. In den letzten Jahren halfen wir mit unseren kleineren Beträgen, dass die Kaffeebauern ihre Plantage gut bearbeiten konnten und sorgten u. a. mit unserem letzten Beitrag, dass eine Hütte zum Trocknen der Kaffeebohnen gebaut werden konnte.
Diese Schritte führten zu einem sehr guten Erfolg, denn Dr. Misago konnte uns im letzten mail Verkehr erzählen, dass die Kaffeeplantage sich inzwischen selbst trägt und die beteiligten Familien einen kleinen Gewinn erzielen können. Diese Sachlage kann uns alle erfreuen, zeigt sie doch, dass auch mit kleineren Beträgen viel Gutes und sogar Großes geschaffen werden kann. Nun stellen wir für die Gegend, die von Regierungsseite her kaum gefördert wird, erneut einen Betrag, dieses Mal von € 5000.- zur Verfügung. Mit diesem Geld will Dr. Misago eine Nähschule einrichten, damit auch Mädchen in den Genuss einer Berufsausbildung kommen und später für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen können.
Leider haben die Nähmaschinen ähnliche Preise wie bei uns, aber es kann auf jeden Fall ein Anfang gemacht werden. Wir sind schon gespannt, wenn uns Dr. Misago Fotos von dem neuen Projekt schicken wird. Auch dieser Betrag wurde am Montag nach Burundi transferiert.
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
26.5.2023
Ausschusssitzung
In den ersten Maitagen traf sich unser Ausschuss zu einer Sitzung. Die Freude war groß, da wir ein
neues Mitglied in unseren Reihen begrüßen konnten. Die Vorsitzende konnte berichten, dass wir
eine stolze Summe an Spenden auf unserem Konto verbuchen können, was uns einige
Sonderzahlungen für unsere Partner ermöglichte. Ein herzliches Dankeschön geht erneut an all
unsere Unterstützer, die uns weiterhin treu begleiten. Herzlich sagen wir danke an die Aktion
“Wandern für Afrika“, die vor über 35 Jahren an der Horneckschule gegründet worden ist und seit
über 25 Jahren unsere Partnerschaft mit „Maison Shalom“ maßgeblich unterstützt. Nach dem Tod
von Pater Hochheimer als Mittelsmann für Burkina Faso und Sr Oberin Consilia als Vermittlerin für
Kolumbien haben wir nun 2 Jahre keine Nachrichten erhalten, wie unsere Spendengelder
verwendet worden sind, sodass wir vorerst schweren Herzens nach Jahrzehnte langer
Unterstützung beschlossen haben, die Zahlungen einzustellen.
Jubiläum 30 Jahre Maison Shalom
Zum Jubiläum am 24./25./26./ Oktober diesen Jahres ist unser Ausschuss von der Leiterin und
Gründerin Marguerite Barankitse nach Kigali/Rwanda eingeladen worden. Nach ihrer schweren
Krebserkrankung und gut erfolgter Nachsorgeuntersuchung ist Maggy voller Tatendrang und
ungebremst in ihren Unternehmungen. Die Vorbereitungen für die Festtage sind schon in vollem
Gange. Die neue Schule soll bis September bereits eingeweiht sein und dann bereits in Betrieb.
Als Jubiläumsgeschenk können wir € 10000.- für die Einrichtung der Schule zur Verfügung stellen.
1. Partnergemeinde in Mushasha
Auch für unsere 1. Partnergemeinde wollen wir zu den aus dem öffentlichen Haushalt seit nunmehr
45 Jahren zur Verfügung gestellten Geldern von ursprünglich im Jahre 1978 DM 800,-- auf
inzwischen angewachsenen € 1500,-- eine beträchtliche Summe dazu geben, dass der
Gemeindesaal, von dem wir kürzlich ein Foto veröffentlicht haben, weiter eingerichtet werden kann.
Unterstützung für Abbe Audace in seinem neuen Wirkungskreis
1978 war Abbe Audace der Pfarrer in unserer 1. Partnergemeinde in der Erzdiözese Gitega. Durch
sein Studium in Rom in den 90iger Jahren und seine häufigen Besuche in Gundelsheim ist mit ihm
eine enge Beziehung entstanden, sodass wir ihn des Öfteren bei Projekten unterstützt haben. So
wollen wir auch jetzt ihm, wenn er voraussichtlich im Sommer zu Besuch kommen kann, eine
Spende für die neue Schule in seinem neuen Einsatzort zukommen lassen.
Kaffeeplantage in Nyanza Lac
Seit einigen Jahren schon haben wir die Plantage, die im äußersten Süden von Burundi liegt, mit
kleineren Summen unterstützt, auch, um ein Dach aufzubauen, wo die Kaffeebohnen getrocknet
werden können. Um das Projekt weiter voran zu treiben, das von Dr. Alois Misago begleitet wird,
können wir auch dorthin eine größere Summe überweisen. Dr.Misago war anfangs als Student,
später als Referent in Bad Honnef von 1985 bis 2000 in Deutschland und sehr oft in Gundelsheim
zu Besuch, wo er oft auch als Dolmetscher fungierte, z.B. als die Trommlergruppe „Batimbo“ 1994
eine Woche lang bei uns zu Besuch gewesen ist.
Projekt Kamuna in der Region Cankuzo
Dieses Projekt wird von der SEZ unterstützt, wir fungieren als Vermittler, konnten als Antragsteller
die Unterstützung erwirken. Die Überweisung der 1. Charge gestaltete sich schwierig, inzwischen
ist bereits die 2. der je € 10000.- auf dem Wege nach Burundi. Auch dieses Projekt, das jungen
Menschen eine Lebensperspektive durch das Erlernen von Handwerksberufen bringen soll, haben
wir bereits im letzten Jahr mit einer Anschubfinanzierung unterstützt und wollen in diesem Jahr
noch einmal € 5000.- dazu geben, damit es bereits im Sommer in „Betrieb gehen kann“! Die Leiter
sind Thierry und Anita Mbonerane, die eine halbjährige Auszeit ihrer Berufe in Berlin genommen
haben, um das Projekt beaufsichtigen zu können. Das junge Ehepaar überbrückte den finanziellen
Engpass mit dem eigens für den Aufenthalt in Burundi Erspartem, denn die Bauarbeiter hätten die
Arbeiten am Bau ohne Lohn eingestellt. Die Fotos (siehe Gundelsheimer Nachrichten) zeigen die 1. Schritte der Bauarbeiten, die gut vorangehen.
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
4.5.2023
Übergabe der Gelder für das Kamuna Projekt verzögert sich
Dringend benötigt werden die von der SEZ bewilligten Gelder in Burundi, denn der Baubeginn wurde bereits gestartet und die Leistungen müssen bezahlt werden. Von den Leitern des Projektes wurde noch ein Stück Land dazu gekauft, damit die Probanden gleich mit den Gegebenheiten des Ackerbaus bzw. des Anbaus von Gemüse aller Art vertraut gemacht werden können.
Maggy zurück in Afrika
Kurz nach Ostern konnte Maggy wieder zurück nach Afrika/Kigali fliegen. Die Ärzte in Luxemburg waren mit allen Untersuchungen sehr zufrieden, so dass sie noch mit dem Leiter von Caritas Luxemburg einen schönen Abschiedsabend verbringen konnte; er wie auch unser Freund von Caritas International Freiburg, Christoph Klitsch-Ott sind nun in den wohlverdienten Ruhestand getreten, sodass wir in Zukunft mit neuen Partnern „verhandeln“ müssen, sofern dies noch einmal nötig sein sollte.
Maggy ist schon wieder voller Tatendrang, hat bereits einen Tag im Mahama Camp verbracht und diese anstrengende Fahrt gut verkraftet, wie sie selbst am Telefon sagte. Bei dem neu entstandenen Gebäude für eine Schule auf dem Areal von Maison Shalom in Kigali wird die Außenanlage verschönert, Gassen und Treppen gebaut, so dass viele der älteren bzw. kräftigeren jungen Männer aus dem Flüchtlingslager dort eine wichtige Arbeit ausführen können.
Die Schule soll noch zum neuen Schuljahr im Sept. eingeweiht werden, und zum 30jährigen Jubiläum von Maison Shalom am 24.und 25. Oktober bereits in vollem Betrieb sein. Zu diesem Jubiläum sind die Gundelsheimer Ausschussmitglieder eingeladen.
Die Sonderzuwendung für Mushasha ist eingetroffen
Mushasha ist die 1. Partnergemeinde, die wir seit 1978 in Burundi haben.
Sie liegt in der Erzdiözese Gitega Voller Freude berichtete der jetzige Pfarrer von Mushasha, Abee Methode dass das sehnsüchtig erwartete Geld von unserer Gemeinde jetzt eingetroffen ist. Der Erzbischof von Gitega hatte uns eine Adresse zum Überweisen des Geldes zukommen lassen und die Weiterleitung hat nun doch einige Monate gedauert. Zu den jährlich überwiesenen Geldern von € 1500.- aus dem öffentlichen Haushalt für die Löhne der Katechisten der Pfarrei Mushasha hatten wir im letzten Jahr bei der Auflösung unseres Kontos noch einige Tausend dazu gelegt. So kann nun das schon lange im Bau befindliche Gemeindezentrum fertig gestellt und eingerichtet werden. Die Außenanlagen sind schon weitgehend abgeschlossen, wie uns Abbe Methode mit gleich gesandten Fotos verdeutlichte (Fotos siehe Gundelsheimer Nachrichten).
Das Foto zeigt die Kathedrale Christ König, zu deren Einweihung im Jahre 1988 eine Delegation von Gemeindemitgliedern aus Obergriesheim und Gundelsheim unter der Leitung von Pfarrer Schuhmacher in Gitega für fast 4 Wochen weilte. Daneben ist das neu erbaute Gemeindehaus von Mushasha zu sehen, das die Gemeindemitglieder „Salle Shalom“ genannt haben. Abbe Methode bittet darum, im Namen der gesamten Paroisse Mushasha all unseren Gemeindemitgliedern für die großherzige neue Spende zu danken und auch dafür zu danken, dass wir Mushasha in all den Jahrzehnten nicht vergessen haben.
Wir können in diesem Jahr auf die stolze Zahl von 45 Jahren Partnerschaft zurückblicken. In all den Jahren, auch in den Jahren des Bürgerkrieges haben wir die
Gemeinde Mushasha stets mit einem jährlichen Geldbetrag unterstützt. Auch bei den 25 Containerlieferungen nach Afrika waren immer mehrere Pakete für Mushasha dabei, einmal viele Nähmaschinen und über 50 Fahrräder. Auch unsere Ausschussmitglieder danken auf diesem Wege noch einmal allen, die Sach- und Geldspenden für den Transport in den vielen vergangenen Jahren bereitgestellt haben; ein besonderer Dank geht jedoch an alle, die beim Packen der Container
mitgeholfen haben. Das waren stets große Gemeinschaftsaktionen, die viel Kraft kosteten, mit denen wir aber viel Freude verbreiten konnten.
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
30.4.2023
„Brass Five“ spielte zugunsten unserer Partnerschaften
Am 4.Fastensonntag, passend zu „Laetare“ spielten zum wiederholten Male die Könner an den Blechbläserinstrumenten von „Brass Five“ in unserer Kirche St Nikolaus ein ausgewähltes Programm, das mit seinen Stücken sehr verbunden mit dem Kontinent Afrika war. Von Mozart bis Queen waren alle Genres vertreten. So ist von der Band „Queen“ „Don’t stop me now“ intoniert worden, ein Stück, das die Band anlässlich des Live Aids Konzert, initiiert von Bob Geldorf 1985 wieder gemeinsam auf die große Schaubühne brachte. Mit „Hallelujah Drive“ gelang es, die Freude des Fastensonntags Laetare zum Ausdruck zu bringen, dass wie alle Stücke sehr großen Beifall
vom begeisterten Publikum bekam.
Klaus Muth stellte seine Kollegen mit launigen Worten vor, er selbst wurde von Joachim Reichert mit seinem Lieblingsland Italien den Zuhörern nähergebracht.
Joachim Reichert arrangiert fast alle Stücke für die Band, was ihm zur Freude seiner Musiker Kollegen und der Zuhörer hervorragend gelingt. In der Pause lud der Ausschuss Mission – Entwicklung – Frieden die Besucher auf ein Glas Sekt ein. Diese Möglichkeit wurde von den meisten genutzt, um mit lange nicht gesehenen Freunden und Bekannten wieder einmal ungezwungen sprechen zu können.
Mit Songs, bekannt aus den Kindersendungen im TV und einem Gute Nacht Lied wurden die Zuhörer auf den Nachhauseweg entlassen.
Zuvor hatte Wolfgang Schuster sich für den Ausschuss sehr herzlich bei den Musikern mit einem süßen Gruß bedankt. Im Spendenkorb waren dann knapp über € 500.-, die wir nun an unsere Partnerländer verteilen können.
Sehr herzlich danken wir den Besuchern für ihr Kommen und ihre Spenden und allen, die mitgeholfen haben, dass das Konzert stattfinden konnte und eine
Begegnung möglich gemacht worden ist. Dank auch an Herrn Pfarrer Häuptle für die Begrüßungsworte und dafür, dass das Konzert in der Stadtpfarrkirche stattfinden konnte.
Neues vom Ausschuss Mission - Entwicklung – Frieden
16.03.2023
Konzert des Blechbläserquintetts Brass Five in ST Nikolaus am Sonntag, 19.03. um 18 Uhr
Die Freude ist übergroß, dass die 5 Super Könner von „Brass Five“ an ihren Blechbläser Instrumenten wieder ein Konzert in unserer Stadtpfarrkirche geben zugunsten vom Ausschuss Mission – Entwicklung – Frieden. Besonders freuen wir uns, dass wieder ein buntes Programm geboten werden wird über Werke von Mozart bis Queen. Melodien von Queen waren ja bereits beim letzten Konzert angekündigt, so freuen wir uns umso mehr, wenn es dieses Mal wahrgemacht wird. Die Bevölkerung von Gundelsheim und Umgebung ist herzlich eingeladen, diesen Kunstgenuss sich nicht entgehen zu lassen. Der Eintritt ist frei, Spenden werden für unseren Ausschuss und die Arbeit für unsere Partnerländer gerne entgegen genommen.
Bewirtung im Anschluss an das Konzert
Um wieder mehr gemeinsames Erleben nach den langen Entbehrungen während der Corona Vorschriften wahr werden zu lassen, haben wir uns entschlossen, anschließend an das Konzert einen kleinen Ausschank mit verschiedenen Getränken anzubieten. Wir hoffen, dass recht viele Besucher des Konzerts die Gelegenheit wahr nehmen zu einem Gespräch mit lange nicht gesehenen Freunden und Bekannten. So hoffen wir auf einen schönen Frühlingsabend mit ungezwungenen Gesprächen und vielen freundlichen Menschen.
missio – kontinente
In den letzten Tagen haben unsere Austrägerinnen der Hefte missio – kontinente wieder die Gelder für die Hefte eingesammelt. Leider werden es immer weniger Abnehmer, die die informativen Hefte über Projekte in aller Welt abnehmen. Unsere Austrägerinnen sind darüber sehr traurig, freuen sich aber jedes Mal, wenn sie die Hefte vorbeibringen können.
Herzlich danken wir an dieser Stelle für die Mitarbeit: Hanne Schell, Anita Plauth, Zita Braun, Gerdi Kunz, Margrit Haberbosch, Sabine Waniek und Barbara Ederer und für die Organisation Annemarie Keicher.
Zuschuss von der SEZ für ein Projekt in Burundi
In 30 Jahren Mitarbeit und vielen gestellten Anträgen für Projekte in Burundi konnte Frau Keicher zum 1. Mal bei einem erneut gestellten Antrag die Zusage der SEZ erhalten, dass das Projekt mit Mitteln des Landes aus dem Topf „bwirkt“ unterstützt wird. Es wird von Thierry Kwizera Mbonerane geleitet, dem mittleren Sohn des ehemaligen Botschafters von Burundi in Bonn, Albert Mbonerane. Normalerweise lebt er seit einigen Jahren mit seiner Familie in Berlin.
Um die Arbeiten an dem Projekt überwachen zu können hat er mit seiner Familie eine halbjährige Auszeit genommen und lebt seit Februar diesen Jahres in Burundi. Seine Frau Anita hat zusammen mit einem weiteren Architekten die Pläne für die Häuser angefertigt. Es soll ein Zentrum für Jugendliche entstehen, die im Leben gestrandet sind und eine neue Aufgabe in handwerklichen Berufen aufgezeigt bekommen werden. In den kommenden Ausgaben wird immer wieder über dieses Projekt berichtet werden, das unser Ausschuss ebenfalls mit einem größeren Zuschuss unterstützt.
https://kamuna-agricultural-rehabilitation-centre-cv-575.causevox.com/
https://www.instagram.com/kamuna_centre/
Spenden weiter möglich:
Wir bitten in Zukunft das neue gemeinsame Konto der Kirchengemeinde St Nikolaus zu benutzen mit dem Vermerk: Mission für Spenden:
Kreissparkasse Heilbronn: BIC: HEISDE66XXX,
IBAN: DE 19 6205 0000 0000 5917 77
Neues vom Ausschuss Mission - Entwicklung – Frieden
02.03.2023
Maggy ist das Gesicht der Fastenaktion in Luxemburg
Die diesjährige Fastenaktion in Luxemburg wirbt mit einem tollen Foto von Maggy und einem Bericht über sie. Leider dürfen wir das Foto und den dazu gehörenden Bericht – auch in Auszügen – aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlichen. Es wird darauf hingewiesen, dass mutige Frauen in unserer Gesellschaft nötig sind, die anderen Menschen einen guten Weg aufzeigen, um eine bessere Welt schaffen zu können. Maggy hat in all den Jahren, in denen sie Grauenvolles erlebt hat, nie ihr freundliches Lächeln verloren, es sich bewahrt um andere zu bezaubern und auf andere Gedanken zu bringen. Wenn Sie sich näher informieren möchten: www.partage.lu
Quittungen versandt, bzw. ausgetragen
In den letzten Tagen haben wir die Spendenquittungen, die für unseren Ausschuss zur Weiterleitung an unsere Partner eingegangen sind per Post verschickt oder persönlich in die Briefkästen gesteckt. Wir danken allen Spendern sehr herzlich für die oftmals sehr großzügigen Spenden, darunter eine sehr große Spende anlässlich eines 60sten Geburtstages. Wir weisen unsere Unterstützer in vielen Jahren darauf hin, dass unsere Kirchenpflegerin Conny Kolbeck dankenswerter Weise letztmalig auch für Beträge ab € 100.- Quittungen ausgeschrieben hat, obwohl das bereits seit letztem Jahr nicht mehr nötig gewesen wäre. Für das Finanzamt reichen ab letztem Jahr für Beträge bis € 300.- der Überweisungsschein der Bank. Wir bitten höflichst um Beachtung für die Ausstellung im nächsten Jahr.
Wandern für Afrika
Auch aus diesem Topf haben wir noch einmal mehrere Spenden erhalten, die in der Summe des Jahres auf fast € 3000.- angestiegen ist. Sehr herzlich danken wir vor allem Herrn Anton Gurt, der auch nach seiner Pensionierung die Aktion fortgeführt hat und stets der treibende Motor gewesen ist. Ebenso geht der Dank an die Horneckschule und alle Lehrerinnen und Lehrer, die die Aktion mitgetragen und sich für die Partnerschaften in Afrika eingesetzt haben, allen voran Frau Katja Meißner. Vielen herzlichen Dank Ihnen allen.
Spenden weiter möglich:
Wir bitten in Zukunft das neue gemeinsame Konto der Kirchengemeinde St Nikolaus zu benutzen mit dem Vermerk:
Mission für Spenden: Kreissparkasse Heilbronn: BIC: HEISDE66XXX, IBAN: DE 19 6205 0000 0000 5917 77.
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung – Frieden
15.12.2022
Vielen Dank an alle beim Weihnachtsmarkt
Sehr herzlich möchten wir vom Ausschuss Mission uns noch einmal bei allen Besuchern bedanken, die etwas bei uns – versteckt hinter der St. Nikolauskirche – gekauft haben oder mit einer Spende uns unterstützt haben. Wir sind dafür allen sehr dankbar.
Besonders dankbar sind wir den vielen Unterstützern/innen, die für uns gestrickt, genäht, gebacken, gekocht, gemalt und gebastelt haben und uns so einen guten Umsatz beschert haben, ja die gesamten Einnahmen können an unsere Partner in den Partnergemeinden in Übersee weitergeleitet werden. Das ist eine ganz große Gemeinschaftssache, die nur miteinander gelingt. Wir hatten auch am 2. Advent die Türen unserer Verkaufsräume noch einmal geöffnet und bei Tee und Gebäck konnten noch gute Gespräche geführt und der Umsatz weiter gesteigert werden, so dass wir mit leichten Nachverkäufen in der vergangenen Woche insgesamt auf einen Gesamtgewinn von über € 2000.- gekommen sind. Sehr herzlich bedanken wir uns noch einmal bei allen Käufern und denjenigen, die uns durch Spenden zu dieser Summe gebracht haben.
Einsatz beim Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen
2 junge Musikschülerinnen, deren Großeltern aus Gundelsheim stammen und deshalb die Geschichte um Maggy kennen, haben am vergangenen Weihnachtsmarktwochenende in Bad Wimpfen mit Gitarre und Geige Weihnachtslieder gespielt und ihre Musikkoffer als Sammelbox verwendet. Wir freuen uns, dass junge Menschen sich so für „unsere“ Sache einsetzen und danken schon jetzt für die gesammelten Spenden.
Maggy wieder zurück in Kigali
Mit einem großen Empfangskomittee ist Maggy am vergangenen Samstag wieder in Kigali auf dem Flughafen von der gesamten Mannschaft von „Maison Shalom“ begrüßt worden. Allen war die Freude ins Gesicht geschrieben, dass ihre Chefin nach so langer Zeit wieder zurück sein konnte. Auch Maggy selbst machte einen sehr zufriedenen und vor allem gesunden Eindruck in dem kleinen Film, den sie noch in der Nacht zu uns geschickt hat. Wir wünschen ihr weiterhin alles Gute und Gottes Segen.
Spende von Wandern für Afrika
Auch auf unserem Konto der Kirchengemeinde mit Untertitel: Verwendungszweck: Mission – Entwicklung – Frieden gehen glücklicherweise Spenden ein, wofür wir uns sehr herzlich bedanken.
Eine größere Summe wurde dieser Tage von „Wandern für AFRIKA“ an uns überwiesen. Auch hier danken wir sehr herzlich für die alte Verbundenheit und freuen uns sehr darüber!
Grüße und Dank an alle Gemeindemitglieder und Freunde
Herzlich grüßen wir alle zu den besonderen Festtagen und wünschen eine frohe und vor allem gesunde Zeit.
Spenden weiter möglich:
Wir bitten in Zukunft das neue gemeinsame Konto der Kirchengemeinde St Nikolaus zu benutzen für Spenden:
Kreissparkasse Heilbronn: BIC: HEISDE66XXX, IBAN: DE 19 6205 0000 0000 5917 77
Neues vom Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden
1.12.2022
Vielen Dank an alle beim Weihnachtsmarkt
Ein Aufatmen war bei allen Menschen am Wochenende zu spüren: Es war wieder möglich, sich zu treffen, sich mit mehreren Menschen gleichzeitig zu unterhalten und zu scherzen. Sehr herzlich möchten wir vom Ausschuss Mission uns bei allen Besuchern bedanken, die etwas bei uns – versteckt hinter der St. Nikolauskirche – gekauft haben oder mit einer Spende uns unterstützt haben. Wir sind dafür allen sehr dankbar. Ganz besonders dankbar sind wir den vielen Unterstützern/innen, die für uns gestrickt, genäht, gebacken, gekocht, gemalt und gebastelt haben und uns so einen guten Umsatz beschert haben, ja die gesamten Einnahmen können an unsere
Partner in den Partnergemeinden in Übersee weitergeleitet werden.
Das ist eine ganz große Gemeinschaftssache, die nur miteinander gelingt.
Einige wenige müssen bei der Bedankung besonders hervorgehoben werden: das ist unser 2. Kirchengemeinderatsvorsitzender Maximilian Englert, der in unnachahmlicher Weise alles Mögliche vorbereitet hat, aber auch selbst so viele Ideen zum Verkauf entwickelt hat, dass wir insgesamt ein sehr reichhaltiges Angebot zu bieten hatten. Auch bei Maria Hog möchten wir uns besonders bedanken, die das ganze Jahr über die Strickfrauen zusammenhält, sie mit Wolle versorgt und wir so eine große Menge an Socken aller Größen verkaufen konnten und bereits Neubestellungen entgegengenommen haben. Unsere Damen im Pfarrbüro haben manches extra Blatt beschriften
müssen; Frau Beate Schmid hat ein wunderbares Video online gestellt und so gäbe es noch viel mehr, die wir benennen könnten. Wenn wir gemeinsam zusammenstehen, dann können wir etwas bewirken! Noch einmal an alle ein herzliches Danke-Schön.
Am Sonntag, 04.12. nach dem Gottesdienst noch einmal Verkauf im ehemaligen Waas Haus (Haus hinter der Kirche St. Nikolaus)
Wir haben uns entschlossen, dass wir am Sonntag nach dem Gottesdienst die Türe noch einmal aufschließen und die wenigen Einzelstücke und die restlichen Gläser Marmelade zum Verkauf anbieten. Schauen Sie doch noch einmal bei uns vorbei! Wir würden uns sehr freuen!
Spenden weiter möglich:
Wir bitten in Zukunft das neue gemeinsame Konto der Kirchengemeinde St Nikolaus zu benutzen für Spenden:
Kreissparkasse Heilbronn: BIC: HEISDE66XXX, IBAN: DE 19 6205 0000 0000 5917 77
8.11.2022
Baden-Württemberg will Partnerschaft mit Burundi neu festigen
Dr. Alois Misago zu Besuch in Stuttgart bei der SEZ
Für fast 14 Tage war Dr. Alois Misago in Stuttgart und Umgebung zu Besuch und konnte mit hochrangigen Regierungsvertretern sowie mit allen Fraktionsvorsitzenden im Landtag Gespräche führen, wie die Partnerschaft vertieft werden kann. Im August war bereits eine Delegation aus Stuttgart unter der Leitung des SEZ Geschäftsführers Herrn Keil in Burundi und hatte verschiedene Projekte besucht, die vom Land gefördert werden. Dr. Misago war bereits öfter bei Burundi Tagen, von der SEZ veranstaltet, als Referent vertreten. Dieses Mal hatte er auch Gespräche in Freiburg bei Caritas International zu tätigen. Außerdem leitet er den Deutsch Kurs in Bujumbura an der
Universität und konnte für einige Studenten einen besonderen Sprachkurs in Deutsch in Freiburg organisieren. Unser Ausschuss unterstützt ihn seit vielen Jahren bei den verschiedensten Projekten, um besonders das Leben der Bevölkerung im südlichen Zipfel von Burundi lebenswerter zu machen. Das letzte Projekt, das wir fördern, ist eine Kaffeeplantage in Nyanca Lac.
Alles spricht von Heizungseinsparungen—wir bieten warme Socken an
Unsere Strickfrauen arbeiten bereits seit Monaten für warme Füße!
Falls Sie wieder mal ein ganz persönliches Geschenk benötigen – Hand gearbeitet und aus bester Wolle: unsere Strickfrauen stellen ihre Arbeitskraft nach wie vor zu ihrer Verfügung und liefern ihnen binnen weniger Wochen beste Qualität von gestrickten Socken. Die Größen 39 bis 42 haben wir reichlich in Vorrat, andere Größen müssen erst gestrickt werden und dauern etwas.
Gerne können Sie Wolle nach Wunsch vorbeibringen oder aus unseren Vorräten ein Paar aussuchen. Bitte machen Sie Gebrauch von unserem super günstigen Angebot. Bei Nachfragen wenden Sie sich an Frau Hog, Tel.665. Die Einnahmen fürs Stricken stellen die Frauen unseren Projekten in Afrika zur Verfügung. Ganz vielen Dank an dieser Stelle für diese großzügige Geste.
Die fertigen Socken können beim Weihnachtsmarkt rund um den 1. Advent an unserem Verkaufsstand abgeholt werden.
Unser Verkaufsstand wird sich im sog. Haus Waas hinter der Kirche befinden.
Angebot von Marmelade, Gelee und Plätzchen
Gerne möchten wir, wie in den Jahren vor Corona auch ein vielfältiges Angebot von Marmeladen, Gelees und Plätzchen in unserem Sortiment haben. Dazu bitten wir unsere verehrtenn Unterstützerinnen der früheren Jahre, sich wieder bei uns zu melden und uns mit ihren selbst gemachten Spezialitäten zu bereichern. Sie wissen ja: der Reinerlös fließt zum größten Teil in die Waisenkinder von Maison Shalom!
Unterstützung beim Verkauf
Auch beim Verkauf unserer Waren im neuen Standort – dem ehemaligen Haus Waas hinter der Kirche – sind wir noch auf neue Verkäuferinnen angewiesen. Wer hätte Lust, uns zu unterstützen? Anfragen bei A. Keicher, Tel.: 1295.
Maggy´s Gesundheitszustand
Mit allen Bediensteten, den Kindern von „Maison Shalom“ und allen Freunden auf der ganzen Welt sind wir im Gebet mit Maggy vereint und bitten darum, dass sie gesunder wird und nun bald wieder den gewohnten Aufgabenbereich übernehmen kann.
Sie selbst ist und bleibt zuversichtlich, bittet aber um das Gebet aller Freunde und Unterstützer.
Spenden weiter möglich:
Wir bitten in Zukunft das neue gemeinsame Konto der Kirchengemeinde St Nikolaus zu benutzen für Spenden:
Kreissparkasse Heilbronn:
BIC: HEISDE66XXX, IBAN: DE 19 6205 0000 0000 5917 77
Neues vom Ausschuß Mission - Entwicklung - Frieden
3.9.22
Baden-Württemberg will Partnerschaft mit Burundi neu festigen
CDU Abgeordneten Delegation besucht das Land
Wie unlängst in der HNerStimme mit einem größeren Bericht geschrieben stand, waren in den Sommerferien des Landtages eine größere Abordnung von Mitgliedern der CDU Vertreter unter der Leitung des Fraktionsvorsitzenden Manuel Hagel in Burundi. Dort trafen sie mit unserem Freund Dr. Alois Misago zusammen, der sie auch auf den Fahrten durchs Land begleitete. Die Vertreter des Landes versicherten, dass weiter verstärkt Entwicklungshilfe fließen soll und die Gelder
insbesondere in landwirtschaftliche Aufbauhilfen investiert werden sollen. So wird auch das Kaffee Projekt in Kayanza unterstützt werden, für dessen Aufbau wir aus Gundelsheim die Startfinanzierung geleistet haben und die Landtagsabgeordneten so schon eine einigermaßen florierende Aufbauarbeit bewundern konnten.
Alles spricht von Heizungseinsparungen—wir bieten warme Socken an
Unsere Strickfrauen arbeiten auch bei diesen Temperaturen für warme Füße!!
Falls Sie wieder mal ein ganz persönliches Geschenk benötigen – Hand gearbeitet und aus bester Wolle: unsere Strickfrauen stellen ihre Arbeitskraft nach wie vor zu ihrer Verfügung und liefern ihnen binnen weniger Wochen beste Qualität von gestrickten Socken. Die Größen 39 bis 42 haben wir reichlich in Vorrat, andere Größen müssen erst gestrickt werden und dauern etwas. Gerne können Sie Wolle nach Wunsch vorbeibringen oder aus unseren Vorräten ein Paar aussuchen. Bitte machen Sie Gebrauch von unserem super günstigen Angebot. Die Einnahmen fürs Stricken stellen
die Frauen unseren Projekten in Afrika zur Verfügung. Ganz vielen Dank an dieser Stelle für diese großzügige Geste.
Gerne würden wir auch Hüttenschuhe anfertigen!
Da die Sohlen jedoch schon einen gewissen Preis haben, würde wir dieses Angebot nur auf Bestellung ausführen können. Wenden Sie sich doch weiter vertrauensvoll an die bekannten Damen!
Spenden weiter möglich:
Wir bitten in Zukunft das neue gemeinsame Konto der Kirchengemeinde St Nikolaus zu benutzen für Spenden: Kreissparkasse Heilbronn: BIC: HEISDE66XXX,
IBAN: DE 19 6205 0000 0000 5917 77. Bei Verwendungszweck setzen Sie bitte weiterhin ein:
Spende für Maison Shalom / Burundi / Rwanda oder Mushasha oder Cankuzo oder Nyanca Lac oder Kolumbien oder Burkina Faso. Selbstverständlich leiten wir Ihre Spende an die gewünschte Stelle weiter. Allerdings lassen wir eine gewisse Summe zusammenkommen, da für jede Auslandsüberweisung Gebühren anfallen, gleich welche Höhe die Überweisung aufweist.
Herzlichen Dank!
Schulhaus Neubau in der Nähe des Flüchtlingslagers Mahama gerät ins Stocken
2.8.22
Obwohl viele Flüchtlinge tatkräftig beim Bau der neuen Schule mithelfen und das Werk innerhalb weniger Wochen schon große Fortschritte gemacht hat, gerät nun der Bau immer wieder ins Stocken: Auch dort fehlen wichtige Materialien oder sind nur noch zu hoch verteuerten Preisen auf dem Markt zu bekommen. Diese Probleme werden u. A. dem Krieg in der Ukraine zugeschoben.
Der gesamte Weltmarkt hängt zusammen und auch die sog. Drittländer bleiben nicht verschont.
Für Maggy ist das eine zusätzliche Belastung, möchte sie doch so gerne, dass der Bau auch ohne ihr unmittelbares Dabei Sein Fortschritte macht.
Spende für Kolumbien angekommen
Vom Franziskanerinnen Kloster in Frastanz/Österreich, dem Mutterkloster unserer schon lange verstorbenen Sr Amalie Herold erhielten wir dieser Tage die Nachricht, dass unsere Spende eingetroffen ist. Immer noch unterstützen wir ja seit Jahrzehnten die von Sr Amalie gegründete Armenschule in Sincelejo. Leider war keine weitere Nachricht dabei, wann die Gelder nach Kolumbien weitergeleitet werden.
Unsere Strickfrauen arbeiten auch bei diesen Temperaturen für warme Füße
Falls Sie wieder mal ein ganz persönliches Geschenk benötigen – Hand gearbeitet und aus bester Wolle: unsere Strickfrauen stellen ihre Arbeitskraft nach wie vor zu ihrer Verfügung und liefern ihnen binnen weniger Wochen
beste Qualität von gestrickten Socken. Gerne können Sie Wolle nach Wunsch vorbei bringen oder aus unseren Vorräten ein Paar aussuchen. Bitte machen Sie Gebrauch von unserem super günstigen Angebot.
Die Einnahmen fürs Stricken stellen die Frauen unseren Projekten in Afrika zur Verfügung. Ganz vielen Dank an dieser Stelle für diese großzügige Geste.
Spenden weiter möglich:
Wir bitten in Zukunft das neue gemeinsame Konto der Kirchengemeinde St Nikolaus zu benutzen für Spenden: Kreissparkasse Heilbronn: BIC: HEISDE66XXX
IBAN: DE 19 6205 0000 0000 5917 77
Bei Verwendungszweck setzen Sie bitte weiterhin ein: Spende für Maison Shalom / Burundi / Rwanda oder Mushasha oder Cankuzo oder Nyanca Lac oder Kolumbien oder Burkina Faso.
Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden: neue Kontonummer für Spenden
Wir sind auch weiterhin bemüht, unsere Partner weltweit in Kolumbien, Argentinien, Burkina Faso, Burundi und mit dem Maison Shalom nun eben in Rwanda unterstützen zu können.
Bitten nutzen Sie ab jetzt für Ihre Spende das Konto der Kirchengemeinde St Nikolaus:
Kreissparkasse Heilbronn
BIC: HEISDE66XXX
IBAN: DE 19 6205 0000 0000 5917 77.
Bei Verwendungszweck setzen Sie bitte weiterhin ein: Spende für Maison Shalom / Burundi / Rwanda oder Mushasha oder Cankuzo oder Nyanca Lac oder Kolumbien oder Burkina Faso.
Besten Dank für Ihre Unterstützung!
Neues aus dem Ausschuß Mission-Entwicklung-Frieden
Maggy für längere Zeit in Europa
Seit Anfang Mai weilt Maggy nun schon in Luxemburg. Obwohl sie gesundheitlich angeschlagen ist, ist Maggy weiter zuversichtlich: Gott hat sie schon so oft beschützt und ihr bei der Hilfe von Tausenden von Waisenkindern immer wieder Lichtblicke geschickt, so dass sie auch jetzt auf seine gütige Unterstützung hofft. Dennoch bittet sie weiter um das Gebet aller Freunde und Unterstützer.
Besucher möchten sie ablenken und Kraft geben
Die luxemburgischen Freunde und auch die aus Belgien wechselten sich in den letzten Wochen immer ab bei Besuchen im Franziskanerinnen Kloster, wo Maggy zeitweise wohnt. Auch eine kleine Abordnung aus Gundelsheim machte sich auf den Weg und hat sie bei gutem Wetter im Garten des Klosters und einem anschließenden Mittagessen getroffen. Auch 2 der allerersten Waisenkinder waren erst am Tag zuvor eingetroffen und die gemeinsamen Stunden verliefen wie im Flug. Ihr und den Besuchern hat dieses Treffen Kraft gegeben und vor allem viel Freude bereitet.
Waisenkinder der ersten Stunde
Als der Bürgerkrieg in Burundi nach der Ermordung des ersten frei gewählten Präsidenten überhaupt in der Geschichte Burundis ausgebrochen ist, am 21. Oktober 1993, machte die hauptsächlich aus jungen Tutsis bestehende Armee Jagd auf alle Hutu Angehörigen. Maggy hatte sich schon in der Jugend und durch das Vorleben ihrer Eltern für die Gleichheit der Ethnien eingesetzt und wollte auch jetzt ihre Hutu Freunde beschützen. Sie war zu der Zeit Sekretärin des bis dahin einzigen Hutu Bischofs in Ruyigi. So lud sie ihre Freunde ein, im Bischofssitz Schutz zu erhalten. Die Soldaten machten jedoch nicht Halt vor dem Anwesen, sondern drangen ein, trieben alle Menschen im großen Saal zusammen, banden Maggy auf einem Stuhl fest, so dass sie bei der Ermordung der Freunde zusehen musste. Wenigstens die Kinder, so flehte sie, lasst am Leben. So geschah es: 72 Erwachsene wurden vor ihren Augen und der ihrer Kinder ermordet. Die Mädchen ihrer besten Freunde, Lydia als Baby wurde ihr in den Schoß gelegt, Lycette – 3 jährig – kauerte neben ihr, die anderen Kinder, insgesamt 25 ebenfalls. So war sie von einer Stunde zur nächsten Mutter von 25 Waisenkindern.
Mutter sein? Oma ja
Als Mutter wollte sie nur von den beiden Mädchen angesehen werden, für 23 und später Tausende konnte sie keine Mutter sein, bestenfalls eine Oma! So ist es bis heute: Überall wird sie nur Oma gerufen! Die beiden Mädchen Lydia und Lycette machen ihr seither besondere Freude: In der Schule zählten sie von jeher zu den besten Schülerinnen, setzen sich für andere Kinder schon als Jugendliche ein. Sie schließen das Gymnasium mit Bravour in Burundi ab und erhalten von der Universität in Ottawa/ Kanada je ein Stipendium, wo beide Jura studieren konnten. Heute, nach fast 29 Jahren des schrecklichen Erlebnisses, sind sie hübsche, gestandene junge Frauen mit guten Berufen in Ottawa. Beide waren am vergangenen Wochenende auch in Luxemburg und bleiben zur Unterstützung „ihrer“ Mutter noch einige Wochen. Für Frau Keicher war es eine besondere Freude,
beide wieder treffen zu können, die sie schon bei ihren Besuchen 2005 und 2011 in Burundi getroffen hatte und auch 2019 beim 25 jährigen Jubiläum von Maison Shalom in Rwanda, da das Jubiläum ja nicht in Burundi gefeiert werden konnte.
Spenden weiter möglich: Wir bitten in Zukunft das neue gemeinsame Konto der Kirchengemeinde St Nikolaus zu benutzen für Spenden:
Kreissparkasse Heilbronn: BIC: HEISDE66XXX, IBAN: DE 19 6205 0000 0000 5917 77.
Bei Verwendungszweck setzen Sie bitte weiterhin ein: Spende für Maison Shalom / Burundi/ Rwanda oder Mushasha oder Cankuzo oder Nyanca Lac oder Kolumbien oder Burkina Faso.
Herzlichen Dank!
Schreckenstag vor 28 Jahren und die Gründung von „Maison Shalom“
Auf den Tag genau am Sonntag, 24. Oktober 1993, einen Tag nach der Ermordung des 1. frei gewählten Präsidenten von Burundi, einem Hutu zogen die Tutsi Soldaten durchs Land, um Hutus zu ermorden. Die junge Sekretärin des Hutu Bischofs von Ruyigi, Marguerite Barankitse – Maggy – hatte ihre Hutu Freunde in den Bischofssitz eingeladen aus Sorge, sie könnten in ihren Hütten den mordenden Soldaten nicht entkommen. Aber die jungen Soldaten machten auch vor dem Bischofssitz nicht halt, fesselten Maggy an einen Stuhl, so dass sie der Ermordung ihrer Freunde, 75 an der Zahl zusehen musste. Schließlich bat sie darum, wenigstens die Kinder am Leben zu lassen und so wurde sie von einem Tag auf den anderen Mutter/Oma von 25 Kindern im Alter von 0 bis 15. Gegen 23 Uhr rief sie nachts bei Fam. Keicher an, schilderte die Situation und fragte, ob wir helfen würden. Maison Shalom wurde geboren ebenso wie unsere Container Hilfsaktion, die mit 25 nach Afrika gelieferten Containern im letzten Jahr ihren Abschluss gefunden hat. Am Sonntag, 24.10 2021 rief Maggy nach dem Besuch der Messe an, um sich für diese Jahre lange ununterbrochene Hilfe zu bedanken. Der Dank soll hiermit an alle Unterstützer in dieser langen Zeit weitergereicht werden. In bewegenden Worten drückte sie ihren Dank aus!
Selbst Flüchtling baut Maggy auch in Rwanda ein Maison Shalom auf
Seit 6 Jahren ist Maggy nun selbst Flüchtling, konnte zuerst nach Luxemburg fliehen; als sie jedoch von dem großen Flüchtlingsstrom ihrer Landsleute nach Rwanda hörte, kehrte sie dorthin zurück, um ihre Landsleute unterstützen zu können. Ihre in 22 Jahren geknüpften Kontakte mobilisierte sie erneut und hat in diesen 6 Jahren auch in Rwanda eine fast ebenso große Organisation von Maison Shalom aufgebaut wie sie in Burundi schon bestanden hat. Mit einer fast kompletten Ausstattung für ein Restaurant in unserem 25. Container, der nach Rwanda geliefert worden ist, konnten für viele junge Menschen aus dem Lager Mahama Berufe geschaffen werden, die die jungen Menschen mit Freude und Eifer ausfüllen. Das Foto zeigt einen Blick in den großen Saal mit der Ausstattung aus unserem 25. Container, wo im Sommer der 65. Geburtstag von Maggy gefeiert worden ist.
Essensrationen wurden von der UN und der für Flüchtlinge zuständigen Organisation UNHCR gekürzt
Schon 3 x hat die UN seit dem Jubiläum 2019 die Essensration für die Flüchtlinge im Lager Mahama gekürzt, weil viele junge Menschen eine gute Schulausbildung oder sogar ein Studium vorweisen können, auch mit der Unterstützung aus Gundelsheim. Sie könnten sich, so heißt es in den Schriftstücken an Maggy eine Arbeit außerhalb des Lagers suchen! Doch keiner der zuständigen Herren kann sagen, wo sie die Arbeit finden könnten! Die nächste größere Stadt liegt viele Kilometer vom Lager entfernt! Die rwandischen Arbeitgeber bevorzugen rwandische Landsleute, bevor sie einem Flüchtling eine Arbeitsstelle vermitteln würden. Ein Teufelskreis, wie wir ihn von allen Flüchtlingssituationen her kennen!
Glücklicherweise konnten wir mit dem Landkauf auch hier wesentliche Unterstützung leisten und eine große Anzahl von Flüchtlingen findet sowohl Beschäftigung auf den Feldern und gleichzeitig Essen für die Familien. Doch für inzwischen 70000 Flüchtlinge im Lager sind selbst diese Felder und der Ertrag daraus noch zu wenig, so dass Maggy mit ihrer Mannschaft auch viel Neid untereinander bekämpfen muss. Ein großer Dank auch an dieser Stelle noch einmal für die zum Teil sehr großzügigen Unterstützungen von verschiedenen Seiten und die vielen Spenden, die insgesamt zu den erfreulichen Ergebnissen führen, die wir an unsere Partner weiterleiten können.
Ausschuss Mission-Entwicklung – Frieden
Wieder Spenden erhalten
Sowohl persönlich als auch im Briefkasten haben wir einige Spenden erhalten. Sehr herzlich bedanken wir uns bei den Unterstützern, die dies schon seit Jahren so praktizieren und uns ermöglichen, unsere Partner in Afrika die Hoffnung zu erhalten, dass: wenn viele kleine Leute zusammenhalten, wir die Welt verändern können! Danke sehr herzlich an alle Wohltäter/innen.
Schöne Wolle Spende erhalten
Für unsere Strickerinnen haben wir eine größere Menge an reiner Schafswolle geschenkt bekommen. Nun sind schon einige daran, diese zu verarbeiten. Wie auf dem Foto zu sehen, haben wir Handgelenks- und Wadenwärmer hergestellt. Diese können auch ganz nach Wunsch gearbeitet werden, wenn Frau Hog, Tel 665 kontaktiert wird, die immer neue Ideen entwickelt. Die ecru farbene Wolle passt zu allen Gymnastik Anzügen und ist auch für junge Mädels interessant. Auch sind bereits Wadenstulpen für Knie lange Lederhosenträger in Arbeit: es wird ja hoffentlich mal wieder ein Bierfest stattfinden können, wo solche Utensilien zum Einsatz kommen können. Auch für Schals und Mützen haben wir Wolle geschenkt bekommen und würden die gerne an Strickerinnen abgeben. Bitte melden Sie sich bei Frau Hog, Tel.665. Auch zeigt Frau Hog gerne Anleitungen und ist zum gemeinsamen Stricken bereit. Für die Wolle Spende bedanken wir uns sehr herzlich!
Socken Bestellungen
Jetzt wird es abends doch schon kühler und viele denken an warme Füße: wir haben etliche Strickfrauen, die schon den Sommer über verschiedene Socken Größen gestrickt haben und nehmen auch gerne Neubestellungen entgegen. WENN Sie zum Nikolaustag gefüllte Socken verschenken wollen, dann ist es jetzt höchste Zeit, Ihre Wunschbestellung aufzugeben. Ebenso haben wir noch etliche allerliebst anzusehende Kindersöckchen im Angebot. Bitte machen Sie Gebrauch von unserem vielfältigen Sortiment.
Glückwünsche und neue Aussaat
Maggy ist 65
Eigentlich wollte Maggy ihren 65. Geburtstag im Camp verbringen aus Solidarität mit den Flüchtlingen. Aber ihre Dokumente mussten wieder erneuert werden, so dass sie vor einigen Tagen nach Luxemburg reisen musste, wo sie damals 2015 im Kloster aufgenommen worden ist als Flüchtling. Ihren Geburtstag beging sie nun allerdings in Lourdes, wo sie im Laufe ihres Lebens immer mal wieder hingereist ist seit ihrem Abitur, um Gott zu danken für alles Gute, das ihr im Leben begegnet ist und ihn weiter darum zu bitten, seine Gnade über ihrer Arbeit zu halten.
Ob auch ein Besuch bei uns noch möglich sein wird ist immer noch nicht klar, da wieder viele Organisationen eine Rede bei ihr angefragt haben. Wir informieren an dieser Stelle oder per Rundruf.
Arbeit auf den neuen Feldern
Die neuen Felder sind schon für die Aussaat vorbereitet. Männer und Frauen haben gemeinsam geschafft, dass alles gut gedeihen kann. Wir haben einige Fotos erhalten, wovon wir leider nur wenige Aufnahmen zeigen können. Es ist jedoch eine Freude zu sehen, mit welchem Eifer alle daran gehen, und eine Freude zu sehen, dass unsere Spenden gut „angelegt“ sind! Ein Bild finden Sie in den Gundelsheimer Nachrichten.
Strickfrauen für die gute Sache
Immer wieder lesen wir Berichte in der Heilbronner Stimme oder in der RNZ oder sonst wo, dass Frauen für die „gute Sache“ stricken und die Ergebnisse in ferne Länder schicken, um den Menschen dort zu helfen. Auch in Gundelsheim und den Ortsteilen sowie darüber hinaus sind seit vielen Jahrzehnten Frauen dafür tätig, um mit ihren Strickarbeiten anderen Menschen zu helfen. In 24 großen Frachtcontainern für Burundi bzw. für die Waisenkinder von „Maison Shalom“ z. B. waren manchmal über 100 wunderschön gestaltete gestrickte Decken, die für die Kinder nicht nur Schlafdecke gewesen sind, sondern auch wärmende Mäntel oder tagsüber ein schöner Anblick in ihren winzigen tristen Häuschen auf dem Sitzplatz. Auch die Babys kamen in den Genuss der Decken, dienten sie doch direkt als Überwurf über die kleinen Bettchen, schenkten somit Wärme und schützten die Kleinsten noch vor den gefürchteten Stechmücken. Viele Fotos, die die Strickfrauen oft übermittelt bekamen, zeugen von diesen vorgenannten Beispielen.
Jetzt inzwischen sind andere Strickfrauen ebenfalls seit vielen Jahren, nämlich seit sich der Weihnachtsmarkt in unserer schönen Schlossstraße eingenistet hat, wieder für die gute Sache tätig: nämlich beim Socken stricken. Wir jedoch schicken die Socken und Söckchen nicht direkt in unsere Partnerländer, denn dort laufen die meisten Menschen immer noch barfuß durch die Gegend. Wir verkaufen die selbst gestrickten Socken in bester Wollqualität an unsere Mitmenschen hier und schicken den Gewinn direkt in die Partnerländer, wo das Geld für wichtige Zwecke verwendet wird, die unsere Partner meist selbst entscheiden können. Das ist unser Prinzip: Hilfe zur Selbsthilfe! Auf dem Foto können die Ergebnisse der Strickarbeiten bewundert werden: das ganze Jahr über arbeiten mehrere Frauen an diesen Handarbeiten, damit wir beim Weihnachtsmarkt ein schönes Angebot bieten können. Allerdings bieten wir auch seit einigen Jahren an, schon frühzeitig Socken in der gewünschten Größe und Farbe bestellen zu können; dieses Angebot besteht das ganze Jahr über. So können auch Sonderwünsche erfüllt werden, wie Handgelenkswärmer oder sogar Mützen und Schals. Machen Sie von unserem Angebot Gebrauch! Wenden Sie sich unter den Tel. Nr. 1295 oder 665 an Annemarie Keicher oder Maria Hog und besprechen Sie Ihre Strickwünsche für das nächste Fest, den Geburtstag, ein Jubiläum oder schon jetzt an den Nikolaustag oder Weihnachten denken! Jetzt können wir noch alles gemütlich planen! Vielen Dank an unsere langjährigen Kunden, die immer wieder bei uns einkaufen. Ein großer Dank geht aber vor allem an die Strickfrauen, die ihre Freizeit für die gute Sache einsetzen und oftmals auch die dazu nötige Wolle aus eigener Tasche zur Verfügung stellen. Im Moment möchten wir ein weiteres Angebot ankündigen: mit den vielen Restwollfäden möchten wir kleine Söckchen anbieten: zum Kuscheln nach dem Bad oder auf dem Sofa in bunten Farben, die in den gängigen Größen gestrickt werden. Auch hier hoffen wir, den Geschmack vieler zu treffen! Wir freuen uns auf Anrufe und wünschen weiter: Gutes Durchhalten in der Hoffnung, dass heuer wieder ein Weihnachtsmarkt stattfinden kann.
Nachrichten von Maison Shalom und dem Camp Mahama
30.6.2021
Land sofort gekauft
Dieses Mal ist alles ganz schnell gegangen: Das Stück Land, das Maggy schon länger „im Auge“ hatte, konnte sofort gekauft werden und viele Flüchtlinge, dieses Mal vor allem Männer sind mit den Verantwortlichen von Maison Shalom vor Ort gezogen, um sofort mit den notwendigen Arbeiten zu beginnen. Es war eine Freude, so berichtete Maggy, die selbst mit Hand anlegte, wie die Männer ihre Kräfte direkt einsetzten, damit gleich neue Pflänzchen in die Erde gebracht werden konnten. Solche Tage sind richtige Festtage für die Menschen im Lager.
Maggy sendet noch einmal an alle Unterstützer den herzlichsten Dank, dass die Menschen rund um Gundelsheim immer an sie denken und die Organisation „Maison Shalom“ unterstützen, damit diese wiederum für die Ärmsten in Aktion treten kann. Die ehemaligen Waisenkinder von Maison Shalom, die in der ganzen Welt verstreut leben und z. T. auf gute Arbeitsverhältnisse verweisen können, haben insgesamt bis jetzt € 12000.- gespendet, so dass fürs 1. Überleben gesorgt ist. Große Mengen Reis konnten eingekauft werden, sowie Samen und Pflanzen für die Felder. Im Moment ist die Freude ins Lager zurückgekehrt.
Unabhängigkeitstag am 1. Juli
Burundi feiert seinen Unabhängigkeitstag von den Kolonialmächten am 1. Juli. Leider ist die 60 jährige Geschichte von vielen großen und kleineren Bürgerkriegen gekennzeichnet und im Moment ist das Land wieder von schweren Auseinandersetzungen bedroht. Dennoch stellt sich die neue Botschafterin in Berlin zusammen mit burundischen Geschichtsprofessoren in der Gesamtleitung der SEZ zu einer Diskussion, die übers Internet verfolgt werden kann. Entsprechende Daten sind bei A. Keicher erhältlich.
10.6.2021
Schon seit einiger Zeit muss sich die Vorsitzende des Ausschusses mit schlechten Nachrichten aus Burundi/ Rwanda befassen. Maggy berichtete bereits im März, dass von der UNHCR das Camp angewiesen bekam, dass die jungen Studenten aus dem Camp und besonders diejenigen, die ein Studium erfolgreich abschließen konnten, nicht mehr von den Essensrationen des UNHCR profitieren dürften. Sie hätten ja die Möglichkeit, sich beruflich außerhalb des Camps zu etablieren, um sich dann selbst versorgen zu können. Dieser Beschluss ist sehr zynisch: das Mahama Camp liegt sehr abseits von größeren Städten: wie sollen die jungen Erwachsenen diese erreichen? Außerdem sind auch viele rwandische Jugendliche arbeitslos, also werden diese von rwandischen Unternehmern bei einem Arbeitsverhältnis bevorzugt eingestellt, bevor ein burundischer Flüchtling eine Arbeitsstelle erhält. Vor etwa 4 Wochen erreichte uns die Nachricht, dass die Essensration für das gesamte Camp auf ein winziges Minimum heruntergefahren wurde. Die Flüchtlinge sollen so dazu bewegt werden, nach Burundi zurückzukehren. Eine solche Rückkehr unter dem jetzigen Präsidenten scheint jedoch überaus gefährlich: Viele Frauen sind mit ihren Kindern nach Rwanda geflohen, weil die Ehemänner als Soldaten eingezogen oder ins Gefängnis gesteckt worden waren, weil sie eben 2015 gegen die 3. Amtszeit des 2020 an Corona verstorbenen Präsidenten gewesen sind. Sein im Frühjahr 2020 „gewählter“ Nachfolger hat nun die Geheimpolizei noch weiter verstärkt, so dass die politischen Zustände in Burundi kaum zu beschreiben sind. Maggy bemüht sich wie immer, für ihre Landsleute das Bestmögliche zu organisieren. Sie hat an alle ehemaligen Kinder von Maison Shalom, die im Ausland leben und zum großen Teil in guten Berufen ihre Bestimmung gefunden haben, einen Aufruf gestartet, die Flüchtlinge mit monatlichen Kleinbeiträgen zu unterstützen, dass ein Überleben gesichert werden kann. Durch eine große Privatspende in den vergangenen Tagen und durch seit Neujahr angesammelte Beträge auf unserem Konto – auch aus dem Topf: Wandern für Afrika- konnten wir die schöne Summe von € 1600.- auf dieses spezielle Flüchtlingshilfskonto überweisen. Beim Jubiläum zum 25jährigen Bestehen von Maison Shalom im Sept.2019 war auch ein Vertreter der UN anwesend, der selbstverständlich eine mitreißende Rede gehalten hat mit dem Fazit, dass das Mahama Camp das am besten geführte auf der ganzen Welt sei. Douste Blaizy reiste damals am Sonntag ab und bereits am Dienstag erreichte die Organisation Maison Shalom die Nachricht, dass die Reisration gekürzt wird. Arno Mutz und Annemarie Keicher waren noch in Rwanda und erfuhren diese Nachricht hautnah. Es schien ein Schlag ins Gesicht zu sein, dass der Einsatz für die Flüchtlinge ihnen zum Nachteil geriet! So scheint es auch die momentane Situation zu sein: je mehr sich Maggy mit ihren engsten Vertrauten um eine Verbesserung der Lebensumstände bemüht, desto mehr wird ihre aufopferungsvolle Arbeit „bestraft“. Freunde aus Belgien, deren Sohn bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, haben sein Erbe in die Arbeit von Maison Shalom gesteckt. Auch jetzt noch bemühen sie sich, das Werk von Marguerite Barankitse – Maggy – zu unterstützen. So stellten sie bei einem Besuch im Frühjahr dieses Jahres 50 Laptops für die Studenten zur Verfügung, damit sie auch im „Homeschooling“ am Studium der Universität in Kigali teilnehmen können. Unsere Packmannschaft vom 25. Container stellt unschwer fest, dass die Stühle, auf denen die jungen Menschen sitzen (insgesamt wurden über 300 geliefert!) aus der Lieferung unseres Containers vom Sept.2020 stammen. So können wir stets feststellen, wie wertvoll unsere Hilfe ist und dass Maggy niemals aufgeben wird.
Weitere Freunde wurden unterstützt
Durch die große Spende konnte auch Albert Mbonerane und das Malaria Krankenhaus in Kamenge/ Bujumbura unterstützt werden mit € 800.-. Immer noch sterben z.Zt. mehr Menschen an Malaria als an Corona in Burundi, so jedenfalls die offiziellen Mitteilungen. Für das Gemüseprojekt im südlichen Teil von Burundi, in Nyanca Lac konnten an Dr. Alois Misago ebenfalls € 800.- überwiesen werden. Diese Gegend wurde bis vor kurzem kaum gefördert und die Menschen dort sind sehr dankbar für jede Hilfe, die bei ihnen ankommt. Für das Schulprojekt in seiner neuen Wirkungsstätte für Abbe Audace haben 4 Familien nach unserem Aufruf gespendet und so können wir auch für dieses Hilfsprojekt € 1300.- überweisen. Allen Spendern auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank! A. Keicher


